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Ehrenamt für einen Tag: Freiwilligentag
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Liegewiese wird Trödlerparadies: Herbstflohmarkt im Moskaubad
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Millionster Schwimmer in Osnabrücker Bädern
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Karnevalsprinzessin verabschiedet sich
Karnevalsprinzessin verabschiedet sich

Karnevalsprinzessin verabschiedet sich

(eb/pr) Osnabrück, 20. September 2018 / Die Osnabrücker Karnevalsprinzessin Gaby I. (Rittmeister) hat Abschied von ihrem Amt genommen, da sich ihre Narrensession dem Ende nähert. Für die Osnabrückerin ist ihr Traum wahr geworden. Einmal im Leben Karnevalsprinzessin zu sein und dann auch noch alleine zu regieren – ohne Prinz – aber mit großem Gefolge.

Freizeit & Kultur

''Manitoba'' wächst: Neuzugänge im Zoo

Neugierig nähern sich die männlichen Jungwölfe der neuen Fähe in der neuen Tierwelt ''Manitoba'' im Zoo Osnabrück. © für Abbildung: PR; Quelle: Zoo OS; Aufnahme: Lisa Josef(pr/eb) Osnabrück, 30. Oktober 2017 / Die neue nordamerikanische Tierwelt "Manitoba" im Osnabrücker Zoo wird immer lebendiger: Jetzt sind drei weitere Bewohner eingezogen. Neben zwei weiblichen Hudson-Bay-Wölfen aus Tschechien gab auch eine Waldbisonkuh aus dem Tierpark Nordhorn ihren Einstand. Für die Zoo-Mitarbeiter eine aufregende Zeit: Die Neuzugänge müssen langsam und sehr individuell mit den bereits dort lebenden Artgenossen zusammengeführt werden, wie Zoodirektor Prof. Michael Böer erklärte.

Je nachdem, welches Verhalten die Tiere zeigen, können die Zoomitarbeiter erst die nächsten Schritte planen. So verbrachten die beiden Wölfinnen ihre erste Nacht in der neuen Heimat alleine im Stall. Am nächsten Tag konnten sie in einem so genannten Vorgehege – zunächst aber nur durch die Gitter – Kontakt zu den vier Rüden (der neunjährige Vater mit seinem sechs Monate alten Nachwuchs) aufnehmen, der auf der 4.100 Quadratmeter großen Außenanlage war. Einen Tag später – das erste Zusammentreffen.  

"Zunächst waren die Weibchen etwas zögerlich und wollten nicht hinaus. Daraufhin kamen die Rüden ins Vorgehege. Der Vater imponierte den Weibchen zwar mit aufgestellter Rute und machte sich ganz groß, er signalisierte ihnen aber auch, dass er friedlich ist. Die Weibchen zeigten vorsorglich trotzdem ihre Zähne und klapperten mit dem Gebiss", berichtete Zoodirektor und Wolfsexperte Böer. Schließlich erkundeten die Weibchen doch das Außengehege, dicht gefolgt von den Rüden.

"Immer wieder machten sie dabei aber dem noch verspielten Nachwuchs mit gefletschten Zähnen deutlich, dass sie jetzt nicht spielen, sondern erst ihr neues Zuhause erkunden möchten", so Böer. Nach ein paar Rückziehern zurück in das Vorgehege wurden die Ausflüge der zwei Fähen immer länger.

Während sich die Wölfe kennenlernten, zog ein Gehege weiter die dreijährige Waldbisonkuh "Eliza" ein, die bereits deutlich größer ist als die beiden einjährigen Artgenossen "Winnetou" und "Nscho-Tschi". Die beiden stammen aus dem Zoo Hannover und leben seit Mitte September im Tierpark am Schölerberg. "Dementsprechend war Eliza auch sehr selbstbewusst und wird wohl vorerst hier die Leitkuh sein", resümierte Revierleiterin Tanja Boss: "Die Tiere beschnupperten sich zunächst ruhig durch das Gitter zwischen Vorhof und Außenanlage. Die aufgestellten Schwänze zeigten jedoch, dass sie aufgeregt waren. Als wir sie zusammengelassen haben, mussten sie erst mal die Rangordnung klären – insbesondere die beiden Kühe. Sie drückten ihre Köpfe gegeneinander und versuchten sich wegzuschieben".  

Bulle Winnetou zeigte sich davon unbeeindruckt und schnupperte nur zwischendurch an Eliza. Inzwischen ziehen sie schon gemeinsam gelassen über die 3.600 Quadratmeter große, naturnah gestaltete Anlage. Besucher können die neuen Tiere bereits beobachten – der etwa 120 Meter lange Höhenpfad ermöglicht dabei besondere Einblicke in die hügelige und waldige Landschaft. Als dritte Tierart sollen noch im November zwei Schwarzbären aus den Niederlanden einziehen. "Dafür koordinieren wir gerade den Transfer und wir hoffen, dass es noch im November klappt, bevor die Schwarzbären in Winterruhe gehen", meinte Zoobiologe Tobias Klumpe.

Die endgültige Eröffnung von Manitoba mit dem zweiten Teil der nordamerikanischen Tierwelt soll im kommenden Jahr folgen. In den weiteren Bereich ziehen noch Biber, Baumstachler, Eulen oder Stinktiere ein. Das Osnabrücker Manitoba ist insgesamt 3,5 Hektar groß; der Zoo, der sich weitgehend aus Spenden, Eintritts- und Sponsorengeldern finanziert, hat sich den Umbau etwa 3,5 Millionen Euro kosten lassen.

Zoo Osnabrück   
 
 

 


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