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Logopädie-Ausbildung steht vor grundlegenden Änderungen
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Neu: Yoga im Zoo für die gute Sache
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(pr/eb) Osnabrück, 17. Juli 2018 / Löwen, Nashörner und Orang-Utans kennt man aus dem Osnabrücker Zoo – aber herabschauender Hund, kleine oder große Kobra, Katze und Delfin? Diese Tiernamen bezeichnen bestimmte Übungen im Yoga – und können nun auch vor tierischem Hintergrund im Tierpark am Schölerberg praktiziert werden. Und das Ganze für einen guten Zweck: Die Hälfte der Einnahmen flie...

Freizeit & Kultur

''Kajanaland'' wächst: Fünf Guteschafe eingezogen

Fünf Guteschafe zogen nach Osnabrück: Revierleiter Thorsten Vaupel freute sich über die neuen Bewohner in ''Kajanaland''. © für Abbildung: PR; Quelle: Zoo OS; Aufnahme: Svenja Vortmann(pr/eb) Osnabrück, 27. Dezember 2017 / Der Osnabrücker Zoo hält ein "tierisches Weihnachtsgeschenk" für seine Besucher bereit: Seit kurzem streifen fünf schwedische Guteschafe über die untere Rentieranlage in der nordischen Tierwelt "Kajanaland" und können dort nun beobachtet werden. "Guteschafe stammen ursprünglich von der schwedischen Insel Gotland und sind dort auch heute noch verbreitet. Somit passen sie, neben Rentieren, Luchsen und Waschbären, sehr gut in unsere Nordeuropa-Tierwelt", erklärte Kajanaland-Revierleiter Thorsten Vaupel.

Durch ihre wärmende, überwiegend graue Wolle sind die Schafe hervorragend an ein kälteres Klima angepasst und kommen sowohl mit Regen und Wind als auch mit Schnee gut zurecht. Momentan leben die fünf Tiere auf einem Bereich der Rentieranlage, gegenüber von den Vielfraßen. Im Laufe des kommenden Jahres sollen die Guteschafe dann voraussichtlich mit den Rentieren vergesellschaftet werden. Gemeinsam soll die tierische Wohngemeinschaft dann die gesamte, rund 2.000 Quadratmeter große Rentieranlage bewohnen.

"Insgesamt haben wir fünf weibliche Tiere, auch Auen genannt, bekommen. Drei davon kamen aus Stockholm, die anderen zwei namens 'Kokostopp' und 'Strössel' stammen aus Eskilstuna", berichtete Vaupel weiter. Von dort bringen die zwei Guteschafe auch ihre außergewöhnlichen Namen mit, die jeweils ein schwedisches Gebäck bezeichnen.
 
"Die beiden schwedischen Schafrassen werden häufig verwechselt. Ursprünglich stammen sie beide von der Insel Gotland. Aber im Gegensatz zu den Guteschafen sind die Gotlandschafe hornlos – aus diesem Grund werden die Guteschafe häufig auch als gehörnte Gotlandschafe bezeichnet", erklärte Zoobiologe Tobias Klumpe.  
 
Guteschafe gelten als die älteste schwedische Schafrasse. Zu Beginn der 1920er Jahre wurden die damals verbreiteten Freiweideschafe, die vom Typ dem Guteschaf entsprachen, in Richtung des heutigen ungehörnten Gotlandschafes umgezüchtet. Um die Rasse der gehörnten Freiweideschafe dennoch zu bewahren, wurden die letzten verbliebenen Tiere dieser Rasse zusammengeführt. In den 1940er Jahren gab es lediglich noch 15 Exemplare der gehörnten Freiweideschafe, von diesen Tieren stammen die heutigen Guteschafe ab. Die Hausstierrasse gilt aktuell als bedroht.

Zoo Osnabrück

 

 

 


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