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''Na dann, Prost'': Museum Industriekultur zeigt OS-Gaststätten-Geschichte
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(pr/eb) Osnabrück, 26. April 2018 / Noch bis 7. Oktober zeigt das Museum Industriekultur im Magazingebäude, Süberweg 50a, mal eine "feucht-fröhliche" Ausstellung: Es geht um die Geschichte der Biergärten und Gaststätten in und um Osnabrück. Eines der beliebtesten Freizeitvergnügen der Deutschen ist der Besuch einer Gaststätte oder die Fahrt ins Grüne - mit dem Ziel vor Augen, ins Ausflug...

Freizeit & Kultur

Letzte ''BIOS''-Phase startet

Kerstin Hehmann hat Kinobesucher porträtert und stellt diese nun bei BIOS aus. © für Abbildung: PR; Quelle: GZK(eb/pr) Osnabrück, 29. Dezember 2017 / Bei dem Kunstprojekt "BIOS" zeigen 16 Künstler aus Bielefeld und Osnabrück einen Ausschnitt ihrer Werke zunächst in vier Abschnitten im Kunstraum Hase 29, bevor es nach Bielefeld wandert. Am Freitag, 5. Januar, startet das Osnabrücker BIOS in seine letzte Phase: Die Werke von Kerstin Hehmann (OS, Fotografie), Jörg Kujawa (BI, Malerei), Gabriele Undine Meyer (BI,  Multimedia-Installation), Henrik Spiess (OS, Objekte) und Helene Wolf (BI, Collagen) werden bis 28. Januar gezeigt.

Kerstin Hehmann hat Filmemacher, Kollegen und Freunde im Kino während der Filmvorführungen fotografiert. In ihrer-Serie "ROXY - Ein Leben in Dunkelheit" porträtiert die Fotografin Menschen in einem Moment höchster Konzentration. Jörg Kujawa thematisiert in seiner Malerei das Großstadtleben und zeigt Menschen, die wie zufällig durchs Bild zu schlendern scheinen. Auf seinen Reisen nach New York, London oder Venedig sammelt der Künstler Eindrücke, die er in seine Bilder einfließen lässt.

In Gabriele Undine Meyers Multimedia-Installation "Recall by Night" geht es um Erinnerungen und Begegnungen mit dem Vergangenen. Die Künstlerin setzt sich in dieser für die Ausstellung geschaffenen Arbeit mit der Frage auseinander, warum die Vergegenwärtigung der Vergangenheit sinnvoll ist, wenn belastende Erinnerungen in der Gegenwart Unverständnis und Hilflosigkeit auslösen. Die Künstlerin bietet keine Antwort auf diese Frage, eröffnet den Betrachtern vielmehr einen atmosphärischen Raum für eigene Erinnerungen, Gefühle, Gedanken und Ideen.

Hendrik Spiess spielt mit den Erwartungen der Betrachter, wenn er Wandobjekte präsentiert, die aus der Entfernung wie kleinformatige, stylisch anmutende Modelllandschaften wirken. Die ansprechende Farbigkeit und glatten Oberflächen der Miniaturhäuser und -autos erzeugen ein trügerisches Abbild städtischer Wohlstandsidylle. Beim Näherkommen jedoch entpuppt sich die Szenerie als vermeintliche Katastrophe. Autos, Häuser und Bäume versinken in einer undefinierbaren, ebenen Masse.

Helene Wolf forscht in Magazinen und Zeitungen nicht nur nach Abbildungen für ihre Papiercollagen, sondern auch nach Themen und Inhalten. Nimmt ein Diskurs besonders breiten Raum ein, unterzieht die Künstlerin das jeweilige Thema einer ästhetischen Untersuchung. Ausgewählte Bildmotive werden von ihr herausgetrennt und durch Neuordnung, Hinzufügen, Beschnitt oder Überlagerung verfremdet. So ergeben sich neue Bedeutungsebenen. Serien zu Themen wie Sehnsüchte und Ängste einer Wohlstandsgesellschaft gruppiert die Künstlerin anschließend in sogenannten "Frameworks", großformatigen Einheiten mit einer Vielzahl von Collageblättern und Bedeutungen.

Bei BIOS stellen 16 Osnabrücker und Bielefelder Künstler im Kunstraum Hase 29 unterschiedliche Ansätze vor. Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien, Videos und Installationen treffen in vier Gruppenausstellungen aufeinander. Im Ruller Haus stellen gleichzeitig alle beteiligten Künstler aus. Die Ausstellungen präsentieren Ergebnisse des Kooperationsprojekts BIOS (Bielefeld/ Osnabrück), in dem die beteiligten Künstler mehrere Monate zusammengearbeitet, gemeinsam kuratiert und sich technisch und organisatorisch unterstützt haben.

Angelegt als Austauschprojekt wird es im Jahr 2018 eine Fortsetzung in Bielefeld geben: 2018 sind die beteiligten Osnabrücker Künstler eingeladen, ihre Arbeiten in Bielefeld in den Räumen von Artists Unlimited sowie in der Galerie GUM zu zeigen.

Gesellschaft für zeitgenössische Kunst hase29

Ruller Haus

 


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