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''Tierische'' Veränderungen im Zoo

(eb/pr) Osnabrück, 22. Mai 2018 / Im Osnabrücker Zoo ist im Frühjahr immer viel los, weil bei zahlreichen Tierarten der Nachwuchs geboren wird. Dazu gehören auch die fünf Impalas, die innerhalb von nur 14 Tagen das Licht der Welt erblickten. Von außerhalb hat der Tierpark am Schölerberg auch einen Neuzugang zu vermelden: Schopfhirsch Klausi muss nicht mehr allein sein Dasein fristen, er ...

Freizeit & Kultur

Neue Lesereihe im Unikeller: Auftakt mit Auto Frank Schulz

Autor Frank Schulz kommt zu einer Lesung nach Osnabrück in den Unikeller. © für Abbildung: PR; Quelle: Dr. Harald Keller; Aufnahme: Gunter Glücklich(pr/eb) Osnabrück, 5. Februar 2018 / Im Unikeller läuft in Kooperation mit dem Literaturbüro Westniedersachsen ab Februar die "Lese-Rampe": An jedem letzten Freitag im Monat gehört die Bühne des traditionsreichen Studentenlokals unter dem historischen Osnabrücker Schloss (Neuer Graben 29) einem Autor. Das Publikum darf sich auf spannende literarische Werke sowohl der belletristischen wie der Sachbuchsparte freuen. Krimis und historische Romane, Heldenreisen und literarische Hochkomik – das Feld ist weit gesteckt. Den Auftakt macht am Freitag, 23. Februar (20 Uhr) Frank Schulz.

Schulz ist Autor geradezu kultisch verehrter Romane wie "Kolks blonde Bräute" sowie "Onno Viets und der Irre vom Kiez". Schulz zählt zu den originellsten, fabulierfreudigsten und wortmächtigsten Schriftstellern deutscher Zunge und wurde mit dem Hubert-Fichte-Preis (2004), dem Irmgard-Heilmann-Preis (2006) und dem Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor (2015) ausgezeichnet. Harry Rowohlts bündige Feststellung: "Sowieso mein Lieblingsautor".
 
Im ersten Teil des Abends liest Frank Schulz Passagen aus seinen Romanen. Nach der Pause gibt es dann im Zusammenspiel mit Moderator Dr. Harald Keller Kurztexte und ein Gespräch. Die beiden Autoren gedenken der verblichenen Humorzeitschrift "Kowalski", für die sie zeitgleich geschrieben haben. Und sie werden lesend und plaudernd an den verstorbenen Harry Rowohlt erinnern, mit dem beide befreundet waren und der im März 73 Jahre alt geworden wäre.

Zum zweiten Termin, ausnahmsweise am vorletzten Freitag im März, liest Heike Maria Fritsch aus ihrem Krimi "Blindes Blut". Die Autorin verknüpft die in der NS-Zeit für eine rassistische Ideologie missbrauchte Blutgruppenforschung auf mehreren, geschickt miteinander verschränkten Zeitebenen mit Begebenheiten aus den 1970er-Jahren und der Gegenwart. Heike Fritschs berufliche Anfänge lagen in Osnabrück; ihr in Arbeit befindlicher neuer Roman wird einige Figuren aus "Blindes Blut" näher an Osnabrück heranführen. Für den April hat Ulrike Kroneck zugesagt. Sie verfasst unter anderem Kriminalromane und Sachbücher und arbeitet als Lektorin und Herausgeberin.

Die Lese-Rampe bietet Raum für erfahrene Schriftsteller ebenso wie für den vielversprechenden Nachwuchs, für Verlagsautoren wie für ambitionierte Selfpublisher. Jede Lesung beginnt mit einem Werkstattgespräch mit Gastgeber Dr. Harald Keller. Der Autor, Journalist und Lehrbeauftragte am Fachbereich Sprache und Literatur der Universität Osnabrück wird Themen wie Schreiberfahrungen und Schaffensprozesse, Erzählstrategien, Marktgeschehen und Literaturbetrieb ansprechen. Der Eintritt ist frei.

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Frank Schulz

Unikeller
 




 
 

 


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