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(pr/eb) Bad Iburg, 18. Juli 2018 / Seit einem Vierteljahr schaut die Region regelmäßig und sehr interessiert nach Bad Iburg auf die Landesgartenschau (Laga) und zieht viel Interesse auf sich. Aber Bad Iburg hat mehr zu bieten als "nur" die Laga. Dieses zeigt ein neuer Bildband über Bad Iburg, der jetzt im Verlag Meinders & Elstermann erschienen ist. Auf 104 Seiten präsentiert er die ganz...

Freizeit & Kultur

Mini-Stachelschwein erobert die Herzen der Zoo-Besucher

Einen Tag nach der Geburt untersuchten die Zoo-Mitarbeiter das Stachelschweinjungtier – da waren die Stacheln noch weich und biegsam. © für Abbildung: PR; Quelle: Zoo OS; Aufnahme: Lisa Josef(eb/pr) Osnabrück, 16. April 2018 / Im Verlauf des Frühjahrs zeigen sich immer mehr neue Bewohner im Osnabrücker Zoo: Bei den schwedischen Guteschafen, den Vielfraßen, den Schweinaffen und den Stachelschweinen hat sich der Bestand auf natürliche Weise vermehrt. Die Jungtiere können teilweise schon auf den Außenanlagen beobachtet werden: Beispielsweise wagt das Mini-Stachelschwein schon erste Exkursionen in sicherer Begleitung seiner Eltern und sorgt für Entzücken bei den Besuchern.

Das kleine Guteschafe-Lamm ist zwar erst wenige Tage alt, aber bereits sehr neugierig und erkundet sogar schon auf eigene Faust das Gelände. "Zwischendurch ruft er aber auch immer wieder nach seiner Mutter und eilt zu ihr zurück", schmunzelte der wissenschaftliche Zoomitarbeiter Andreas Wulftange. Ähnlich flügge zeigt sich das Mini-Stachelschwein: Als "Nestflüchter" kommen die afrikanischen Säugetiere bereits so weit entwickelt zur Welt, dass sie sich schon am ersten Lebenstag ein Stück vom Nest entfernen und sich dabei gut zurechtfinden. Die ersten drei Lebensmonate wird die Mutter das junge Stachelschwein säugen, aber bereits mit vier bis sechs Wochen fängt es an, wie seine Eltern an Paprika, Kartoffel und Co. zu knabbern.

"Wir freuen uns über den Nachwuchs – schließlich ist es schon vier Jahre her, dass wir hier zuletzt ein kleines Stachelschwein hatten. Für die Tiere selbst ist die Jungenaufzucht eine wichtige Erfahrung und Teil der artgerechten Haltung", so Wulftange: "Bei Stachelschweinen kümmern sich beide Eltern um die Jungenaufzucht. Mutter und Vater bewachen den Nachwuchs und kuscheln sich gemeinsam in der Höhle zusammen – bei uns kann man das toll durch die Glasscheibe zum Innenbereich beobachten".
 
Der kleine Schweinsaffe klammert sich noch fest an den Bauch seiner Mutter und sucht dort Schutz. © für Abbildung: PR; Quelle: Zoo OS; Aufnahme: Sophie BernholdAndreas Wulftange untersuchte das junge Nagetier bereits einen Tag nach der Geburt gemeinsam mit den zuständigen Tierpflegern. "Eine Untersuchung innerhalb der ersten Tage nach der Geburt ist bei Stachelschweinen am einfachsten, denn dann sind die Stacheln noch ziemlich weich und biegsam. So kann man das Tier besser in die Hand nehmen", erklärte der Biologe und gelernte Tierpfleger. In den Tagen nach der Geburt härten die Stacheln langsam aus. "Das Jungtier ist, soweit wir sehen konnten, gesund und wir konnten auch schon erkennen, dass es sich um ein Männchen handelt", meinte Wulftange.

Ein weiteres Jungtier können Besucher bei den Schweinsaffen auf dem Affentempel in der asiatischen Tierwelt "Angkor-Wat" entdecken: Hier erblickte ein Männchen das Licht der Welt und wird momentan noch von seiner Mutter geschützt vor dem Bauch getragen. Gut erkennbar ist der kleine Schweinsaffe an den dunklen Kopfhaaren, die sich deutlich vom helleren Bauchfell der Mutter abheben. In den nächsten Wochen wird der Nachwuchs immer selbstständiger und entfernt sich dann auch öfter von seiner Mutter.

Die Rosapelikane begrüßen den Frühling auf der grünen Wiese. © für Abbildung: PR; Quelle: Zoo OS; Aufnahme: Svenja VortmannDirekt gegenüber der Guteschafe bei den Vielfraßen gibt es ebenfalls Nachwuchs. Doch noch lebt das Jungtier gemeinsam mit seiner Mutter Vilja in einer geschützten Wurfbox im hinteren Bereich der Anlage in "Kajanaland". Dort kümmert sich die Mutter um ihren Schützling und säugt den Familienzuwachs regelmäßig, während Vater Loki Abstand halten muss. "Bald geht der Nachwuchs auf die ersten Erkundungstouren. Dann können auch Besucher einen Blick auf das kleine Raubtier erhaschen", erläuterte Wulftange.

Bei den Pelikanen ist das Jungtier vom letzten Jahr an seinem leicht gräulichen Gefieder und der noch nicht erreichten Endgröße zu erkennen. 2017 hatten die Pelikaneltern Joschka und Cira erstmals ein Küken selbst aufgezogen. Anhand von kleinen Federn, die die Tierpfleger jetzt gesammelt haben, soll nun mithilfe eines DNA-Tests das Geschlecht des knapp ein Jahr alten Pelikans ermittelt werden. Die zehn Vögel eroberten vor kurzem wieder die Pelikanwiese gegenüber der Pinguinanlage. Während der Wintermonate bleiben die eigentlich in Asien und Afrika beheimateten Vögel lieber im warmen Pelikanhaus. Nachdem der Winter sichn nun hoffentlich endgültig verabschiedet hat, können die Pelikane wieder zurück auf die grüne Wiese.

Zoo Osnabrück


 


 
 

 

 


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