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Heimat shoppen erfolgreich: Kampagne geht weiter – regionalen Handel stärken
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Burger und Sprit: ''Lila-weiße'' Tankstelle an der Bremer Brücke
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55.000 Geräte werden angepasst: Erdgasumstellung geht in die heiße Phase
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Zoo-Lights: Laternenwoche mit Rudelsingen zum Finale

(eb/pr) Osnabrück, 2. November 2018 / Farbenfrohe Lichter in den Bäumen, in den Büschen und auch auf den Wegen – das erwartet Besucher beim großen Endspurt der „Zoo-Lights“ vom 5. bis 11. November im Zoo Osnabrück. Mit der Laternenwoche greift der Zoo eine alte Tradition für Klein und Groß nach über zehn Jahren Pause erneut auf, der letzte Laternenumzug fand 2006 statt: „Wir nutzen die l...

Freizeit & Kultur

Greetje ist da: Nachwuchs bei Seehunden im Zoo

Seehund-Bulle Max zeigt viel Interesse an seinem jüngsten Kind Greetje. © für Abbildung: PR; Quelle: Zoo OS; Aufnahme: Svenja Vortmann(pr/eb) Osnabrück, 25. Juli 2018 / Freudige Nachrichten aus dem Osnabrücker Zoo: Die Seeundgruppe hat seit Mitte Juli ein neues Mitglied – Seehundweibchen "Biene" brachte ein weibliches Jungtier auf die Welt, das auf den Namen "Greetje" getauft wurde. Für Biene und den Bullen "Max" ist es bereits das vierte gemeinsame Jungtier. In der Wildbahn bringen Seehunde ihre Jungtiere während der Ebbe auf Sandbänken zur Welt. Deshalb verläuft die Geburt recht zügig, denn wenn die Flut zurückkommt, müssen die Jungtiere direkt schwimmen können.

Auch der Nachwuchs im Zoo Osnabrück fühlt sich im Wasser schon richtig wohl: Die meiste Zeit schwimmt das Jungtier mit Mutter Biene im Becken und steckt immer wieder den Kopf aus dem Wasser, um Luft zu holen. Alle paar Stunden geht´s an Land, um an der mütterlichen "Milchbar" Kraft zu tanken.
 
"Jetzt geben wir der jungen Familie erstmal Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen. Das sogenannte Medical-Training, das wir täglich mit den Tieren für tierärztliche Untersuchungen üben, führen wir in etwas abgeschwächter Form aber weiter durch, weil es für die Seehunde zum Alltag gehört. Biene ist momentan noch etwas zurückhaltend, aber in den kommenden Tagen wird sie sicherlich wieder etwas engagierter mitmachen, wenn sie Lust hat", berichtete Tierpflegerin Priska Hennig-Lippe.

Es könne durchaus sein, dass Greetje dann schon mit dabei ist: "Fenja, unser Seehundnachwuchs aus dem letzten Jahr, war besonders neugierig und kam zum Training oft mit an den Beckenrand, um sich alles ganz genau anzuschauen", so die Tierpflegerin.

Seehund-Vater Max (11 J.) zeigt immer wieder Interesse an seinem vierten Jungtier, aber noch möchte Mutter Biene (19 J.) Ruhe haben und scheucht ihn meistens weg. Das sei laut Hennig-Lippe normal: "Mutter und Jungtier brauchen erst eine kurze Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Max zeigt immer wieder Interesse an Greetje, aber Biene schottet sie noch etwas ab. Das wird sich aber in der nächsten Zeit ändern und dann schwimmen die drei auch zu dritt durch das Becken. In der Zwischenzeit stören wir sie möglichst wenig".

Deshalb werde auch zurzeit das Wasser in den Becken nur langsam und nach und nach gewechselt, weswegen es momentan auch etwas trübe sei. Jetzt heißt es für Greetje erst mal zunehmen: In den ersten sechs Lebenswochen werden kleine Seehunde von der Mutter gesäugt. Danach müssen sie lernen, wie man Fisch frisst. Da das gar nicht so einfach ist und einige Zeit dauern kann, brauchen die Jungtiere Fettreserven und verdoppeln anfangs ihr Geburtsgewicht von etwa 10 bis 12 Kilo. "Deswegen ist die Muttermilch mit einem Fettanteil von rund 45 Prozent besonders reichhaltig. Bei dem Umstieg auf Fisch unterstützen wir die Jungtiere: In dieser Phase halten wir sie einzeln und bewegen den Fisch vor ihrem Maul, um sie so zum Fressen zu animieren", meinte Priska Hennig-Lippe.
 
Besucher können die junge Familie besonders gut bei den täglichen Fütterungen um 10.40 und 15.30 Uhr beobachten. Dann erzählen die Zoopädagogen außerdem allerhand Wissenswertes zu den Raubtieren. Während der Ferien finden täglich viele weitere Fütterungen und Kommentierungen statt: Die genauen Zeiten und Programmpunkte bekommen Besucher an der Zookasse oder online.

Zoo Osnabrück

 

 

 


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