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Gegen Wohnungsmangel: Zuschüsse für Vermieter

(pr/eb) Osnabrück, 16. Mai 2018 / Nicht nur in dne großen Ballungszentren, sondern auch in der Stadt Osnabrück ist bezahlbarer Wohnraum ein knappes Gut; immer mehr Menschen sehen sich außer Stande, die geforderten Mieten zu bezahlen. Hiervon betroffen sind vor allem junge Familien, Menschen mit Behinderung oder Senioren. Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, hat die Stadt Osnabrück ein Zus...

Bauen & Wohnen

Osnabrück bietet weiter kostenlosen Solarcheck an

Im Solardachkataster der Stadt Osnabrück ist deutlich zu erkennen, welches Dach Potential für Solarenergie aufweist. © Screenshot Solardachkataster Stadt OS(eb/pr) Osnabrück, 10. Februar 2017 / Um den Bau solarer Anlagen im privaten Bereich zu unterstützen, hat die Stadt Osnabrück im Jahr 2015 in Zusammenarbeit mit der Energie- und Klimaschutzagentur Niedersachsen die Solarcheck-Kampagne ins Leben gerufen. Seither gab es im Stadtgebiet nahezu 100 Solarchecks. In diesem Jahr erhalten 50 Hauseigentümer die Gelegenheit, bei einem kostenlosen Solarcheck ihr Gebäude vor Ort von einem neutralen, qualifizierten Energieberater prüfen zu lassen.

Das Konzept setzt da an, wo viele Beratungen bisher aufhören: Es wird individuell beantwortet, ob sich eine Solaranlage auch für das eigene Haus finanziell lohnt, ob sich dieses technisch überhaupt eignet und welche Schritte dann für eine Installation nötig sind. Sonnenenergie kann für die Stromerzeugung, Aufbereitung von Warmwasser und für die Unterstützung der Heizung genutzt werden – das ist gut für das Klima und den Geldbeutel. Berücksichtigt wird auch der individuelle Strom- und Wärmeverbrauch, um die Wirtschaftlichkeit abschätzen zu können.

Außerdem gibt es Informationen zu Fördermitteln und möglichen Zuschüssen. Mit dem kostenlosen Solarcheck sollen Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie kleinere Unternehmen und Vereine in Osnabrück unterstützt werden. Eine Befragung unter den bisher teilnehmenden Eigentümern zeigte, dass die Beratungen fast durchweg als sehr gut und tatsächlich hilfreich empfunden wurden. Rund die Hälfte der befragten Bürger hat inzwischen eine Solaranlage installiert oder steht kurz vor dem Abschluss. Mit als erstes nutzten vor zwei Jahren VfL-Legende Joe Enochs als privater Hauseigentümer und das VfL Jugend-Leistungszentrum als Verein das Beratungsangebot.

Die solare Strom- und Wärmeerzeugung ist nicht nur bundesweit ein wichtiger Baustein der Energiewende und des Klimaschutzes, sondern insbesondere in Osnabrück die wichtigste Säule der Energiewende. Wie das Solardachkataster deutlich zeigt, liegt im dicht besiedelten Stadtgebiet das größte Potential, erneuerbare Energien zu erzeugen: mit solarer Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung (Solarthermie) oder solarer Stromerzeugung (Photovoltaik).

Allein auf den derzeit geeigneten Dachflächen in Osnabrück ließe sich mit Photovoltaikanlagen Strom für den gesamten Bedarf alle Osnabrücker Haushalte erzeugen. Mit Solarthermieanlagen wiederum könnte die Energie, die bei der Wärmeerzeugung verbraucht wird, deutlich verringert werden.
   
Hintergrund der Aktion ist der Masterplan 100% Klimaschutz: Damit hat sich die Stadt gemeinsam mit dem Landkreis Osnabrück sowie der Stadt Rheine und dem Kreis Steinfurt das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 die Kohlendioxid-Emissionen um 95 Prozent und den Endenergieverbrauch um 50 Prozent zu senken. Laut Oberbürgermeister Wolfgang Griesert sei dieses Ziel "nur mit dem Ausbau der Solarenergie zu schaffen". Einen Termin für eine kostenlose Beratung kann bei der Stadt Osnabrück, Fachbereich Umwelt und Klimaschutz unter Tel. 0541 / 3233173 oder per E-Mail  umwelt@osnabrueck.de vereinbart werden. Bürger aus dem Landkreis Osnabrück können unter Tel. 0541 / 5014215 Termine vereinbaren.

Solardachkataster der Stadt Osnabrück

 

 


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