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''Teufelsgeiger'' fiedelt auf der Iburg
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Aktuelles & Service

Solarkomplett: Jetzt noch leichter Sonnenstrom vom Dach

(eb/pr) Osnabrück, 8. November 2017 / Stadt, Landkreis und Stadtwerke Osnabrück starten eine Solarstromoffensive: Stadt und Landkreis haben ihr jeweiliges Solardachkataster "renoviert", die Stadtwrrke beteiligen sich an der Offensive mit ihrem Rundum-Sorglos-Paket "Solarkomplett". Die Stadt Osnabrück hat das zuletzt 2012 aktualisierte Solardachkataster mit neuen Funktionen und einem neue...

Bauen & Wohnen

Neuer Rekord bei Stromspar-Checks

Freuten sich über den neuen Rekord bei Stromspar-Checks: Michael Klesse (Jobcenter Osnabrück), Leonid Klevanski (Stromsparhelfer), Dr. Klaus Siedhoff (Stadtwerke Osnabrück), Detlef Gerdts (Stadt Osnabrück) sowie CAD-Geschäftsführer Ralf Chojetzki (v.l.). © für Abbildung: PR; Quelle: Caritas OS; Aufnahme: Kückmann(pr/eb) Osnabrück, 4. Mai 2017 / Treibhausgase vermeiden, Energie sparen und ehemalige Langzeitarbeitslose beschäftigen. Diese Ziele verfolgt das Projekt Stromspar-Check der Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft (CAD) für einkommensschwache Haushalte in der Region Osnabrück. Seit 2009 sind in der Region Osnabrück geschulte Stromsparhelfer im Einsatz. Die ehemals Langzeitarbeitslosen geben Beziehern von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld "auf Augenhöhe" praktische Tipps, mit denen sie ihren Strom- und Warmwasserverbrauch reduzieren – und damit Geld sparen können.

Und das mit Erfolg: Allein im Jahr 2016 wurden 357 Stromspar-Checks durchgeführt – neuer Rekord. Noch nie sind innerhalb eines Jahres im Stadtgebiet so viele Überprüfungen durchgeführt worden. Für dieses Angebot kooperiert die CAD mit der Stadt Osnabrück, dem Jobcenter sowie den Stadtwerken Osnabrück, die den Stromsparhelfern ein Fahrzeug und Bustickets für die Hausbesuche zur Verfügung stellen. "Durch den Stromspar-Check helfen wir Osnabrücker Bürgern mit geringem Einkommen, Strom und damit Geld zu sparen und auf diese Weise den Kohlendioxid-Ausstoss zu verringern", betonte CAD-Geschäftsführer Ralf Chojetzki.

Beim Stromspar-Check wird während eines kostenlosen Beratungsgespräches eine Bestandsaufnahme aller elektrischen Geräte wie Waschmaschinen, Elektroherde, Kühlschränke, Lampen, Computer, Warmwasserbereiter oder Fernsehgeräte genommen und Verbrauchswerte gemessen. Die Kunden erhalten praktische Ratschläge zum Stromsparen und ein kostenloses Starterpaket mit Strom- und Wassersparartikeln, das genau auf den Haushalt abgestimmt wird. Dieses Paket enthält Energiesparlampen und schaltbare Steckerleisten, TV-Abschalter oder Strahlregler für den Wasserhahn. Diese Soforthilfen haben einen Wert von bis zu 70 Euro.

Das Besondere an den Stromsparhelfern: Sie sind selbst ehemalige Langzeitarbeitslose, die vom Jobcenter in das Projekt vermittelt wurden. "Der Stromspar-Check bietet Menschen, die lange arbeitslos waren, eine sinnvolle Beschäftigung und einen Weg zurück in den Arbeitsmarkt", berichtete Chojetzki. Um als Stromsparhelfer unterwegs zu sein, werden sie umfangreich geschult. "Die Energiewende betrifft jeden Bürger, und um sie schaffen zu können, benötigen wir die Mithilfe jedes Einzelnen. Seit 2009 unterstützen wir als Stadt Osnabrück die Aktivitäten der Caritas, da so auch Bürgern mit geringem Einkommen ermöglicht wird, die Energiewende mitzugestalten und einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", betonte Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück.

Ähnlich bewertete auch Michael Klesse, Geschäftsführer des Jobcenters Osnabrück, das Angebot: "Der Stromspar-Check ist ein erfolgreiches Projekt mit vielfältigen positiven Auswirkungen auf die Sache und alle daran Beteiligten. Ein sehr erfreulicher Aspekt besteht darin, dass die Mitarbeiter die Gelegenheit erhalten, sich persönlich in der Praxis weiterzuentwickeln". Die Stadtwerke Osnabrück hoben insbesondere den positiven Effekt des Angebotes hervor. "Durch die Kombination von Beratung auf Augenhöhe und Soforthilfe trägt der Stromspar-Check dazu bei, das Entstehen von Stromschulden zu vermeiden", erläuterte Stadtwerke-Energiechef Dr. Klaus Siedhoff. "Wir gehen davon aus, dass insbesondere auch durch das Wirken der Stromsparhelfer die Zahl der Stromsperrungen in den vergangenen Jahren in Osnabrück deutlich unter dem Durchschnitt der Vorjahre lag".
 
Wer Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld ist und den Stromspar-Check bei sich zu Hause durchführen lassen möchte, wendet sich an die Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft, Tel. 0541 / 38052440, E-Mail: strom@caritas-dienstleistung.de.

Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft

Osnabrücker Stromspar-Check


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