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Gegen Wohnungsmangel: Zuschüsse für Vermieter

(pr/eb) Osnabrück, 16. Mai 2018 / Nicht nur in dne großen Ballungszentren, sondern auch in der Stadt Osnabrück ist bezahlbarer Wohnraum ein knappes Gut; immer mehr Menschen sehen sich außer Stande, die geforderten Mieten zu bezahlen. Hiervon betroffen sind vor allem junge Familien, Menschen mit Behinderung oder Senioren. Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, hat die Stadt Osnabrück ein Zus...

Bauen & Wohnen

Landwehrviertel: Vermarktung der Reihenhäuser beginnt

Gaben den offiziellen Startschuss für die Reihenhäuser-Vermarktung im Landwehrviertel: Stadtwrke-Chef Christoph Hüls, BPD-Projektleiter Thomas Trendelkamp, OB Wolfgang Griesert sowie Marcel Haselof (ESOS, v.l.). © für Abbildung: PR; Quelle: Stw OS; Aufnahme: Marco Hörmeyer(eb/pr) Osnabrück, 28. Februar 2018 / Im Landwehrviertel – dem derzeit größten Neubaugebiet auf Osnabrücker Boden – tut sich was: Auf dem bereits im Februar letzten Jahres an die BPD Immobilienentwicklung verkauften Teilstück E mit 18.000 Quadratmetern wurden plangemäß die Erschließungsarbeiten - rund sechs Kilometer Kanäle, Versorgungsleitungen und Baustraßen - Ende 2017 abgeschlossen. Jetzt beginnt die Vermarktung von insgesamt 37 Reihenhäusern über die Sparkassentochter LBS Nord.

"Das ist für uns ein weiterer Meilenstein in der Weiterentwicklung des größten Neubaugebietes in unserer Stadt", betonte Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. "Das Landwehrviertel wird mit all seinen Perspektiven für unsere Stadt und den hier lebenden Menschen somit konkreter und mit den neuen Wohnungsbauten erstmals greifbarer".

BPD-Projektentwickler Thomas Trendelkamp berichtete, dass bereits die ersten Baugenehmigungen vorlägen, "so dass wir möglichst noch im zweiten Quartal dieses Jahres mit dem Hochbau beginnen können“. Neben den 37 Reihenhäusern entstehen im Teilbereich E noch fünf Mehrfamilienhäuser mit Eigentums- und Mietwohnungen. "Wir werden insgesamt 147 attraktive Wohneinheiten schaffen", so Trendelkamp weiter. Die ersten Bewohner sollen im kommenden Jahr einziehen können.
 
Der gesamte Teilbereich E wird dann über eine eigene Heizzentrale mit Wärme versorgt. "Wir sind ganz bewusst eine Energie-Partnerschaft mit den Stadtwerken eingegangen", erläuterte Trendelkamp. Im Rahmen eines Contractings bauen die Stadtwerke ein eigenes Nahwärmenetz inklusive eines Blockheizkraftwerkes für die 42 Häuser im Teilstück E auf. "Die Partnerschaft ist für beide Seiten attraktiv", ergänzte Stadtwerke-Chef Christoph Hüls: "Wir bringen unser Know-how ein, indem wir die Heizzentrale sowie das Nahwärmenetz planen, bauen und betreiben und zudem alle Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten übernehmen". BPD zahlt dafür eine vereinbarte Pauschale an die Stadtwerke, so dass die zukünftigen Eigenheimbesitzer mit transparenten Energiekosten und einem kompetenten Ansprechpartner rechnen können.
 
So soll der Teilbereich E des Landwehrviertels nach Fertigstellung aussehen. © für Abbildung: PR; Quelle: BPDChristoph Hüls ist zugleich Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter ESOS (Energieservice Osnabrück), die Eigentümerin des gesamten Geländes war. Ende Januar hat die ESOS das zweite Teilstück an die Delta Bau als weiteren Bauträger verkauft. Im Teilbereich A sollen drei Mehrfamilienhäuser sowie 36 Reihen- und Doppelhäuser entstehen. "Noch im ersten Quartal werden wir zudem bekanntgeben können, welcher Nahversorger sich im Südosten des Landwehrviertels ansiedeln wird".

Für zwei weitere Teilstücke, C und QM West, läuft derzeit das Auswahlverfahren. Ziel sei es, beide Teilstücke noch in diesem Jahr an interessierte Bauträger zu verkaufen. "Erstmals haben wir bei beiden Teilstücken die Möglichkeit gegeben, auf klar definierte Einzelbereiche zu bieten", so Hüls weiter. Dazu überprüfen Stadt und ESOS, inwieweit die relativ großen Teilstücke kleinteiliger angeboten werden können. "Wir reagieren damit auf die Hinweise und Rückmeldungen insbesondere der regionalen Bauträger", machte OB Griesert deutlich: "Uns ist es natürlich ein großes Anliegen, gerade die starken und kompetenten Partner aus der Region auch in den weiteren Abschnitten für das Landwehrviertel zu begeistern".
 
Auf dem 37 Hektar großen Gelände an der Schnittstelle zwischen Atter und Eversburg sollen mehr als 800 Wohneinheiten entstehen: 60 Prozent Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser und 40 Prozent Geschosswohnungsbau. Neben der grünen Mitte im Zentrum des Landwehrviertels sind eine Kindertagesstätte sowie Nahversorgungsangebote in der Quartiersmitte geplant.

Die ehemalige Kaserne an der Landwehrstraße im Stadtteil Atter war einst der zweigrößte militärische Standort in Osnabrück. Nach Auffassung von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert soll auf dem Gelände ein Wohnstandort für breite Schichten der Bevölkerung entstehen und die Fläche durch Angebote in den Bereichen Sport, Freizeit und Gewerbe sowie durch Grünflächen aufgewertet werden.

Landwehrviertel

Vermarktung Landwehrviertel bei der Stadt Osnabrück

Stadtwerke Osnabrück

BPD Immobilienentwicklung

LBS Nord

 
 

 


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