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Gegen Wohnungsmangel: Zuschüsse für Vermieter

(pr/eb) Osnabrück, 16. Mai 2018 / Nicht nur in dne großen Ballungszentren, sondern auch in der Stadt Osnabrück ist bezahlbarer Wohnraum ein knappes Gut; immer mehr Menschen sehen sich außer Stande, die geforderten Mieten zu bezahlen. Hiervon betroffen sind vor allem junge Familien, Menschen mit Behinderung oder Senioren. Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, hat die Stadt Osnabrück ein Zus...

Bauen & Wohnen

Diskurs über bezahlbaren Wohnraum für Familien

Dr. Gerrit Schulte, Vorsitzender des Caritasrates im Bistum Osnabrück, gestaltet einen Diskussionsabend zum Thema ''Bezahlbarer Wohnraum für Familien'' in der KLVHS Oesede. © für Abbildung: PR; Quelle: KLVHS(pr/eb) Oesede, 13. April 2018 / Bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur in Ballungsgebieten Mangelware; es wird für "Otto-Normalverbraucher" immer schwieriger, eine Wohnung – oder für größere Familien auch ein Haus – zu angemessenen Preisen zu finden. Jetzt schlägt der Familienbund der Katholiken im Bistum Osnabrück Alarm und lädt am Dienstag, 24. April (18 Uhr), zu einem Diskussionsabend in der Katholischen Landvolk-Hochschule Oesede (KLVHS) unter dem Titel "Kaum noch bezahlbar: Wohnen für Familien" ein. Dr. Gerrit Schulte als Vorsitzender des Caritasrates wird das Thema vertiefen.
 
 Jeder sechste Bundesbürger gebe inzwischen mehr als 40 Prozent des Haushaltsbudgets für das Wohnen aus, so Familienbund-Geschäftsführer Peter Klösener. Für rund 1,3 Millionen Großstadt-Haushalte bleibe nach Abzug der Mietzahlung nur noch ein Resteinkommen, das unterhalb der Hartz-IV-Regelsätze liege. Der festzustellende Bau-Boom trage zwar zur Schaffung von Wohnraum bei. Allerdings sei dieser oft für Durchschnittsverdiener und insbesondere für Familien unerschwinglich.
 
"Mit Maßnahmen wie der Verlagerung der Maklergebühren auf den Vermieter oder der Mietpreisbremse scheinen hier nur geringe Verbesserungen erreicht worden zu sein", stellte Klösener fest. Gleichzeitig zeige sich, dass es in ländlichen Regionen preiswertere Wohnmöglichkeiten gebe. Allerdings fehle es hier oft an der notwendigen Infrastruktur. "Ein Ort, in dem es keinen Kindergarten, keine Schule, keinen Arzt oder auch keine Einkaufsmöglichkeit gibt, ist gerade für Familien wenig attraktiv und kaum alltagstauglich", so Klösener weiter.

Daher wolle sich der Familienbund intensiv mit der Frage befassen und konkrete Forderungen an Politik, Wirtschaft und auch Kirche formulieren. Weitere Informationen und Anmeldung zur Diskussionsveranstaltung unter Tel. 05401 / 86680 oder per E-Mail (info@familienbund-osnabrueck.de).
 
Familienbund Osnabrück

KLVHS

Caritasverband für die Diözese OS

 
 

 


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