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Millionster Schwimmer in Osnabrücker Bädern
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Karnevalsprinzessin verabschiedet sich
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Hansastraße: Bauarbeiten an Nordbaustelle früher fertig
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Weltkindertag und autofreier Sonntag
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Aktuelles & Service

Gegen Wohnungsmangel: Zuschüsse für Vermieter

(pr/eb) Osnabrück, 16. Mai 2018 / Nicht nur in dne großen Ballungszentren, sondern auch in der Stadt Osnabrück ist bezahlbarer Wohnraum ein knappes Gut; immer mehr Menschen sehen sich außer Stande, die geforderten Mieten zu bezahlen. Hiervon betroffen sind vor allem junge Familien, Menschen mit Behinderung oder Senioren. Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, hat die Stadt Osnabrück ein Zus...

Bauen & Wohnen

Ausstellung: Infos über Brutplätze am Gebäude für Hauseigentümer

Christiane Balks-Lehmann und Cornelia Saure vom Fachdienst Umweltplanung der Stadt Osnabrück zeigen mit Museumsdirektor Norbert Niedernostheide Nistkästen, die für die Integration in das Wärmeverbundsystem von Gebäuden geeignet sind - und den Kalender zur Ausstellung. © für Abbildung: PR; Quelle: Stadt OS; Aufnahme: Lisa Heyn(pr/eb) Osnabrück, 18. April 2018 / Städte und Dörfer sind nicht nur Lebensraum für Menschen, sondern auch für viele Tier- und Pflanzenarten, die sich als "Kulturfolger" auf dieses Lebensumfeld spezialisiert haben. Besonders eng an den Menschen gebunden sind Arten, die Nischen und Hohlräume in und an Gebäuden als Brutplätze nutzen. Die Wanderausstellung "Mehr Platz für Spatz und Co", die bis zum 16. Mai im Museum am Schölerberg zu sehen ist, informiert Immobilienbesitzer über mögliche Schutzmaßnahmen für gebäudebrütende Tierarten im und am Gebäude.
 
Die Stadt Osnabrück hat sich im Klimaschutz hohe Ziele gesetzt. Ein wesentliches Handlungsfeld ist dabei die energetische Gebäudesanierung mit dem Ziel, die Rate der energetisch sanierten Gebäude in Osnabrück deutlich zu erhöhen. Doch dies ist mit einem großen Nachteil für einige Kulturfolger verbunden: Im Zuge der notwendigen Wärmedämmung von Altbauten werden Nischen und Hohlräume, die Gebäudebrütern zuvor als Brutplätze gedient haben, meist vollständig verschlossen. Viele von ihnen sind daher inzwischen selten geworden und teilweise sogar in ihrem Bestand gefährdet.
 
Die Ausstellung "Mehr Platz für Spatz & Co" stellt einige der gebäudebrütenden Tierarten mit ihrer Biologie vor und klärt über ihre Gefährdungen auf. Darüber hinaus unterstützt sie bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen und nennt Adressen für den Kauf von Nistkästen. Zudem gibt sie Tipps für eine tierfreundliche Gestaltung des Wohnumfeldes.
 
Zum Start der Ausstellung geht im Shop des Museums am Schölerberg auch ein immerwährender Kalender zum Thema "Gebäudesanierung und Artenschutz" in den Verkauf, der eine Auswahl der in Osnabrück vorkommenden gebäudebewohnenden Arten vorstellt und Lust machen soll, sich eingehender mit den tierischen Mitbewohnern zu beschäftigen, die doch wesentlich das städtische Lebensumfeld bereichern.
 
Wer noch mehr zum Thema wissen möchte, ist herzlich zur Fortbildung "Energetische Gebäudesanierung und Artenschutz" am Mittwoch, 25. April (9 bis 16 Uhr), im Museum am Schölerberg eingeladen. Die Veranstaltung nähert sich dem Thema aus Sicht von Hausbesitzern, Ingenieuren und Naturschutzexperten. Sie findet im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens "Energiekonzepte unter den Gesichtspunkten von Naturschutz und Landschaftspflege" der TU Berlin, mit finanzieller Förderung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), statt und ist daher kostenlos. Anmeldungen nimmt der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz unter Tel. 0541 / 3233173, per E-Mail (umwelt@osnabrueck.de) oder per Fax an 0541 / 323153173 noch bis zum 19. April entgegen.
 
Museum am Schölerberg

Stadt Osnabrück

 
 

 


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