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Stolpersteine erinnern an Nazi-Opfer
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Frauen informierten sich über Karriereweg zur Hochschulprofessur
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Stolpersteine erinnern an Nazi-Opfer

(eb/pr) Osnabrück, 29. Mai 2017 / Osnabrück erhält fünf weitere Stolpersteine: Am Mittwoch, 31. Mai, werden die mit beschrifteten Messingplatten versehenen Steine vor dem letzten bekannten freiwilligen Wohnort oder der Arbeitsstätte von Osnabrücker Bürgern in den Gehweg eingelassen, die dem Nazi-Terror zum Opfer gefallen sind. Mit der Verlegung wird an fünf Bürger erinnert, die als Eutha...

Stadt & Land

Kleines Jubiläum: Fünf Jahre ''Kultur für Alle''

Max Ciolek, (noch) erster KAOS-Vorsitzender mit seinem ''Baby'', der KUKUK. © für Abbildung: PR; Quelle: KAOS(pr/eb) Osnabrück, 7. Februar 2017 / Seit fünf Jahren gibt es jetzt den Verein "Kultur für Alle Osnabrück" (KAOS), der seit vier Jahren die "Kunst- und Kultur-Unterstützungskarte (KUKUK) herausgibt. Mehr als ein guter Grund zum Feiern nicht nur für die rund 2.800 Nutzer der KUKUK, sondern für die ganze Region. Als ALG-II-Empfänger oder Asylbewerber für 1 Euro Kulturveranstaltungen besuchen – wann immer Gäste aus dem Umland von der kleinen bunten Karte erfahren, wollen sie kaum glauben, dass im Osnabrücker Land solch eine Möglichkeit für Menschen mit wenig Geld existiert.

Im Februar 2012 gründete sich der KAOS-Verein, bereits ein Jahr später begann die Ausgabe der KUKUK. Am 2. Mai soll das fünfjährige Bestehen angemessen gefeiert werden: Im Oberen Foyer des Theaters Osnabrück gibt es ab 19.30 Uhr zahlreiche Künstlerauftritte, Grußworte, Informationen zu laufenden und zukünftigen Projekten des Vereins und vieles mehr. Noch ein weiterer Höhepunkt steht der Initiative in diesem Jahr bevor: am 6. und 7. Oktober sind KAOS und die Stadt Osnabrück Gastgeber für viele bundesdeutsche Initiativen, die sich mit dem Thema "Kulturelle Teilhabe" beschäftigen.

In einem offenen Treffen werden sie sich über ihr gemeinsames Ziel austauschen: Menschen, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, einen Zugang zu kulturellen Veranstaltungen ihres Wohnortes zu ermöglichen. Seit 2011 war ein Teil dieser Initiativen in einer lockeren, dem Austausch dienenden Bundesarbeitsgemeinschaft organisiert. Im Oktober 2016 haben zunächst 12 von ihnen die "Bundesvereinigung Kulturelle Teilhabe" gegründet. KAOS-Gründer Max Ciolek wurde in den Vorstand gewählt.

Allerdings will sich Ciolek in diesem Jahr aus der ehrenamtlichen KAOS-Vorstandsarbeit aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen. Deshalb muss bei der Mitgliederversammlung im Mai ein neuer Vorsitzender gefunden werden. "Ich mache gern Platz für neue Ideen und frische Energie", so Ciolek, der beruflich als Grafikdesigner und Oratoriensänger tätig ist. Er wird dem Verein aber in anderer Funktion erhalten bleiben. "Mein Lieblingsthema war und ist die Öffentlichkeitsarbeit, dann habe ich hoffentlich endlich mal die nötige Zeit dafür!"

Mehr als 70 Institutionen öffnen mittlerweile ihre Türen für die KUKUK-Besitzer und ermöglichen damit eine riesige kulturelle Bandbreite: vom Theater über renommierte Musikfestivals und die Lagerhalle, die VHS bis hin zu alternativer Kultur wie im Bastard-Club. Gerade eben konnten Familien wieder den Weihnachtscircus Roncalli genießen. Damit verhindert die KUKUK Vereinsamung und Ausgrenzung und hilft bei der sozialen Integration von Randgruppen.

KUKUK

 

 


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