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712 Angebote und Spaß ohne Ende: Ferienpass kam wieder richtig gut an
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Bunter Schinkel: Stadtteil isst und feiert gemeinsam
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712 Angebote und Spaß ohne Ende: Ferienpass kam wieder richtig gut an

(eb/pr) Osnabrück, 17. August 2018 / Wieder mehr Ferienpässe ausgegeben, erneut eine fünfstellige Anzahl von Kindern und Jugendlichen in den Sommerferienangeboten gezählt, wobei sich die Anzahl der Freibadnutzungen im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt hat: Die Bilanz des Ferienpasses, der dieses Jahr zum 45. Mal vom Fachdienst Jugend der Stadt Osnabrück organisiert wurde, kann sich s...

Stadt & Land

Gute Sache: Gebrauchte Handys für Familien in Not

Missio-Referent Christian Adolf zwischen den gesammelten Alt-Handys. © für Abbildung: PR; Quelle: Bistum OS; Aufnahme: Hermann Haarmann(eb/pr) Osnabrück, 12. Oktober 2017 / Rund 400 gebrauchte Mobiltelefone sind bei einer Sammelaktion des katholischen Hilfswerks "Missio" im Bistum Osnabrück zusammen gekommen. Missio-Referent Christian Adolf hat sie in mehrere Kartons verpackt und lieferte sie weiter an die Zentrale des Hilfswerks in Aachen. Die Rohstoffe in den Handys werden von dem Missio-Partner "Mobile-Box" recycelt. Handys sind wertvoller Elektronik-Schrott: 40 Mobiltelefone enthalten nach Angaben von Missio fast so viel Gold wie eine ganze Tonne Golderz.  

Diese Sammelaktion erfüllt dazu noch einen guten Zweck: Für jedes Handy fließt rund ein Euro in die Aktion "Schutzengel", mit der das Hilfswerk weltweit Familien in Not unterstützt. Ganz weit vorne steht in diesem Fall die Demokratische Republik Kongo: Dort werden die in Handys verarbeiteten Edelmetalle und Erze unter besonders unwürdigen Bedingungen abgebaut.

Eine repräsentative Umfrage des Branchenverbandes Bitkom besagt, dass aktuell rund 100 Millionen alte Handys in deutschen Haushalten aufbewahrt werden - damit gibt es mehr Mobiltelefone als lebende Bürger. Der Verband wies zugleich darauf hin, dass 80 Prozent der verbauten Materialien wiederverwendet werden könnten. Die Rückgabe ist ganz einfach: Seit 2015 sind alle Elektrohändler ab einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern – auch Online-Händler wie Amazon und Co. – zur Rücknahme von Altgeräten verpflichtet. Darüber hinaus haben verschiedene Anbieter entdeckt, dass der Handel mit Elektroschrott durchaus lukrativ ist und kaufen auch alte Handys auf.

 Die meisten Handys werden nach ein bis zwei Jahren ausrangiert, obwohl sie noch funktionieren. So kommen vorsichtigen Schätzungen zufolge jährlich 5.000 Tonnen Elektronikschrott zusammen, die die Umwelt bei nicht sachgerechter Entsorgung belasten. Gerade in Handys stecken viele wertvolle Metalle, die für die Neuproduktion von hochwertigen Artikeln notwendig sind. Das macht rund 80 Prozent der im Produkt verbauten Materialien aus.

Darunter zu finden sind edle Metalle wie Silber und Kupfer, aber auch seltene Erze wie beispielsweise Tantal, das aus dem Roherz Coltan gewonnen wird. Auch etwas weniger als ein Prozent Gold steckt in den Mobiltelefonen. Doch die Menge macht´s: Nach Berechnungen der Technischen Universität Berlin landen jährlich 350 Kilogramm Gold mit einem Wert von neun Millionen Euro aus Handys im Restmüll.

Am besten ist es, die funktionsfähigen Geräte für weitere Nutzung zur Verfügung zu stellen, sei es durch Weitergabe an Freunde oder Bekannte oder tatsächlich den Verkauf an entsprechend spezialisierte Online-Händler. Die zweitbeste Lösung ist ein hochwertiges Recycling. In den weltweit jährlich mehr als eine Milliarde verkauften Handys sind insgesamt 250 Tonnen Silber, 24 Tonnen Gold und 9 Tonnen Palladium enthalten, die dann dem Rohstoffkreislauf wieder zugeführt werden.
 
Bistum Osnabrück

Missio-Hilfswerk
 

 

 


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