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Knollstraße: Bauarbeiten gehen weiter - Busse fahren anders
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10 Jahre Stolpersteine in Osnabrück
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Retter reagieren auf Anschlagsgefahr: Traumanetzwerk tagte in Osnabrück
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Knollstraße: Bauarbeiten gehen weiter - Busse fahren anders

(pr/eb) Osnabrück, 17. November 2017 / Es tut sich was in der Knollstraße: Durch den Baufortschritt werden jetzt die Buslinien erneut geändert. Ab Montag, 20. November, wird die neue Linie 35 eingeführt. Diese Linie verkehrt von "Neumarkt" (Bussteig E / Ecke Kollegienwall) über "Berliner Platz", "Nonnenpfad" und "Gertrudenkirche" bis "Klinikum Gertrudenberg" und zurück. Die Linie 35 fähr...

Stadt & Land

Matt Hulse gewinnt Schoeller Photo Award

Matt Hulse: ''Sniper'' (Großbritannien), Sieger des Felix Schoeller Photo Award in Gold 2017 und Sieger der Kategorie ''Freie / Konzeptionelle Fotografie'' des Felix Schoeller Photo Award 2017. © für Abbildung: PR; Quelle: Stadt OS(pr/eb) Osnabrück, 19. Oktober 2017 / Matt Hulse ist der herausragende Gewinner des diesjährigen Felix Schoeller Photo Awards: Er überzeugte nicht nur in der Kategorie "Freie / Konzeptionelle Fotografie", sondern erhält für seine außergewöhnliche Arbeit "Sniper" den Felix Schoeller Photo Award in Gold und damit 10.000 Euro zusätzliches Preisgeld. In den weiteren Kategorien siegten der Argentinier Rodrigo Illescas (Porträt), die Niederländerin Saskia Boelsums (Landschaft / Natur), der Bielefelder Mario Brand (Architektur / Industrie) sowie der Belgier Alain Schroeder (Fotojournalismus / Editorial). Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 2000 Euro.

Insgesamt hatte die Jury 2.377 Einreichungen aus 92 Ländern gesichtet. Das Konzept des in Peking lebenden britischen Filmemachers, Fotografen, Autors und Gesamtsiegers Matt Hulse ist extrem einfach und kurz formuliert: "In Asien fotografiere ich Menschen von den Dächern hoher Gebäude aus. Ich verwende dazu ein billiges Mobiltelefon und eine Teleskoplinse für 9 US-Dollar. Wegen des beunruhigend bedrohlichen Gefühls und des schwarzen Humors beim Schießen dieser Fotos habe ich die Bezeichnung 'Sniper' gewählt". Und fügte hinzu: "Natürlich ist durch meine Fotoshootings niemand zu Schaden gekommen". Seit Ende der 90er Jahre spielt Hulse mit den Genres Fotografie und Film, experimentiert und probiert. Zahlreiche seiner Arbeiten wurden in internationalen Festivals ausgezeichnet oder sind für Auszeichnungen nominiert worden.

Hosam Katan: Living with War (Syrien), Sieger des Nachwuchsförderpreises des Felix Schoeller Photo Award 2017. © für Abbildung: PR; Quelle: Stadt OSDen mit 5.000 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis, gesponsert von Olympus, verlieh die Jury dem syrischen Fotografen Hosam Katan. "Es fällt auf, dass die Qualität der Nachwuchsarbeiten insgesamt sehr nah dran ist an der der Profis. Das gilt besonders für die Arbeit von Hosam Katan", formulierte Michael Dannenmann den Eindruck der Jury, die sich einstimmig für Katans Arbeit "Living with War" entschied. "Der Fotograf dokumentiert das Leben der Bewohner von Aleppo während des syrischen Bürgerkriegs. Dabei ist Hosam Katan kein neutraler Beobachter. Sein Insiderblick offenbart gänzlich neue Perspektiven. Die Menschen werden mit Würde, Respekt und sogar mit Humor in den Ruinen ihrer Stadt dargestellt, sie sind zugleich Opfer und Helden".
 
Katan wurde 1994 in Aleppo, Syrien, geboren, seit dem 17. Lebensjahr dokumentiert er die Entwicklung der syrischen Revolution. Er arbeitete freiberuflich für Reuters und den "Stern". Katan wurde von einem Heckenschützen angeschossen, überlebte und konnte aus Syrien fliehen. Heute lebt er in Hannover. Hosam Katan erhielt bereits Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, seine Arbeiten waren in Europa und den USA in verschiedenen Ausstellungen zu sehen.

Der neugeschaffene Publikumspreis, unterstützt und als Online-Voting durchgeführt von dem internationalen Medienpartner British Journal of Photography, ging an den brasilianischen Fotografen Guilherme Bergamini für seine Arbeit "Education for all".
 
80 geladene Gäste kamen zur Preisverleihung ins Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück. Die Fotografen repräsentierten elf Nationen. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert begrüßte die Gäste: "Der Felix Schoeller Photo Award bereichert die Kunstlandschaft der Stadt Osnabrück und trägt dazu bei, das Profil der Stadt als Kulturstandort zu schärfen". Er würdigte die Arbeit der kompetenten Jury sowie die herausragenden Fotografien, die dem Betrachter eine Auseinandersetzung mit den behandelten Themen abverlangten.
 
Die 150 Fotografien der Nominierten und Gewinner aller Kategorien und des Nachwuchsförderpreises sind bis zum 25. Februar im Kulturgeschichtlichen Museum des Museumsquartiers Osnabrück zu sehen. Darunter Exponate bis zur Formatgröße 120 x 100 cm, gedruckt auf hochwertigen Felix Schoeller Digitaldruck-Papieren, die in enger Kooperation zwischen der Felix Schoeller Group und dem Traditionsunternehmen Canson (Frankreich) entwickelt werden.
 
Felix Schoeller Photo Award


 
 

 

 
 

 


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