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Flüchtlinge besser integrieren: Stadt stellt neues Konzept vor

(pr/eb) Osnabrück, 17. Januar 2018 / Die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen ist auch weiterhin ein zentrales Thema der deutschen Gesellschaft. In Osnabrück gibt es zwar eine gelebte Willkommenskultur, doch auch hier besteht Optimierungsbedarf – beispielsweise bei der Bereitstellung von adäquatem Wohnraum in ausreichendem Umfang. Die Stadtverwaltung hat dies erkannt und vor diesem ...

Stadt & Land

Landkreis begrüßt Menschen aus elf Nationen

 34 Menschen aus elf Ländern nahmen jetzt an der dritten Einbürgerungsveranstaltung im Jahr 2017 teil. © für Abbildung: PR; Quelle: LKOS; Aufnahme: Philipp Hülsmann(pr/eb) Osnabrück, 20. Oktober 2017 / Der Landkreis Osnabrück heißt neue Mitbürger willkommen: Schon seit 2006 richtet die Kreisverwaltung sogenannte Einbürgerungsfeiern aus. So hieß es jetzt im Kreishaus am Schölerberg bereits zum dritten Mal in diesem Jahr "Angekommen im Landkreis Osnabrück" – unter diesem Titel erhielten 34 Menschen aus 11 Nationen die deutsche Staatsangehörigkeit,  verbürgt mit einer Urkunde. Der Titel steht nicht nur für die physische neue Heimat -  die Menschen sind in die Gesellschaft integriert und setzen mit der Einbürgerung ein entsprechendes Zeichen.

Die Festrede hielt Britta Korfage, Abteilungsleiterin des Bereiches Integration und Ausländer. Sie stellte die Werte des Grundgesetzes, als freiheitlich demokratische Basis unseres Zusammenlebens, in den Mittelpunkt. Korfage verwies darauf, dass die Eingebürgerten nun über das passive und aktive Wahlrecht verfügten, von dem sie Gebrauch machten sollten. Die Abteilungsleiterin lud die Anwesenden ein, sich weiterhin aktiv in der Gesellschaft zu engagieren und den eingeschlagenen Weg, auf den jeder Einzelne sehr stolz sein könne, motiviert und voller Optimismus weiterzugehen.

"Gestalten Sie Deutschlands Zukunft so mit, dass es als ein weltoffenes Land weiterhin eine Anziehungskraft auf Menschen aus aller Welt hat. Denn es ist eine Bestätigung für die Strukturen und die Gesellschaft eines Landes, wenn eine Einbürgerung als erstrebenswert angesehen wird", so Korfage.

Sie machte den frisch gebackenen Mitbürgern und Gästen Mut, sich auch in schwierigen und komplizierten Zeiten wehrhaft für ein friedliches Miteinander der Gesellschaft in Deutschland einzusetzen und deutlich "Nein" zu Hass und Diskriminierung in jedweder Form zu sagen: "Zeigen und beweisen Sie der Welt, dass ein buntes und friedliches Miteinander aller Menschen die bessere Alternative zu Verunsicherung, Misstrauen und Abschottung ist".

Demokratie brauche Pluralismus. Die Menschen sollten deshalb ihren Blick darauf richten, was sie verbinde. Korfage unterstrich, dass alle Eingebürgerten gerade im Hinblick auf die starke Zuwanderung der vergangenen Jahre eine besondere Rolle einnehmen könnten. Sie forderte die Anwesenden auf, die neu Zugewanderten bei der Integration zu unterstützen. Sie könnten deren Situationen, Sorgen und Ängste am besten nachvollziehen.

Mit dem feierlichen Akt möchte der Landkreis ein Zeichen setzen, dass der Entschluss, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, wertgeschätzt wird. Das Motto lautete "Angekommen im Landkreis Osnabrück" – Ausdruck dafür, dass die Menschen in die Gesellschaft integriert sind, über vollständige politische Rechte verfügen und zugleich vermitteln, dass sie gerne in Deutschland leben und sich insbesondere im Landkreis Osnabrück wohlfühlen.

Landkreis Osnabrück
 

 


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