Suchen und finden auf Marktplatz Osnabrück

Nachrichten im Fokus

Drogenkurier geschnappt und 71 Schmuggler erwischt
Drogenkurier geschnappt und 71 Schmuggler erwischt
Knollstraße: Bauarbeiten gehen weiter - Busse fahren anders
Knollstraße: Bauarbeiten gehen weiter - Busse fahren anders
10 Jahre Stolpersteine in Osnabrück
10 Jahre Stolpersteine in Osnabrück
Retter reagieren auf Anschlagsgefahr: Traumanetzwerk tagte in Osnabrück
Retter reagieren auf Anschlagsgefahr: Traumanetzwerk tagte in Osnabrück

Knollstraße: Bauarbeiten gehen weiter - Busse fahren anders

(pr/eb) Osnabrück, 17. November 2017 / Es tut sich was in der Knollstraße: Durch den Baufortschritt werden jetzt die Buslinien erneut geändert. Ab Montag, 20. November, wird die neue Linie 35 eingeführt. Diese Linie verkehrt von "Neumarkt" (Bussteig E / Ecke Kollegienwall) über "Berliner Platz", "Nonnenpfad" und "Gertrudenkirche" bis "Klinikum Gertrudenberg" und zurück. Die Linie 35 fähr...

Stadt & Land

Unabhängiges Filmfest: Preisträger stehen fest

Beim 32. Unabhängigen Filmfest Osnabrück freuten sich alle: Preisträger, Jury und das Publikum. © Screenshot Webseite Unabhängiges Filmfest(pr/eb) Osnabrück, 26. Oktober 2017 / Die 32. Ausgabe des Unabhängigen Filmfestes Osnabrück endete wie üblich mit der offiziellen Preisverleihung: In fünf Wettbewerben wurde das vielfältige Programm von Jury und Publikum kritisch beäugt, bis schließlich fünf Filme als Preisträger feststanden. Im Hauptwettbewerb um den Friedensfilmpreis Osnabrück konnte sich Leonardo Di Costanzos einfühlsames Drama "The Intruder" durchsetzen. Der Film folgt Sozialarbeiterin Giovanna bei ihrer Arbeit mit Kindern in einem von der Mafia regierten Vorort Neapels.

Di Costanzo darf sich über 12.500 Euro Preisgeld freuen, die von der Sievert-Stiftung für Wissenschaft und Kultur gestiftet wurde. Verliehen wurde der Preis von der Friedensfilmpreis-Jury bestehend aus Regisseurin Irja von Bernstorff, Drehbuchautorin Annette Hess und NDR-Redakteurin Ulrike Dotzer. Leonardo Di Costanzo nahm den Preis in Osnabrück entgegen Preisverleihung.

Im Wettbewerb um den Publikumspreis in der Sektion "Focus on Europe" gewann die skandinavische Koproduktion "Sami Blood – Das Mädchen aus dem Norden" die Herzen der Zuschauer. Der Film von Amanda Kernell behandelt die Jugend der Sami-Frau Christina Anfang des 20. Jahrhunderts in Schweden. Als angehörige der ethnischen Minderheit hat Christina mit Diskriminierung, Unverständnis und offenem Rassismus zu kämpfen. Durch seine Thematik und Darstellung schafft der Film Parallelen zum tagesaktuellen Aufkommen von Diskriminierung und Fremdenhass und ist somit für ganz Europa eine relevante Vergegenwärtigung. Das fand auch das Publikum und zeichnete den Film mit dem von der Kampagne "Mobil-E Zukunft" der Stadt und Stadtwerke Osnabrück mit 2.500 Euro dotierten Publikumspreis aus.

Der Film erhielt noch einen weiteren Preis: Auch beim Filmpreis für Kinderrechte konnte sich der Beitrag gegen seine vier Kontrahenten durchsetzen, die Jugendjury aus 15-18-Jährigen überzeugen und den mit 2.000 Euro dotierten und vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familien der Stadt Osnabrück gestifteten Filmpreis für Kinderrechte für sich beanspruchen. Produzent Lars Lindström schickte seine Grüße und seinen persönlichen Dank an die Jugend-Jury und die Stadt per Videobotschaft – sogar auf Deutsch!

Im Kurzfilmprogramm wurden dieses Jahr zum ersten Mal zwei Preise vergeben: Der Preis für den besten Kurzfilm, vergeben durch Abstimmung des Publikums, ging an Abini Golds "Joy", der auf wahren Begebenheiten beruht und ein klaustrophobisches Zusammenleben einer verwahrlosten Tochter und ihrer verantwortungslosen Mutter porträtiert. Abini Gold darf sich über 500 Euro Preisgeld freuen, gestiftet vom Studierendenrat der Universität Osnabrück.

Eine Neuheit war der mit 1.500 Euro dotierte Kurzfilmpreis des Unabhängigen Fimfestes Osnabrück, der vom Studentenwerk Osnabrück gestiftet wurde. Der Preis ging an die clever inszenierte Gesellschaftssatire "PIX" von Sophie Linnenbaum. In der Jurybegründung hieß es: "Wie auch im echten Leben besteht die Realität aus mehr als nur dem Moment, den wir mit einer Kamera festhalten. Mit vielen helfenden Händen inszeniert die Regisseurin den sich ständig wiederholenden Kreislauf des Lebens anhand von Bildern und macht deutlich, dass in einem Foto mehr steckt als man erkennt" Sophie Linnenbaum nahm den Preis ebenfalls persönlich entgegen.

Unabhängiges Filmfest Osnabrück
 

 

 


Leser-Kommentare

- Wollen Sie einen Kommentar erstellen?