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''Dürer-Sammler'': Liebmann im Goldenen Buch verewigt
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KLVHS: Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche
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Valentinstag im Zoo: ''Tour d’Amour'' durch die Tierwelt
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''Dürer-Sammler'': Liebmann im Goldenen Buch verewigt

(pr/eb) Osnabrück, 19. Januar 2018 / Dr. Konrad Liebmann hat sich sehr um die Sammlung des Kulturhistorischen Museums verdient gemacht: Über zwei Jahrzehnte hat er eine umfangreiche Sammlung an Dürer-Grafiken zusammengetragen und sie dem Kulturhistorischen Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Nun wurde dem Sammler, Antiquar und Stifter eine besondere Ehre zuteil: Er nahm den ...

Stadt & Land

Europäisches Kulturerbejahr: Osnabrück und Münster mit gemeinsamem Projekt dabei

Pressekonferenz zum Kulturerbejahr 2018 im Friedenssaal des Rathauses in Münster mit Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Prof. Dr. Gerd Althoff (Exzellenzcluster "Religion und Politik"), Dr. Hermann Arnhold (Sprecher der Ausstellungs-Kooperation), LWL-Direktor Matthias Löb, Münsters OB Markus Lewe, Dr. Uwe Koch (Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz) sowie Osnabrücks Stadtrat Wolfgang Beckermann (v.l.). © für Abbildung: PR; Quelle: Presseamt Münster(eb/pr) Osnabrück, 8. November 2017 / Im Jahr 2018 jährt sich der Beginn des 30-jährigen Krieges zum 400. Mal, das Ende des Ersten Weltkrieges liegt exakt 100 Jahre zurück. Vor diesem Hintergrund haben die beiden Friedensstädte Osnabrück und Münster – die sich ihren Beinamen als Orte des Friedensschlusses des 30-jährigen Krieges gegeben haben – entschieden, das europäische Kulturerbejahr mit einem gemeinsamen Projekt zum Thema Frieden zu begehen. Das Konzept dazu wurde jetzt in Münsteraner Friedenssaal vorgestellt.
 
In Münster ist eine fünfteilige Friedens-Ausstellung mit dem Titel "Frieden. Von der Antike bis heute" geplant und bringt fünf Institutionen zu einer einzigartigen Kooperation zusammen: das LWL-Museum für Kunst und Kultur, das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, das Archäologische Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU), das Bistum Münster sowie das Stadtmuseum Münster. Das Rathaus in Münster lädt ab Ende April mit ersten Bausteinen eines "digitalen Vermittlungskonzepts  als Ausgangspunkt für das Gesamtprojekt" ein.

Mit einem "Labor Europa" sollen in Osnabrück junge Menschen aus 29 Kulturerbestätten Europas angesprochen werden und ist für den 16. bis 26. August geplant. Dazu lädt das Büro für Friedenskultur 60 Europäer zwischen 18 und 25 Jahren zu einem Begegnungs- und Beteiligungs-Projekt zur Geschichte und Zukunft Europas ein. Gefragt sind neugierige und weltoffene Menschen mit Erfahrungen im Theaterspielen, Medienkompetenzen, historischem Interesse oder einer künstlerischen oder musischen Ausbildung.

Die jungen Menschen experimentieren, forschen, arbeiten und diskutieren für Europa in fünf Laboren: Geschichte, Bildende Kunst, Theater, Medien, Musik. Dabei werden sie begleitet von Einrichtungen wie dem Theater Osnabrück, der Kunsthalle Osnabrück, dem Institut für Musik, dem Felix-Nussbaum-Haus sowie dem European Media Art Festival. Die Arbeit in den Laboren wird tagesaktuell in Social-Media-Portalen dokumentiert. Partner bei der Produktion der Social-Media-Auftritte sind Schüler eines Osnabrücker Berufsschulzentrums, darunter auch Flüchtlinge aus Sprachförderklassen. Nach einem Besuch in Münster präsentiert sich das Labor Europa zum Abschluss bei der Osnabrücker Kulturnacht am 25. August.

Seit 2015 gehören die beiden Rathäuser in Osnabrück und Münster als "Stätten des Westfälischen Friedens" zum europäischen Kulturerbe – genauso wie die Akropolis in Athen, die Stätten der Reformation, die Schiffswerft von Danzig sowie die musealen Geburtshäuser von Verdi und Puccini. Nun realisieren sie eines der größten deutschen Projekte im europäischen Kulturerbejahr, das in dieser Form erstmalig begangen wird.

Im Fokus steht das gemeinsame kulturelle Erbe Europas, das erlebbar gemacht werden soll. Ziel ist es, die europäische Dimension der vielfältigen Kultur stärker ins Bewusstsein zu bringen. So sollen die verschiedenen europäischen Länder ihr kulturelles Erbe teilen und dessen Potential für Identifikation, Teilhabe und Entwicklung erlebbar machen. Der Schwerpunkt Deutschlands wird das baukulturelle Erbe sein. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz beteiligt sich an der Osnabrücker / Münsteraner Koproduktion mit dem Arbeitstitel "Frieden Europa" mit 571.000 Euro.

Europäisches Kulturerbejahr 2018

Stadt Osnabrück

Stadt Münster

 
 

 


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