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Hasetor: Straßen sind wieder frei

(eb/pr) Osnabrück, 23. Oktober 2018 / Bereits drei Wochen früher als ursprünglich geplant hat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert jetzt alle Fahrspuren am Hasetor sowie die Einmündung der Bramscher Straße in die Hansastraße wieder für den Verkehr freigegeben. Die Bauarbeiten dienten dazu, die Radwegeführung sicherer zu machen sowie die Führung der Busse – insbesondere im Hinblick auf di...

Stadt & Land

Pfadfinder verteilen Friedenslicht

In zehn Kirchen im Bistum Osnabrück wird in diesem Jahr das ''Friedenslicht aus Betlehem'' verteilt. © für Abbildung: PR; Quelle: Bistum Osnabrück; Aufnahme: Moritz Münch(eb/pr) Osnabrück, 13. Dezember 2017 / Auch in diesem Jahr veranstaltet die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Bistum Osnabrück wieder die "Aktion Friedenslicht": ZweiPfadfinder aus dem Bistum holen das Licht am Samstag, 16. Dezember, bei einer Feier in Wien ab. Dorthin wurde zuvor das in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündete Licht mit einem Flugzeug gebracht. Es wird als Symbol des Friedens weitergereicht und verteilt. Wer das Friedenslicht mit nach Hause nehmen oder Nachbarn mitbringen möchte, sollte einen entsprechenden Schutz ("Windlicht") mitbringen.

Die "Aussendungsfeier" für das Bistum Osnabrück ist am Sonntag, 17. Dezember (14.30 Uhr), im Osnabrücker Dom. Der Beginn der Feier wird per Livestream auch im Internet übertragen. Außer in Osnabrück wird das Friedenslicht am 17. Dezember im Bistum noch an folgenden Orten verteilt: Georgsmarienhütte-Oesede (Heilig-Geist-Kirche, 18 Uhr), Wallenhorst (St. Alexander-Kirche, 19 Uhr), Haselünne (St. Vincentius-Kirche, 19 Uhr) und Papenburg (St. Antonius-Kirche, 19 Uhr).

An den folgenden Tagen sind die Aussendungsfeiern in Georgsmarienhütte-Holzhausen (St. Antonius-Kirche, 18.Dezember, 19 Uhr), Wallenhorst-Rulle (St. Johannes-Kirche, 22. Dezember, 18 Uhr), Neuenkirchen (St. Laurentius-Kirche, 23. Dezember, 17.30 Uhr), Nordhorn (Kloster Frenswegen, 23. Dezember, 17 Uhr) und Osnabrück (Rosenkranzkirche, 24. Dezember, 16 Uhr). Wer das Friedenslicht mit nach Hause nehmen oder Nachbarn mitbringen möchte, sollte einen entsprechenden Schutz ("Windlicht") mitbringen. Kleine Laternen und Kerzen werden bei den Aussendungsfeiern auch zum Kauf angeboten.

Erziehung zum Frieden ist einer der pädagogischen Aufträge des Pfadfindens. Daher verteilen Pfadfinder in der Adventszeit das Friedenslicht aus Betlehem an viele Einrichtungen und Haushalte deutschlandweit. Mit der diesjährigen Friedenslichtaktion unter dem Motto "Auf dem Weg zum Frieden" ermutigen sie "alle Menschen guten Willens", sich für den Frieden einzusetzen.

Frieden zu schaffen ist gar nicht so einfach! Sei es im engsten Freundeskreis, in der Schule, auf der Arbeit oder auch nur mit sich selbst. Frieden zwischen verfeindeten Menschen und Nationen zu schaffen ist noch komplizierter. Die Herausforderung besteht darin, durchgehend daran zu arbeiten und trotz aller Hindernisse das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Zusammen mit anderen Menschen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu bewältigen. Deswegen ermutigen die Pfadfinder "alle Menschen guten Willens", sich gemeinsam und guten Mutes auf diesen Weg zu machen.

Das Friedenslicht aus Betlehem überwindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Die Friedenslicht-Aktion gibt es seit 1986. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem/Palästina. Seit 24 Jahren verteilen die vier Ringverbände gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden das Friedenslicht in Deutschland. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht ab dem 3. Advent an über 500 Orten in Deutschland weitergegeben.

"Wir Pfadfinder wollen dem Auftrag von Lord Baden-Powell, dem Gründer unserer Bewegung, folgen und uns für eine bessere Welt einsetzen. Gerade in diesen Tagen ist der Fokus auf den interreligiösen Dialog ein wichtiges Signal für die Menschen im Heiligen Land. Wir fördern den Austausch zwischen Kulturen, Nationen und Religionen und versuchen mit kleinen Schritten Frieden und Verständigung zu fördern. Das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem steht dabei für unsere Hoffnung auf Frieden, welche die Menschen christlichen, jüdischen und muslimischen Glaubens verbindet", so Dominik Naab, Vorsitzender des Rings deutscher Pfadfinderverbände. Mit der Weitergabe des Friedenslichts aus Betlehem am dritten Advent wollen die 220.000 Pfadfinder in Deutschland ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen.

Friedenslicht-Aktion

Übertragung Aussendungsfeier

Bistum Osnabrück
 

 

 

 

 


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