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Hasetor: Straßen sind wieder frei
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Im Sauseschritt: Oberbürgermeister empfängt Karnevalisten
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Hasetor: Straßen sind wieder frei

(eb/pr) Osnabrück, 23. Oktober 2018 / Bereits drei Wochen früher als ursprünglich geplant hat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert jetzt alle Fahrspuren am Hasetor sowie die Einmündung der Bramscher Straße in die Hansastraße wieder für den Verkehr freigegeben. Die Bauarbeiten dienten dazu, die Radwegeführung sicherer zu machen sowie die Führung der Busse – insbesondere im Hinblick auf di...

Stadt & Land

Weihnachtsmarkt ohne Plastiktüten

Etwa 80 Prozent der Stände auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt verzichten nun auf Plastiktüten. © für Abbildung: PR; Quelle: Ursulaschule; Aufnahme: Tobias Romberg(eb/pr) Osnabrück, 19. Dezember 2017 / Auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt wurde dismal weitgehend auf Plastiktüte verzichtet. Die Klimabotschafter der Ursulaschule, die sich dafür einsetzen, aus Osnabrück eine Plastiktütenfreie Zone zu machen, haben nun über 80 Stände des Osnabrücker Weihnachtsmarktes mit dem Emblem "Plastiktütenfrei" ausgezeichnet.

An diesen Ständen verschwinden die Einkäufe nun in dekorativen Papiertüten, die eigens für den Weihnachtsmarkt hergestellt wurden. Auf den von "Motion Media" weihnachtlich gestalteten Papiertaschen ist auch das Emblem des von Klimabotschaftern der Ursulaschule initiierten Projekts "Plastiktütenfreies Osnabrück" abgebildet. Die Klimabotschafter haben alle Stände gemeinsam mit Jens Hanke (Vorsitzender der Interessengemeinschaft) und Antonia Martin Sanabria (Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft) besucht und mit dem Emblem bestückt.

Antonia Martin Sanabria schätzte, dass von den Schaustellern nun ein großer Teil auf Plastiktüten verzichten. "Wir freuen uns sehr über diese Kooperation mit der Interessengemeinschaft Osnabrücker Weihnachtsmarkt. Die Taschen sehen toll aus und geben nun wirklich jedem die Chance auf ein plastiktütenfreies Weihnachten", so Dr. Tobias Romberg, Betreuer der Klimabotschafter-AG der Ursulaschule.

Erst kürzlich hatten die Klimabotschafter mit dem Osnabrücker Traditionsunternehmen Schäffer das einhundertste Geschäft im Rahmen einer Veranstaltung des Projekts in der Lagerhalle ausgezeichnet. Dort hatten die Klimabotschafter gemeinsam mit Sergej Friesen von der Koordinierungsstelle "Plastiktütenfreies Osnabrück" auf drei lebendige Projektjahre zurück geschaut und einen Dokumentarfilm zum Projekt präsentiert.

"Wir rufen alle Osnabrücker Einzelpersonen sowie Organisationen und Einrichtungen auf, sich bei der Koordinierungsstelle zu melden, wenn sie helfen wollen, unsere Stadt plastiktütenfrei zu machen. Wir haben einige Ideen, die unter dem Dach der Initiative umgesetzt werden können. Wir sind aber auch offen für jede neue Idee", meinte Sergej Friesen von der Koordinierungsstelle "Plastiktütenfreies Osnabrück".

"Eine Plastiktüte kostet nur wenige Cent, aber Plastiktüten kosten Millionen Tieren das Leben. Umweltschutz beginnt bei uns vor der Haustür. Deswegen fordern wir ein plastiktütenfreies Osnabrück, damit auch die kommenden Generationen die Welt mit all ihren schönen Facetten kennenlernen dürfen", betonte Klimabotschafter Florian Hehmann. "Die Klimabotschafter zeigen uns, dass wir nicht nichts tun dürfen. Sie erinnern uns an unsere Verantwortung für unsere Welt, die wir hier und jetzt übernehmen müssen, denn wir wollen nicht zulassen, dass die Weltmeere am Plastikmüll ertrinken. Daher habe ich gern die Schirmherrschaft für diese Initiative übernommen", unterstrich OB Griesert.

Immer wieder sollen Aktionen der Klimabotschafter auf die Folgen des unbedachten und überflüssigen Konsums von Plastiktüten hinweisen. Damit wären die Osnabrücker ihrer Zeit weit voraus, denn die EU will den Verbrauch der Problemtüten bis 2025 nur auf 40 Stück pro Person und Jahr reduzieren. In Deutschland werden 71 Tüten pro Person verwendet, immerhin verlangt der Einzelhandel seit April 2016 für 60 Prozent der Plastiktüten Geld vom Kunden, bis 2018 sollen es 80 Prozent sein.

Plastiktütenfreies Osnabrück  

Ursulaschule Osnabrück
 

 

 


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