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Letzte Lücke des Haseuferwegs wird geschlossen

(eb/pr) Osnabrück, 17. Juli 2018 / Das letzte Teilstück des Haseuferweges war im Sommer 2016 feierlich eröffnet worden – für 2019 ist nun die endgültige Fertigstellung geplant. Wie die Stadt Osnabrück jetzt mitteilte, sollen noch in diesem Jahr die Bauarbeiten am definitiv letzten 500 Meter langen Teilstück zwischen Hasetorwall und Wachsbleiche aufgenommen werden. Dazu wird die Turnerstr...

Stadt & Land

Flüchtlingen helfen ehrenamtlich

 Hatten bei den Dreharbeiten in der Fahrradwerkstatt sichtlich Spaß: Nathalie Albrecht, Mostafa Mohammadi und Colin Partington. © für Abbildung: PR; Quelle: Stadt OS; Aufnahme: Simon Vonstein(pr/eb) Osnabrück, 12. Januar 2018 / Bereits seit 2016 bietet die Freiwilligen-Agentur der Stadt Osnabrück unter dem Slogan "Neu-Osnabrücker Willkommen" eine Vermittlung für Flüchtlinge an, um sich ehrenamtlich zu engagieren. Um das Angebot bekannter zu machen, haben Nathalie Albrecht und Colin Partington einen Film über das Ehrenamt gedreht, der auf der Webseite der Stadt Osnabrück sowie bei Youtube zu sehen ist. Flüchtlinge kommen nach Osnabrück, finden dort im Idealfall eine neue Heimat – häufig mit der Unterstützung zahlreicher engagierter Ehrenamtlicher.

Für viele Migranten der erste Kontakt mit ehrenamtlichen Tätigkeiten – aber manchmal nicht der Letzte: Einige engagieren sich heute bereits ebenfalls ehrenamtlich, sei es bei der freiwilligen Feuerwehr, im Sport oder in der Senioren-Betreuung. Die Initiative Neu-Osnabrücker Willkommen bietet Flüchtlingen die Möglichkeit, etwas zurückzugeben. "Flüchtlinge werden oft als diejenigen betrachtet, die Unterstützung benötigen", berichtete Raphael Dombrowski, verantwortlicher Mitarbeiter der Freiwilligen-Agentur.

"Neu-Osnabrücker Willkommen gibt ihnen die Chance, selbst derjenige zu sein, der andere unterstützt". Um noch mehr Flüchtlinge für das Ehrenamt zu gewinnen, erstellten Albrecht und Partington diesen Film. Die beiden 18-Jährigen arbeiten seit Sommer 2017 als Bundesfreiwilligendienstleistende (Bufdis) bei der Freiwilligen-Agentur.

In dem Film wird bewusst auf das gesprochene Wort verzichtet: "Uns war schnell klar, dass wir bei unserem Film auf gesprochene Anteile verzichten müssen, weil viele Geflüchtete uns dann nicht verstehen könnten", erklärte Nathalie Albrecht. Stattdessen ließen sie Bilder sprechen. "Gezeigt werden Flüchtlinge, die eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben", ergänzte Colin Partington. "Damit wollen wir vermitteln, wie erfüllend eine solche Beschäftigung sein kann". Gleichzeitig hilft die Initiative Neu-Osnabrücker Willkommen den Flüchtlingen dabei, Deutsch zu lernen, Kontakte zu knüpfen und ihre Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen.

Erfahrungen im Drehen und Schneiden von Filmen hatten die jungen Bufdis kaum. Für die notwendige Ausrüstung sorgte das Medienzentrum Osnabrück. Die Experten halfen den jungen Nachwuchs-Filmemachern beim Konzept, gaben Drehtipps und stellten Computer sowie ein Schneideprogramm zur Verfügung. Zu jedem der Drehorte fuhren die jungen Filmemacher mit einem genauen Plan, wie sie ihre Ideen umsetzen wollten. Seit November erhielten sie dabei Unterstützung von Mohanad Alhajee. Der 21-jährige Syrer ist seitdem ebenfalls als Bufdi bei der Freiwilligen-Agentur.

Bei den Dreharbeiten mit den Geflüchteten ging es lustig zu: Kleinere Pannen sorgten für Gelächter, Verständigungsprobleme wurden schnell und unkompliziert gelöst. "Mir hat der Dreh großen Spaß gemacht", machte Colin Partington klar. Seine Kollegin fügte hinzu, dass der Umgang mit den – ebenfalls ehrenamtlichen – Darstellern völlig problemlos war: "Wir hatten zwar hier und da unterschiedliche Vorstellungen von Pünktlichkeit, aber darauf konnten wir uns zügig einstellen". Der Film ist jetzt auf der Webseite der Stadt Osnabrück sowie bei Youtube zu sehen.

Ayda Alamani ist als Darstellerin in dem Film zu sehen - sie arbeitet ehrenamtlich in einem Altenheim. Die Stelle hat ihr die Freiwilligen-Agentur vermittelt. "Eine Lehrerin hatte mich auf das Angebot der Freiwilligen-Agentur aufmerksam gemacht", berichtete die 21-jährige Syrerin, die seit zwei Jahren in Deutschland lebt und ihre neue Aufgabe sehr schätzt.

"Insgesamt konnten wir für die Initiative bisher rund 20 Partner gewinnen, bei denen sich Flüchtlinge einbringen können", so Dombrowski. 60 Vermittlungs-Gespräche haben bislang stattgefunden, 18 Flüchtlinge wurden fest in Einrichtungen vermittelt. "Die Dunkelziffer dürfte aber höher liegen", meinte Dombrowski. Weitere Partner seien jederzeit herzlich willkommen.

Freiwilligen-Agentur der Stadt OS

Film der Freiwilligen-Agentur bei Youtube
 

 

 


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