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Zum 67. Mal: Steckenpferdreiten über die Rathaustreppe
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Im Sauseschritt: Oberbürgermeister empfängt Karnevalisten
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Fahrrad-Abstellanlagen werden geräumt
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Start frei: Poco eröffnet an der Hannoverschen Straße
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Zum 67. Mal: Steckenpferdreiten über die Rathaustreppe

(eb/pr) Osnabrück, 16. Oktober 2018 / Am 25. Oktober 1648 wurde von der Treppe des Osnabrücker Rathauses der Westfälische Frieden verkündet. In Erinnerung daran wird alljährlich in Osnabrück am 25. Oktober der Friedenstag gefeiert. Aus diesem Anlass ziehen auch in diesem Jahr am Donnerstag, 25. Oktober, die Viertklässler der Grund- und Förderschulen Osnabrücks mit selbstgebastelten Steck...

Stadt & Land

Neujahrsempfang: Landrat stellt Landkreis-Agenda vor

RosaLotta, Maskottchen der Landesgartenschau in Bad Iburg, machte ebenfalls ihre Aufwartung beim Neujahrsempfang im Kreishaus Osnabrück und überreichte Landrat Michael Lübbersmann (4.v.r. einen Strauß Tulpen. © für Abbildung: PR; Quelle: LKOS; Aufnahme: Henning Müller-Detert(pr/eb) Osnabrück, 18. Januar 2018 / Der Landkreis Osnabrück hatte jüngst zum Neujahrsempfang gebeten. Seinen Gästen gewährte Landrat Dr. Michael Lübbersmann einen Einblick in die wesentlichen Landkreis-Themen des neuen Jahres. Er ging natürlich auch auf die Wirtschaftssituation ein, insbesondere die Neuansiedlungen und Betriebserweiterungen von Unternehmen. Die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises sehr erfolgreich: So sei die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter gestiegen.

Dazu liege die Arbeitslosenquote mit knapp drei Prozent auf einem Rekordtief. Ein Wermutstropfen sei die Entscheidung der Müller-Gruppe, die Produktion des Traditionsunternehmens Homann Feinkost zu verlagern und die beiden Betriebsstätten in Bad Essen und Dissen aufzugeben. Die Politik habe hingegen noch nicht aufgegeben und sei dort immer noch am Ball.

Einen kurzen Blick warf Lübbersmann auch in Richtung Bad Iburg: Dort wird in diesem Jahr die niedersächsische Landesgartenschau stattfinden und zahlreiche Besucher in das Osnabrücker Land locken. Davon könnte das gesamte Umfeld mit seinem touristischen Angebot profitieren.

Dann stand das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt. "Bevor wir über die großen Chancen und Veränderungen reden, müssen wir unsere Hausaufgaben erledigen. Und die heißen: flächendeckender Breitbandausbau", betonte Lübbersmann und kündigte umfassende Investitionen im Rahmen der Agenda "Landkreis Osnabrück.digital" an.

Deutschland erreiche derzeit lediglich 62 Prozent seines digitalen Potentials, wobei die ländlichen Regionen diesen Wert sogar noch unterschritten, verdeutlichte der Landrat den Handlungsbedarf. Deshalb investiere der Landkreis gemeinsam mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden in den kommenden zwei Jahren 39 Millionen Euro in den Breitbandausbau. In einem weiteren Ausbauschritt werden 15 Millionen Euro Bundesförderung sowie eine kommunale Ko-Finanzierung in gleicher Höhe investiert.

Nach Umsetzung sollen mehr als 90 Prozent der Haushalte in der Region über eine Bandbreite von mindestens 30 Mbit/Sekunde verfügen. "Das kann aber nur ein erster Schritt sein. Unser Ziel ist und bleibt, alle Haushalte im Landkreis Osnabrück zukunftssicher anzubinden", versprach Lübbersmann. Ein weiterer Schritt der Digitaloffensive: Alle Schulen des Landkreises werden schnelle Glasfaseranschlüsse erhalten. Mit einem leistungsfähigen WLAN wird außerdem gewährleistet, dass Internetanwendungen flexibel durch Lehrer und Schüler genutzt werden können.

Zur zunehmenden Digitalisierung gehört auch, dass der Landkreis Baugenehmigungsverfahren mittlerweile komplett digital abwickelt. Weitere Projekte betreffen den Ausbau der Telemedizin sowie von Assistenzsystemen, die älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung ermöglicht. Allerdings: "Allein die Digitalisierung und Produktivitätssteigerung wird den Wohlstand und die Wirtschaftskraft im Osnabrücker Land nicht sichern können", räumte Lübbersmann ein.

"Deshalb müssen wir einerseits das noch vorhandene Arbeitskräftepotenzial mobilisieren und andererseits gezielt Zuwanderung dem Bedarf entsprechend steuern sowie die ungesteuerte Zuwanderung bestmöglich für den Arbeitsmarkt verfügbar machen", so der Landrat. Hier spiele die aktivierende Arbeitsmarktpolitik der Maßarbeit eine wesentliche Durch eine möglichst frühzeitige Arbeitsaufnahme von  Zuwanderern in Kombination mit individuellen, zeitlich flexiblen Angeboten der Deutschförderung soll dazu beigetragen werden, dass Integration gelingt.

Landkreis Osnabrück
 

 

 


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