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Neu: Hilfe bei Diskriminierung
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Neu: Hilfe bei Diskriminierung

(pr/eb) Osnabrück, 22. Mai 2018 / Auch in der Stadt Osnabrück gibt es jetzt eine Antidiskriminierungsstelle. Nachdem der Rat sich bereits 2014 mit dem Thema beschäftigte, wurde beschlossen, diese zentrale Aufgabe nicht an einen externen Träger zu vergeben. Zu finden ist sie nun im Gebäude Bierstraße 29/31, dort ist auch die Gleichstellungsbeauftragte und das Dritte-Welt-Zentrum ansässig....

Stadt & Land

Friedenspreisträger Frangi zu Gast in Osnabrück

Friedenpreisträger Abdallah Frangi im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses. © für Abbildung: PR; Quelle: Stadt oS; Aufnahme: Sven Jürgensen(eb/pr) Osnabrück, 9. Februar 2018 / Im Jahr 2013 wurde dem palästinensischen Politiker Abdallah Frangi der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis verliehen. Jetzt kehrte der 1943 in Beerscheba geborene Frangi in die Friedensstadt zurück, um im Rathaus über die aktuelle Situation in Palästina zu berichten. Zuvor wurde er von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert im Friedenssaal empfangen. Abdallah Frangi zeichne aus, dass er sich trotz vieler Rückschläge weiterhin für den Dialog, die Verständigung und das Suchen nach einer gemeinsamen friedlichen Lösung einsetze.

Abdallah Frangi war von 1982 bis 1984 Vertreter der PLO in Deutschland und anderen Ländern, später ausschließlich in Deutschland. Bis 2005 brachte er als Generaldelegierter der Palästinensischen Generaldirektion in Deutschland durch intensive Beziehungen zu deutschen Politikern die Interessenlage des palästinensischen Volkes ins Bewusstsein der deutschen Bevölkerung. Nachdem Frangi 2007 bis 2009 außenpolitischer Sprecher der Fatah war, ist er bis heute persönlicher Berater von Präsident Abbas für  außenpolitische Angelegenheiten und seit Juli 2014 vereidigter Gouverneur von Gaza. Selbst bedroht und durch Anschläge gefährdet, setzt er sich dennoch für eine friedliche Zwei-Staaten-Lösung des Nahost-Konflikts ein.

"Ich werde die Hoffnung auf Frieden zwischen Israel und Palästina nie aufgeben", so Frangi. Er erinnerte in seiner Rede daran, dass Arafat nach der Ermordung des israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabins im Jahre 1995 geweint habe. Er habe geweint, weil er wusste, was nun auf die Palästinenser zukommen werde.

Abdallah Frangi

Stadt Osnabrück

 

 


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