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Fundsachen für Kinderschutzbund
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Fundsachen für Kinderschutzbund

(pr/eb) Osnabrück, 19. Juni 2018 / Trödeln und stöbern für den guten Zweck – das passierte nahezu unbemerkt auf den letzten beiden Flohmärkten im Moskaubad. Denn dort wurden die Fundsachen verkauft, die während der letzten 12 Monate in allen Osnabrücker Bädern nicht abgeholt wurden. Der Erlös kommt traditionell dem Kinderschutzbund Osnabrück zu Gute: Moskaubadleiterin Sonja Koslowski übe...

Stadt & Land

Volles Programm zum Internationalen Frauentag

In Osnabrück gibt es wieder zahlreiche Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag, an denen sich natürlich auch Monika Meißner, Katja Weber-Khan und Dagmar Lösche-Meier (v.l.) beteiligen. © für Abbildung: PR; Quelle: Stadt OS(eb/pr) Osnabrück, 23. Februar 2018 / Alljährlich wird am 8. März rund um die Welt der Internationale Frauentag begangen – so auch in Osnabrück: In Ausstellungen, Filmen, Vorträgen, Seminaren und Frauenfesten widmen sich Frauenorganisationen den Themenfeldern Beruf, Gesellschaft und Politik aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Gleichstellungsbüro der Stadt hat zu diesem Anlass einen Flyer erstellt, der einen Überblick über alle Veranstaltungen rund um den Frauentag gibt.

Ein Blick in das Programmheft zeigt: Der Internationale Frauentag am 8. März ist so lebendig wie jedes Jahr. Wieder engagieren sich viele Frauen, Fraueninitiativen und Organisationen, um gleichstellungspolitische und frauenpolitische Anliegen in den Mittelpunkt zu stellen. Von Diskussionsveranstaltungen über Workshops, Seminare, Kino bis hin zu Festen und Konzerten ist alles dabei.

Los geht´s bereits am Samstag, 3. März (11 Uhr), mit einer Führung durch die interaktive Dauerausstellung "Rosenstraße 76" zum Thema häusliche Gewalt im Innenhof der Berufsbildenden Schulen der Stadt Osnabrück am Pottgraben, Pottgraben 4. Diese Veranstaltung wird an mehreren Terminen angeboten. Am Sonntag, 4. März, startet um 10 Uhr das traditionelle Osnabrücker Frauenfrühstück im Gasthaus Thies, Rheiner Landstraße 16, 49205 Hasbergen.

Am Donnerstag, 8. März, haben Frauen die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Veranstaltungen: Von 9 bis 11 Uhr wird im Berufsinformationszentrum BIZ der Agentur für Arbeit, Johannistorwall 56, 49080 Osnabrück, über den beruflichen Wiedereinstieg nach der Familienphase informiert. Anmeldungen ab sofort per E-Mail (osnabrück.biz@arbeitsagentur.de) oder unter Tel. 0541 / 980100.

An einem Infostand in der Großen Straße verteilen die Frauenberatungsstelle, viele andere Institutionen und die Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Osnabrück zwischen 10 und 12 Uhr Tulpen. Ab 17 Uhr startet am Rathausplatz eine Demonstration unter dem Titel "Frauen auf die Barrikaden! Keine Zukunft ohne Feminismus".
 
Am Samstag, 10. März (20 Uhr), gestaltet "Märchentante" Sabine Meyer einen "Weiberkram"-Abend gemeinsam mit Harfenistin Marie Pieck im Steinwerk Ledenhof, Am Ledenhof 3-5. Am Sonntag, 18. März (18 Uhr), findet in der Lagerhalle, Rolandsmauer 26, ein Fest zum Internationalen Frauentag statt. Das Internationale Frauennetz Osnabrück lädt zum Fest mit Shabnam Parvaresh aus dem Iran, Gesang, geselligem Tanzen und einem internationalen Buffet ein. Diese und weitere Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag sind in einem Flyer zusammengefasst, der im Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück Bierstr. 33-36, 49074 Osnabrück, erhältlich ist und im Internet heruntergeladen werden kann.

Der Internationale Frauentag ist in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen im Zuge zunehmender Industrialisierung entstanden. An Aktualität hat er jedoch nichts verloren: Immer noch ringen Frauen in vielfacher Hinsicht um eine gleichberechtigte Teilhabe, insbesondere vor allem im Bereich des Erwerbslebens und bei der Frage nach einem existenzsichernden Einkommen.

Fast jede zweite Frau, aber nicht einmal jeder zehnte Mann arbeitet in Teilzeit. Etwa drei Viertel der Beschäftigten in sogenannten Minijobs im Haupterwerbsalter sind Frauen und gut zwei Drittel aller abhängig beschäftigten Frauen verdienen in dieser Lebensphase nicht genug, um langfristig ihre Existenz zu sichern. Aufgrund eines erwerbseinkommensbasierten, gesetzlichen Rentenversicherungssystems wirkt dieser Mangel im Alter fort und führt Frauen oftmals direkt in die Altersarmut.

Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück

Weltfrauentag bei der Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

 


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