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Millionster Schwimmer in Osnabrücker Bädern
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Hansastraße: Bauarbeiten an Nordbaustelle früher fertig
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Weltkindertag und autofreier Sonntag
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Millionster Schwimmer in Osnabrücker Bädern

(eb/pr) Osnabrück, 21. September 2018 / Der rekordverdächtige Sommer hat es ermöglich: Bereits am 19. September und damit deutlich früher als in den Vorjahren wurden im Schinkelbad den millionsten Bädergast des Jahres 2018 in den Stadtwerke-Bädern begrüßt. Nette-, Moskau- und Schinkelbad liegen damit auf Besucherrekordkurs. Trotz der guten Zahlen werden die Eintrittspreise demnächst erhö...

Stadt & Land

''Wochen gegen Rassismus'' mit vollem Programm

 Tupoka Ogette ist die diesjährige Schirmherrin der internationalen Wochen gegen Rassismus in Osnabrück. © für Abbildung: PR; Quelle: Stadt OS; Aufnahme: Privat(eb/pr) Osnabrück, 8. März 2018 / Seit 1966 wird der Internationale Tag gegen Rassismus am 21. März begangen, seit 1979 wird dieser Tag eingebettet in die "Internationalen Wochen gegen Rassismus". Dieser Bewegung hat sich auch die Friedensstadt Osnabrück angeschlossen und erstmals 2015 rund 25 Veranstaltungen durchgeführt. Das Engagement wird auch in diesem Jahr fortgesetzt: Im Jahr 2018 finden die Wochen vom 12. bis 25. März unter dem Motto "100 % Menschenwürde - Zusammen gegen Rassismus" statt.

Mit 30 unterschiedlichen Beiträgen will die Friedensstadt ein Zeichen gegen Antisemitismus, gruppenbezogenen Rassismus gegenüber Sinti und Roma, antimuslimischen Rassismus oder Rassismus gegenüber Menschen anderer Hautfarbe und Flüchtlingen setzen.

Die Auftaktveranstaltung findet am Montag, 12. März (16.30 Uhr), im Kulturzentrum Lutherhaus, Jahnstraße 1, im Beisein der diesjährigen Schirmherrin Tupoka Ogette statt. Als bundesweit arbeitende Expertin für Vielfalt und Antidiskriminierung wird sie aus ihrem aktuellen Buch "Exit Racism. Rassismus kritisch denken lernen" einige Zeilen lesen und lädt die Zuhörer anschließend zur Diskussion ein. Das Cactus-Theater Münster sowie das Damascus String Quintet rahmen die Veranstaltung ein.

Mit einer "Messe für den Frieden in Zeiten der Flucht" soll am Eröffnungsabend (12. März) um 19 Uhr in St. Katharinen ein hör- und sichtbares Zeichen für das Streben nach Frieden und Toleranz gesetzt werden – gleich in mehrfacher Hinsicht: Der klassische christliche  Messetext wird mit modernen Texten des Friedenspreisträgers Navid Kermani verbunden, musikalisch umgesetzt gemeinsam vom Syrian Expat Philharmonic Orchestra (SEPO) und dem Vokalensemble Marienhain.

Der Titel "Daughters and Sons of Gastarbeiters" verspricht eine spannende Lesung am Mittwoch, 14. März, im Saal der Lagerhalle: Autoren unterschiedlicher Herkunft bieten eröffnen auf der Basis ihrer autobiografischen Familiengeschichten einen Diskurs über das Selbstverständnis und die Relevanz der Einwanderer in der deutschen Gesellschaft.

Einen Tag später, am Donnerstag, 15. März (20 Uhr), ebenfalls im Saal der Lagerhalle wird Elif mit ihrer einzigartigen Stimme sowie ihren unverstellten und ehrlichen Texten besonders das junge Publikum ansprechen. Der gleichnamige Titelsong ihres Albums "Doppelleben" handelt von Elifs Gefühl, als in Berlin geborene Tochter türkischer Einwanderer zwischen den Stühlen zu sitzen, wenn es um den Begriff Heimat geht. Elif singt von der Liebe in all ihren Farben, von der Beziehung zu den Eltern, dem Verliebtsein, vom Kaputtgehen und Neuwerden.

Imaani Brown liest am 22. März (19 Uhr) im Stadtgalerie-Café aus seinem aktuellen Buch "Hallo Deutschland – Auf der Suche nach Heimat". Er berichtet von Flucht und Entwurzelung, von Schmerzen, Angst und Enttäuschung. Aber auch von Zuversicht, Liebe und Glück. Imaani Brown wurde in Ahwaz im Ersten Golfkrieg 1980 im Iran geboren. Er landete mit sechs Jahren als Flüchtling in Frankfurt. Heute lebt Brown in Berlin, ist Autor, Musikproduzent und arbeitet nebenher als DJ.

Mit dem Theaterstück "Die Traumhochzeit" alias "Die Öztürks, Teil III" werden am 23. März ( 20 Uhr), im Lutherhaus, Jahnstr. 1, die Lachmuskeln auf eine harte Probe gestellt: Das Theater "Halber Apfel" bearbeitet gegenseitige Vorurteile und gemeinsame Probleme mit viel Ironie. Eine Komödie, die sich mit dem "ernsten" Thema Integration beschäftigt, aber auch das Lachen nicht zu kurz kommen lässt.

Mit einem spektakulären "Concert against Racism" am 29. März (19 Uhr) in der Lagerhalle enden die Wochen gegen Rassismus. Die Band Strom & Wasser tritt zusammen mit den in Osnabrück lebenden syrischen Musikern Diyaa Abbasi und Feras Jarir auf. Das Konzert verspricht ein Feuerwerk aus Punk und Poesie zu werden - es ist aber auch eine Abrechnung mit einer Gesellschaft, in der Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wieder auf dem Vormarsch sind. Im Internet finden sich weitere Informationen sowie das komplette Programm zum Herunterladen.

Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück

Internationale Wochen gegen Rassismus
 

 


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