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''La Vie'' geschlossen: Osnabrück verliert Drei-Sterne-Tempel
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''La Vie'' geschlossen: Osnabrück verliert Drei-Sterne-Tempel

(eb/pr) Osnabrück, 20. Juli 2018 / Schon lange wurde kolportiert, dass das Osnabrücker Spitzenrestaurant "La Vie" des GMHütter Stahlbarons Jürgen Großmann zwar gastronomisch zu den Abräumern bundesweit gehört, aber alljährlich hohe Verluste eingefahren hat. Seit dem 15. Juli ist das La Vie nun Geschichte – und damit auch die drei herausragenden Michelin-Sterne, die Thomas Bühner mit sei...

Stadt & Land

Affen jagen nicht mehr durch den Wald: Ausbrecher zurück im Zoo

Die zwei ausgebüxten Mantelaffen sind von selbst in ihr Gehege im Osnabrücker Zoo zurück gekehrt. © für Abbildung: PR; Quelle: Zoo OS ;Aufnahme: Hanna Rickert(eb/pr) Osnabrück, 16. Mai 2018 / Die Freiheit dauerte nicht einmal eine Woche: Die beiden ausgebüxten Mantelaffenweibchen Ofina und Kimberly sind von selbst in ihr Außengehege zurückgekehrt. Dafür haben die ungefährlichen Tiere den 3 bis 3,5 Meter breiten Wassergraben, der das Außengehege umgibt, von einem erhöhten Punkt am Tierhaus außerhalb des Geheges überwunden. Die als Kletterhilfe gedachte Leiter über den Wassergraben hatten die Mitarbeiter kurz zuvor entfernt, da die „Mitbewohner“, drei Warzenschweine, wieder auf die gemeinsame Außenanlage kommen sollten.

Die Zoomitarbeiter begutachteten die zwei Ausreißer anschließend aufmerksam im Innenbereich: Den zwei Mantelaffen geht es soweit gut, nur ihr Fell war von ihrem Ausflug in den umliegenden Buchenwald stärker verschmutzt. Vorerst bleiben die beiden im Innenbereich mit ihrem männlichen Artgenossen Abasi. So sollen die Tiere nach den aufregenden Tagen erst einmal zur Ruhe kommen. Diese Zeit will das Zooteam nutzen, um die weitere Vorgehensweise zu beratschlagen – denn bisher ist nicht klar, wie Ofina und Kimberly aus dem Gehege entkommen sind. Es wurden jedenfalls keine sichtbaren Beschädigungen an der Einzäunung festgestellt.

„Die Gehegebegrenzungen sind je nachdem, wie gefährlich die jeweilige Tierart ist, unterschiedlich. Für besonders gefährliche Tierarten wie Tiger oder Löwen gelten selbstverständlich andere Sicherheitsbedingungen und auch Vorschriften als für ungefährliche Tierarten wie Erdmännchen oder Mantelaffen. Dennoch sind wir natürlich für das Wohl der Tiere verantwortlich“, betonte Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator und Zoo-Biologe.

Es war auch nicht das erste Mal, dass Mantelaffen am Schölerberg das Weite suchten: Im Herbst 2013 hatte Mantelaffendame Lubaya gleich zwei Wochen in Freiheit am Schölerberg verbracht, bevor sie mit Hilfe von Anwohnern überlistet und eingefangen wurde. Für Lubaya  ging´s allerdings nicht zurück zur Familie: Zunächst wanderte sie in Quarantäne, um sich von dem anstrengenden Ausflug zu erholen. Gleichzeitig wollten die Verantwortlichen sicher stellen, dass sie keine Krankheiten eingeschleppt hat. In dieser Zeit wurde überlegt, wie es für das Tier weiter gehen könnte. Eine Rückkehr in die Mantelaffengruppe schloss man schnell aus: Man vermutete, "dass Spannungen zwischen den Tieren zu Lubayas Ausflug geführt haben könnten. Deshalb wurde sie damals mit einem vierjährigen Männchen zusammen an einen Tierpark in Spanien abgegeben.

Zoo Osnabrück


 
 

 


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