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IHK warnt vor Cyber-Kriminalität
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IHK warnt vor Cyber-Kriminalität

(eb/pr) Osnabrück, 22. Oktober 2018 / Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück. Emsland, Grafschaft Bentheim hat bei einer Veranstaltung vor der zunehmenden Gefahr von Cyber-Kriminalität gewarnt. „Mit der zunehmenden Digitalisierung wird auch die potenzielle Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle immer größer. Das fordert uns als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde täglich neu heraus...

Stadt & Land

Bundesverdienstkreuz für Charlotte Hengelbrock

Landrat Lübbersmann zeichnete Charlotte Hengelbrock mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande aus. © für Abbildung: PR; Quelle: LKOS; Aufnahme: Malteser(pr/eb) Osnabrück, 11. Juli 2018 / Sie initiierte 1980 die jährlichen Hunteburger Lourdes-Pilgerfahrten sowie den 2014 aufgebauten "Mobilen Einkaufswagen", einen kostenlosen ehrenamtlichen Einkaufsfahrdienst für nicht mehr mobile Senioren. Das Hunteburger Pilotprojekt gegen die Vereinsamung im Alter hat mittlerweile in ganz Deutschland Nachahmer gefunden, darunter über 20 Touren im Bistum Osnabrück. Die Rede ist von Charlotte Hengelbrock, der ehemaligen Dienstellenleiterin des Malteser Hilfsdienstes Bohmte-Hunteburg. Für ihr soziales Engagement wurde ihr jetzt das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Für den Festakt  hatte sie sich das Osnabrücker Priesterseminar ausgesucht, in dem der gastgebende Bohmter Bürgermeister Klaus Goedejohann mehr als 50 geladene Gäste begrüßte - darunter die Familie und Freunde der Geehrten, Malteser der Orts- und Diözesanebene, Mitorganisatoren der Lourdes-Wallfahrt sowie weitere Ehrengäste aus Kirche und Politik.

"Der Veranstaltungsort zeigt ihre persönliche und die Verbundenheit der Malteser zur Kirche. Das Malteser-Motto '…weil Nähe zählt' setzen Sie besonders in der Alten- und Behindertenhilfe vorbildlich um", bedankte sich Goedejohann im Namen der Gemeinde. Die Ordensauszeichnung übernahm Landrat Dr. Michael Lübbersmann. Er erläuterte das Bundesverdienstkreuz am Bande als einzige und höchste allgemeine Auszeichnung für verdiente Bürger, die in ihrem oft stillen Dienst Vorbildliches in der Gesellschaft leisten.

"Sie machen mit ihrer Hilfe den Alltag der Bedürftigen liebens- und lebenswerter und dies mit Freude und Leidenschaft! Das Ehrenamt ist der Schmierstoff der Gesellschaft. Das ist mit keinem Geld der Welt bezahlbar", betonte Lübbersmann in seiner Laudatio.

Hengelbrock trat der katholischen Hilfsorganisation 1965 bei, wurde vier Jahre später Erste-Hilfe-Ausbilderin und gründete 1975 zusammen mit ihrem Mann Hans-Peter die Ortsgliederung Hunteburg. 1978 stieg sie auch beruflich bei den Maltesern ein und wurde 2015 als Dienststellenleiterin in den Ruhestand verabschiedet. Sie blieb jedoch bis heute nebenberuflich und ehrenamtlich in zahlreichen Funktionen aktiv, neben den genannten Diensten auch in der Nigeriahilfe des Diözesanverbandes und bei lokalen und überregionalen Kocheinsätzen.

Daneben würdigte Lübbersmann auch ihr Engagement im Pfarrgemeinderat der Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit Hunteburg. "Mein Respekt vor dieser herausragenden Leistung. Sie sind empathisch, kontaktfreudig und anpackend. Wir ehren also die Richtige. Das Land Niedersachsen und der ganze Landkreis sind stolz auf Sie", so Lübbersmann weiter.

Eine treffende Beschreibung von Hengelbrocks Wirken lieferte Steffen Bach von der Kirchengemeinde kurz und knackig: "Wenn man in Hunteburg 3.000 Tassen Kaffee oder 500 Erbsensuppen benötigt, fragt man nicht, wer kann das machen, sondern wer ruft bei Charlotte an?". Dr. Johann Rotger van Lengerich, Diözesanleiter der Malteser, lobte die Vorbildfunktion der Ausgezeichneten für den ganzen Verband und ihr Bemühen, die Verantwortung an die nächste Generation weiterzugeben.

In Ihrer Dankesrede wandte sich Charlotte Hengelbrock zunächst an ihre Familie und Helferschaft, ohne die das vielfältige Engagement nicht möglich sei. Besonders mit dem Ortsbeauftragten Hermann Otte bildet sie in den ehrenamtlichen Diensten ein kongeniales Duo. "Dieser Preis steht auch dir zu, Hermann", so Hengelbrock.

"Was gibt es schöneres, als mit kleinen Geschenken arme Kinder in Afrika zu erfreuen", blickte sie dann auf ihre drei Reisen nach Nigeria zurück. Dort haben die Malteser der Diözese Osnabrück ein Landkrankenhaus aufgebaut und mit Spenden- und Stiftungsmitteln ein Heim für 300 gehörlose und geistig behinderte Kinder renovieren und reaktivieren können.

Sie lobte auch die Teamarbeit im Haupt- und Ehrenamt, von der Gründungszeit über die traditionellen Dienste bis hin zum Aufbau neuer Angebote auf Grund des demografischen Wandels, wie dem Café Malta, einer offenen Betreuungsgruppe für Menschen mit körperlichen Einschränkungen und leichten demenziellen Veränderungen. "Ich bin stolz darauf, in der Malteser-Familie zu sein", meinte die Geehrte abschließend.

Landkreis Osnabrück

Malteser Ortsgruppe Hunteburg

 

 

 


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