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Unternehmen gegen Lkw-Fahrverbote: Gespräch mit Minister

(eb/pr) Osnabrück, 16. November 2018 / Gegen die LKW-Fahrverbote am Reformationstag, dem neuen gesetzlichen Feiertag in Niedersachsen, haben sich jetzt Unternehmer aus dem Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim im persönlichen Gespräch mit Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann in Hannover ausgesprochen. Bereits im Frühjahr 2018 hatte die ...

Stadt & Land

Fest der Kulturen im XXL-Format

Fest der Kulturen. © PR, Stadt Osnabrück, Angela von Brill(eb/pr) Osnabrück, 10. September 2018 / Noch größer, bunter und mit mehr Musik:  Das Osnabrücker Fest der Kulturen wird dieses Jahr um weitere hochkarätige Musik- und Tanzveranstaltungen erweitert. Bevor es am Sonntag, 16. September, von 13 bis 19 Uhr auf dem Markt stattfindet, gibt es bereits vom 13. bis 16. September ein „Festival“ der Kulturen, bei dem Programm für alle Altersgruppen und Musikliebhaber geboten wird. Drei Tage voller Musik und Bewegung sollen für ein internationales Feeling und gute Stimmung sorgen.
 
Am Donnerstag, 13. September, laden verschiedene Osnabrücker Clubs - von der Kleinen Freiheit, dem Alando, dem Nize Club bis hin zur Lagerhalle, Sonnendeck und Projekt 36 - ihre Gäste zu einer friedlichen „Cosmo Club Nacht“ mit globalen und regionalen Sounds auf die Dancefloors ein. Getanzt wird zu Reggae, Ska, Afrobeat bis hin zu Kizomba, Salsa und Bachata. Das Club Night Special der „One World Session“ hat türkische, kurdische und arabische Klänge der Bands „Koma Merdin“, „Harmonie“ sowie von Ismail Türker im Programm.
 
Am Freitag, 14. September, bringen sich internationale Musikerinnen und Musiker sowie Vereine und Initiativen ein: Mit Konzerten und Partys sorgen auch sie in der „Weltenbummler Nacht“ für viel Begegnung, Tanz und friedlichen Austausch zwischen den Kulturen. Das Cafe Caliente lädt zum Tanz ins Haus der Jugend, der SV Kosova unter dem Motto „Mire se vini!“ zu einer albanischen Nacht auf den Klushügel. Der Exil-Verein feiert sein Sommerfest unter anderem mit einem Konzert der kenianischen Musikerin Wendo Joy Shambula, während der Atatürk Kultur- und Jugendverein zu einem türkischen Partyabend in das Jugendzentrum Westwerk einlädt. Einer der besonderen Höhepunkte ist sicherlich eine Fahrt auf dem Fahrgastschiff Lyra im Osnabrücker Hafen. Tina Sona wird unter dem Motto „Canal de Soul“ mit ihrer gefühlvollen Stimme feurige Soulbrisen mit außergewöhnlichen Oldschool Grooves und markanten R&B und Funk Riffs verschmelzen.
 
Am Samstag, 15. September, wird schließlich ein Sinti-Musik-Festival mit verschiedenen Bands aus Süd- und Norddeutschland sowie aus Osnabrück ab 16 Uhr für die richtige Stimmung von Gypsy Swing bis hin zum Rumba und Flamenco bei freiem Eintritt auf dem Marktplatz sorgen, so dass kein Fuß ruhig neben dem anderen stehen bleiben wird.
 
Das Osnabrücker „Gespann“ wird den Abend mit Swing, Flamenco, Jazz und Bossa eröffnen. Das Trio „Douce ambiance“ aus Kiel spielt zwar stets im Sinne und Style von Django Reinhard, rundet ihre Musik aber mit Rumba, Bossa-Nova und Balladen ab. Der Osnabrücker Rapper Jeffrey Schmidtke singt in seinen Song viel über Diskriminierung, aber auch über seine Hoffnungen, Ängste und die Erkenntnis, dass alle Menschen zerbrechlich sind.
 
Mit zwei Top Acts wartet das Abendprogramm auf: Während das Hamburger Trio „Django Deluxe“ inklusive dem Ausnahmegitarristen und zweifachen Echy-Preisträger Giovanni Weiss mit pulsierendem Gypsy Swing begeistern, spielt das fulminante „Modern Gypsy Jazz Quartett" mit dem jungen Augsburger Stargeiger Sandro Roy und dem international renommierte Pianist Jermaine Landsberger sowie Andreas Kurz am Kontrabass und Matthias Gmelin am Schlagzeug eine geballte Power an Groove, Virtuosität und Melancholie, die sich zu einer einzigartigen Mischung zusammenfindet. Dabei schafft es das Quartett, den europäischen Gypsy Swing und amerikanischen Jazz mit traditionellen Gypsy-Klängen zu vereinen und daraus etwas völlig Eigenes zu kreieren – mit Songs von Django Reinhardt, Musette aus Frankreich und Eigenkompositionen, die vom Style Hot Club de France bis hin zum Hardbop reichen.
 
Worum es beim Sinti Musik Festival geht, fasst Mitorganisator und Initiator Mario Franz vom Osnabrücker Verein Maro Dromm Sui-Generis kurz zusammen: „Kunst und Musik empfinde ich als eine der am leichtesten zu bauenden Brücken der Zwischenmenschlichkeit.“
 
Den glanzvollen Abschluss bildet schließlich das jährliche Fest der Kulturen. Am Sonntag, 16. September, kommen ab 13 Uhr auf dem Marktplatz zahlreiche Gäste zusammen, um gemeinsam zu feiern, sich auszutauschen und bei internationalen Spezialitäten den Tag zu genießen. Das Bühnenprogramm verspricht mit viel Tanz und Musik einen kulturellen Querschnitt durch das internationale Osnabrück. Ein besonderes Highlight wird der Auftritt der Mitglieder des „Ikatar Ensembles“ sein, die mit besonderer Weltmusik auch den brasilianischen Rhythmus in das Herz der Stadt tragen werden. Für die kleinen Gäste verspricht ein traditionelles Puppentheater auf dem Fritz-Wolf-Platz ein besonderes Erlebnis.

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