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Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück
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Burger und Sprit: ''Lila-weiße'' Tankstelle an der Bremer Brücke
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55.000 Geräte werden angepasst: Erdgasumstellung geht in die heiße Phase
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Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 1. Februar 2019 / Moderne Zeiten in der Jugendherberge Osnabrück: Das Haus an der Iburger Straße wird zurzeit zur ersten Jugendherberge in Deutschland mit digitalem Schwerpunkt ausgebaut. Der Landesverband Unterweser-Ems des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) investiert rund 1,8 Millionen Euro in die Modernisierung und Neuausrichtung des Hauses, das zurzeit aufwändig...

Stadt & Land

Ladenöffnungszeiten dringend reformieren: IHK kritisiert Stopp des verkaufsoffenen Sonntags

Schöner Andrang: Verkaufsoffener Sonntag in Osnabrück. © Eigenfoto(eb/pr) Osnabrück, 9. Oktober 2018 / Nach der kurzfristigen Absage des verkaufsoffenen Sonntages am 7. Oktober in Osnabrück setzt sich die Industrie- und Handelskammer Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim (IHK) für eine eindeutige Regelung der Sonntagsöffnungszeiten ein. „Für Einzelhandel und Kunden entstehen Verunsicherung und hohe Kosten, wenn geplante und von der Stadt Osnabrück genehmigte verkaufsoffene Sonntage kurzfristig durch Gerichte gekippt werden“, sagte Eckhard Lammers, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK. „Der aktuelle Fall zeigt, dass die rasche Reform des Ladenöffnungszeitengesetzes überfällig ist.“ Die IHKs setzen sich ebenso wie viele Geschäftsleute für eine Liberalisierung der Öffnungszeitenregelung ein.

Die Geschäfte in der Osnabrücker Innenstadt mussten nach kurzfristigen Gerichtsentscheidungen geschlossen bleiben. Nachdem das Verwaltungsgericht Osnabrück (VG) den geplanten verkaufsoffenen Sonntag auf Grundlage eines entsprechenden Eilantrages der Gewerkschaft ver.di gestoppt hatte, war von der Stadt Osnabrück noch versucht worden, die Entscheidung mit einer Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg noch zu stoppen. Dieser Beschwerde war aber nicht stattgegeben worden. „Der Verein OCM, die Osnabrück-Marketing und Tourismus-Gesellschaft und die Stadt Osnabrück haben bis zuletzt gemeinsam für die Sonntagsöffnung gekämpft, wir bedauern zutiefst, dass es nicht geklappt hat“, so OMT-Geschäftsführerin Petra Rosenbach. Erst „in letzter Minute“ Gewissheit zu haben, habe jeden einzelnen Händler, gerade mit Blick auf Werbe- und Personalplanung in eine äußerst schwierige Lage gebracht. „Auch die mangelnde Planbarkeit für unsere Besucher ist alles andere als optimal“, sagte Rosenbach.

Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Osnabrück lag der Sonntagsöffnung kein ausreichender Anlass zugrunde. Nach der Auffassung des Gerichts stellte sich die Sonntagsöffnung nicht als Annex zu der Charity-Meile „Osnabrück tut Gutes" dar, sondern die eigentliche Ausstrahlungswirkung ging von der Ladenöffnung aus. Wie es in der Begründung heißt, hatte die Stadt im Rahmen ihrer Prognoseentscheidung keine Gegenüberstellung der Zahl der Besucher, die wegen der Charity-Meile und derer, die wegen der Ladenöffnung zu erwarten seien, vorgenommen. Zudem hatte das Gericht Zweifel, dass die Öffnung der Verkaufsstellen einen hinreichenden räumlichen Bezug zu der Charity-Meile aufweisen würde. Die Stadt habe die Erlaubnis weder räumlich auf einen Bereich in der Umgebung der Charity-Meile noch thematisch hinreichend eingeschränkt.

Mehr zum Thema:

Industrie- und Handelskammer Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim

Osnabrück-Marketing und Tourismus-Gesellschaft
 

 


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