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Hasetor: Straßen sind wieder frei
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IHK warnt vor Cyber-Kriminalität
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Zum 67. Mal: Steckenpferdreiten über die Rathaustreppe
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Im Sauseschritt: Oberbürgermeister empfängt Karnevalisten
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Hasetor: Straßen sind wieder frei

(eb/pr) Osnabrück, 23. Oktober 2018 / Bereits drei Wochen früher als ursprünglich geplant hat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert jetzt alle Fahrspuren am Hasetor sowie die Einmündung der Bramscher Straße in die Hansastraße wieder für den Verkehr freigegeben. Die Bauarbeiten dienten dazu, die Radwegeführung sicherer zu machen sowie die Führung der Busse – insbesondere im Hinblick auf di...

Stadt & Land

IHK: Energiewende bleibt große Herausforderung

Marco Graf. © PR, IHK(eb/pr) Osnabrück, 11. Oktober 2018 / Nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer Osnabrück, Emsland,  Grafschaft Bentheim bleibt die Energiewende eine große Herausforderung für die Unternehmen in der Region. Vor allem die hohen Strompreise und der schleppende Netzausbau werden als Risiken gesehen, warnte Marco Graf, der IHK-Hauptgeschäftsführer. „Die regionalen Unternehmen bewerten die Energiewende kritischer als noch vor einem Jahr“, sagte Graf. „Die hohen Energiekosten sind ein echtes Problem für den industriellen Mittelstand.“ Die IHKs haben gerade das siebte Energiewende-Barometer veröffentlicht.

Deutschlandweit wurden dafür über 2.100 Betriebe zu den Themen Energiepolitik und Versorgungssicherheit befragt. Regional beteiligten sich knapp 100 Unternehmen. Nachdem in der letzten Befragung mehr als die Hälfte der befragten regionalen Unternehmen die Auswirkungen der Energiewende auf die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens weder ausgeprägt positiv noch negativ bewertet hatten, sind die Unternehmen 2018 insgesamt unzufriedener mit dem Status quo der Energiewende. So sehen knapp ein Viertel der regionalen Unternehmen wieder mehr Risiken für die eigene Wettbewerbsfähigkeit (Vorjahr: 20 %). Die hohen, von staatlichen Abgaben geprägten Stromkosten sind für viele Unternehmen im internationalen Wettbewerb ein Standortnachteil.

So ist für 46 % der befragten Unternehmen in der Region die Bedeutung der Energiepreise in den letzten zwölf Monaten gestiegen (Vorjahr: 29 %). 2016 lag der Anteil dieser Unternehmen noch bei 12 %. Zwar sind die EEG-Umlage und weitere Umlagen im Jahresvergleich leicht rückläufig. Demgegenüber steht für viele größere Stromverbraucher jedoch eine höhere KWK-Umlage. Zugleich sind die Preise für Strom am Großhandelsmarkt erheblich angestiegen, gegenüber Juni 2017 beispielsweise um rund 40 % (EPEX Spot-Monatsmittelwert).

Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende im Unternehmen haben nach wie vor eine hohe Bedeutung. 25 % der regionalen Betriebe haben bereits Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ergriffen. 34 % der Unternehmen geben laufende Projekte an, 21 % planen Maßnahmen. Ein Viertel der regionalen Unternehmen sieht innerhalb von fünf Jahren ein Energieeinsparpotential von fünf und mehr Prozent. Auch die Elektromobilität gewinnt weiter an Attraktivität: 15 % der Unternehmen haben mindestens ein E-Fahrzeug angeschafft, weitere 31 % planen dies oder sind bereits in der Beschaffung. 10 % der Unternehmen planen die Investition in Stromspeicher. Der Anteil an Unternehmen mit bereits realisierten Maßnahmen ist in diesem Bereich mit 6 % allerdings noch gering. Handlungsbedarf sehen die regionalen Unternehmen vor allem bei der Beschleunigung des Netzausbaus.

Mehr zum Thema:

Industrie- und Handelskammer Osnabrück, Emsland,  Grafschaft Bentheim


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