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Stadt & Land

Stadt warnt: Lebensgefahr in alten Bunkeranlagen

Eingangstür eines Luftschutzstollens nach einem Einbruchsversuch. © PR, Feuerwehr Osnabrück, Bastian Vietz(eb/pr) Osnabrück, 13. November 2018 / Die Stadt Osnabrück warnt vor Gefahren beim illegalen Betreten von ehemaligen Luftschutzbunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Betreten der Anlagen ist nach Infos der Stadt lebensgefährlich, da nicht nur Einsturzgefahr sondern auch Erstickungsgefahr durch fehlenden Sauerstoff besteht.

Wie mitgeteilt wird, ist es in letzter Zeit im Stadtgebiet vermehrt zu Einbrüchen beziehungsweise Einbruchsversuchen an ehemaligen Luftschutzstollenanlagen gekommen. Wegen dieser Einbruchsversuche werden die Anlagen zurzeit vermehrt kontrolliert. Die Sicherung der Bunker und Stollen nach solchen Einbrüchen oder Versuchen ist mit großem Aufwand verbunden. Die aufgebrochenen Anlagen müssen jeweils von der Feuerwehr mühsam durchsucht werden, damit ausgeschlossen ist, dass keine Eindringlinge darin eingeschlossen werden. Die Anlagen sind verwinkelt gebaut, so dass das Absuchen viel Zeit in Anspruch nimmt.

Die Stadt weist darauf hin, dass jeder Aufbruch und jedes Betreten einer Bunkeranlage einen Hausfriedensbruch darstellt. Einbrüche oder Einbruchsversuche werden zur Anzeige gebracht und zivil- sowie strafrechtlich verfolgt. In Osnabrück sind noch diverse Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg erhalten, wobei neben den Hochbunkern wie am Hauptbahnhof, an der Redlinger Straße oder am Hoffmeyerplatz auch noch diverse Luftschutzstollen oder die Anlage in den Gertrudenberger Höhlen bestehen. Umfassende Informationen zu den Anlagen finden sich auf der Internetseite Untergrundosnabrueck.de.

Die Stadt bittet um Hinweise zu den Vorfällen. Wer an solchen Bunkeranlagen etwas Auffälliges beobachtet oder aufgebrochene Eingangstüren entdeckt, soll die Polizei rufen oder sich unter Telefon 0541/3231244 mit der Osnabrücker Feuerwehr in Verbindung setzen.

Mehr zum Thema:

Luftschutzanlagen-Internetseite Untergrund-Osnabrück


Leser-Kommentare

17.02.2019 18:39:00
JÜRGEN schreibt: Sicherheit in Stollen

Natürlich weckt man Begehrlichkeiten, wenn diese Stollenanlagen der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden! Dafür kämpfte ich vor 15 Jahren in Osnabrück! Ich wurde verlacht! Ich hoffe es gelingt jetzt endlich die "Gertrudenberger Höhlen" zu öffnen, in dessen Verein ich sehr aktives Mitglied bin! Das war auch ehemals eine Bunkeranlage! Die Stollen haben alle genügend Belüftung! Sonst würden die Erfurter (BIMA) ja sonst mit Atemschutz in die Stollen gehen, bei ihren Begehungen! Das machen sie aber nicht! Einsturzgefahr ist ebenso völliger Blödsinn, da die Stollen nach dem Krieg für den ZIVILSCHUTZ des kalten Krieges inspiziert und gesichert wurden! Die hatten an dem Stollen in der Hammersenstrasse, den sie oben auf dem Foto zeigen keinen Atemschutz, als sie in den Stollen gingen ! Das hatten wir einmal zufällig beobachtet! Die Luft in den "Gertrudenberger Höhlen" wurde damals von der Grubenwehr der Stadt Ibbenbüren z.B. gemessen! Alles O.K.! Kein Problem mit der Luft! Genug Sauerstoff! Die Luft war dort im Stollen sogar besser als draussen! Kann ohne weiteres betreten werden! Warum wird so viel gelogen.....?!Meine Videos dazu bei Youtube unter dem Namen: Bunkergeschichten Gruss Ein Bunkerforscher