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Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück
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Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 1. Februar 2019 / Moderne Zeiten in der Jugendherberge Osnabrück: Das Haus an der Iburger Straße wird zurzeit zur ersten Jugendherberge in Deutschland mit digitalem Schwerpunkt ausgebaut. Der Landesverband Unterweser-Ems des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) investiert rund 1,8 Millionen Euro in die Modernisierung und Neuausrichtung des Hauses, das zurzeit aufwändig...

Stadt & Land

''Grenzüberschreitendes'' verbessern: Osnabrück übernimmt Vorsitz im MONT-Städtedreieck

Enschedes Bürgermeister Onno van Veldhuizen übergibt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Staffelstab für die Federführung des MONT-Netzwerkes. © PR, Stadt Osnabrück, Simon Vonstein(eb/pr) Osnabrück, 16. Oktober 2018 / Den deutsch-niederländischen Grenzraum auch per Schiene besser erreichbar zu machen und die Bedingungen fürs grenzüberschreitende Arbeiten zu verbessern – diese und weitere Ziele stehen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit in der MONT-Städteregion, deren Federführung die Stadt Osnabrück jetzt für die kommenden zwei Jahre übernommen hat. Dem Zusammenschluss gehören die Städte Münster, Osnabrück und die Netwerkstad Twente an, zu der unter anderen die niederländischen Gemeinden Enschede, Hengelo und Almelo gehören.

Bei einem Spitzengespräch, das jetzt in Osnabrück stattfand, wurde der Wunsch formuliert, die Schieneninfrastruktur auszubauen und Hemmnisse auf dem Arbeitsmarkt abzubauen. Zu dem Gespräch hatte Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert seine Amtskollegen Onno van Veldhuizen aus Enschede, Sander Schelberg aus Hengelo, Markus Lewe aus Münster und Christopf Almering, den Geschäftsführer der EUREGIO, im Steinwerk am Heger Tor empfangen.
 
Griesert dankte Onno van Veldhuizen für sein Engagement insbesondere für die bedeutsamen inner- und überregionalen Verkehrsverbindungen, wo Fortschritte gemacht wurden. Auch der innere Zusammenhalt des Städtedreiecks konnte durch den Austausch von Verwaltungsmitarbeitern im Rahmen des Projektes „Kenne Deinen Nachbarn“ vertieft werden.
 
Das Treffen war die erste Sitzung unter Leitung Grieserts, denn die Federführung wechselte nun für die nächsten zwei Jahre von Enschede nach Osnabrück. „Wir wollen die EUREGIO als lebenswerte Wohn- und Wirtschaftsregion stärken und hierfür als die großen Städte in der Grenzregion gemeinsam Verantwortung übernehmen“, unterstreicht Griesert. „Mit gebündelten Kräften treten wir an, um uns für die Verbesserung der Infrastruktur, der urbanen Mobilität und einen grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt in Den Haag, Berlin und Brüssel Gehör zu verschaffen.“
 
Mit Blick auf die Zugverbindung Berlin-Amsterdam sowie die Verbindung Münster-Enschede-Zwolle betont Oberbürgermeister Markus Lewe aus Münster die wichtige Rolle der Schieneninfrastruktur für die regionale Entwicklung: „Nur so können die Städte und Menschen in Europa zusammenwachsen und die wirtschaftlichen Nachteile von Grenzregionen ausgeglichen werden.“
 
Die Partner des Städtenetzwerks haben auch Lösungen für die städtische Mobilität von morgen im Blick: „Hier betreten wir Neuland und versuchen gemeinsam herauszufinden, ob und wie zum Beispiel Drohnen zur Lösung von innerstädtischen Logistikproblemen beitragen können“, macht Onno van Veldhuizen deutlich. „Wie bei der Elektromobilität wollen wir die Innovationskraft der Region mit ihren Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen stützen.“
 
Im Hinblick auf die regionale Wirtschaft und den Arbeitsmarkt ergänzt Sander Schelberg aus Hengelo: „Wir arbeiten gemeinsam am Abbau von Grenzhürden. Hierzu gehört für mich vor allem die Anerkennung von Berufsabschlüssen der jeweiligen Nachbarn. Gelingt uns dies, ist die europäische Integration ein weiteres Stück vorangekommen.“
 
Christoph Almering, Geschäftsführer der EUREGIO, ist sich sicher: „Die Herausforderungen auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene können wir nur in Partnerschaft und regionaler Kooperation lösen. Das über lange Jahre der Kooperation gewachsene Vertrauen hilft uns nicht nur dabei, Grenzen zu überwinden, sondern auch gemeinsam für die Interessen der Region einzustehen.“
 
Mehr zum Thema:

Münster: Infos zur MONT-Region


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