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Heimat shoppen erfolgreich: Kampagne geht weiter – regionalen Handel stärken

(eb/pr) Osnabrück, 31. Januar 2019 / Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim setzt die Kampagne „Heimat shoppen“ dieses Jahr weiter fort. Wie die Kammer jetzt mitgeteilt hat, finden nach den erfolgreichen ersten Runden auch dieses Jahr im September erneut Aktionstage statt, bei denen dazu aufgerufen wird, den Einzelhandel in den Innenstädten durch "Offlin...

Stadt & Land

Handwerker beklagen Dauerstau: Verkehrsfluss verbessern

Nadelöhr: Dauer-Baustelle an der Hasetur-Unterführung. © Eigenfoto(eb/pr) Osnabrück, 30. November 2018 / Die Handwerkskammer Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim (HWK) warnt davor, dass die Verkehrssituation in Osnabrück zu erheblichen Beeinträchtigungen und finanziellen Einbußen für die Handwerksbetriebe führt. Diese Einschätzung geht auf eine Umfrage unter den Mitgliedsbetrieben zurück, die jetzt von der Kammer durchgeführt wurde. Das Ergebnis sei eindeutig und bestätige die Handwerkskammer in ihren Aktivitäten bezüglich der Forderungen an die Verantwortlichen der Stadt Osnabrück, umfassende Verbesserungen des Verkehrsflusses zeitnah und umfassend umzusetzen. „Gemeinsam mit der Stadt müssen wir an Lösungen arbeiten, um Handwerksbetriebe und deren Beschäftigte nicht zu frustrieren“, sagte Hauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt auf den Punkt.

Der enorme Zeitaufwand für den Kundenservice bedeute mittlerweile eine erhebliche Kostensteigerung für die in Osnabrück tätigen Handwerksbetriebe. „Die Verkehrssituation ist nach Angaben unsere Mitgliedsbetriebe durchweg als kritisch zu bezeichnen“, so der Kammerchef. In Osnabrück und Umgebung sei in den letzten Monaten intensiv über die Verkehrssituation in Osnabrück diskutiert worden. Einerseits führten mehrere – zum Teil zeitlich parallel – eingerichtete Baustellen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf dem Wall. Anderseits seien von der Stadtverwaltung und den Politikern in der Stadt zuletzt weitere Maßnahmen wie ein Pilotprojekt für Tempo 30 auf Ein- und Ausfallstraßen angekündigt worden, die zu einer gewissen Unsicherheit führten.

Nach den Ergebnissen der Umfrage bewerten drei Viertel der befragten Betriebe den aktuellen Verkehrsfluss durch Osnabrück als schlecht. 52% vergaben die Note mangelhaft,  23% ungenügend. Die Erreichbarkeit der Innenstadt wurde von 40 % der befragten Betriebe als mangelhaft und von 12% als ungenügend bewertet.
 
Die Verkehrsbehinderungen der letzten Monate hätten zudem zur Beeinträchtigung der betrieblichen Arbeitsabläufe bei den Handwerksbetrieben geführt, teilt die Kammer mit. So gaben 67% an, dass die angespannte Verkehrslage in Osnabrück sehr häufig die Arbeitsabläufe gestört hat. Zum Glück zeigen die Kunden Verständnis. So gaben gut 55% an, dass die Kunden tolerant reagierten, wenn es aufgrund von Verkehrsbehinderungen zur Beeinträchtigung der Auftragsabwicklung gekommen sei.  

Dier meisten der befragten Handwerksbetriebe sehen keine Verbesserungen an der Verkehrssituation in Osnabrück. So habe eine deutliche Mehrheit der befragten Handwerksbetriebe angegeben, dass sich mit dem Abschluss der meisten Bauarbeiten auf dem Wall die Verkehrsflusssituation in Osnabrück nicht wesentlich verbessert habe. 81% der befragten Betriebe an, dass keine Verbesserung zustande gekommen ist.
 
Von den befragten Handwerksbetriebe werden vor allem fünf konkrete Verbesserungsvorschläge benannt: Effizientere Ampelschaltung, besseres Baustellmanagement, Stärkung des ÖPNV,  Park- and Ride-Angebote an den Ein- und Ausfahrtsstraßen für Pendler und der Lückenschluss der A33 zur Entlastung des Walls.  

„Wir werden die Ergebnisse der Stadt präsentieren, erläutern und darstellen, wie es in absehbarer Zeit Änderungen in der Verkehrspolitik geben sollte, um die kritischen Zustände auf Osnabrücks Straßen zu beenden. Allerdings sehe ich auch die Arbeitgeber in der Pflicht, ihren Beitrag zu leisten. Generell muss die Digitalisierung intensiver zur Optimierung von Beschaffungsprozessen, einer intelligenten Auftragsabwicklung inklusive Routenmanagement oder einem Carpooling für pendelnde Beschäftigte genutzt werden“, machte Ruschhaupt deutlich.

Mehr zum Thema:

Handwerkskammer Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim


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