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Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück
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Burger und Sprit: ''Lila-weiße'' Tankstelle an der Bremer Brücke
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55.000 Geräte werden angepasst: Erdgasumstellung geht in die heiße Phase
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Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 1. Februar 2019 / Moderne Zeiten in der Jugendherberge Osnabrück: Das Haus an der Iburger Straße wird zurzeit zur ersten Jugendherberge in Deutschland mit digitalem Schwerpunkt ausgebaut. Der Landesverband Unterweser-Ems des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) investiert rund 1,8 Millionen Euro in die Modernisierung und Neuausrichtung des Hauses, das zurzeit aufwändig...

Stadt & Land

Bergfest beim Budenzauber: Schausteller zufrieden, Weihnachtswurst kommt gut an

Gut zufrieden: Bernhard Kracke. © PR, OMT, Lintel(eb/pr) Osnabrück, 12. Dezember 2018 / Umsätze ordentlich, besonders viele Bustouristen und Besucher von außerhalb: Nach dem „Bergfest“ auf dem Historischen Weihnachtsmarkt in Osnabrück hat Bernhard Kracke jun., der Vorsitzende des Schaustellerverbands Weser-Ems, eine positive Halbzeitbilanz gezogen. „Nach meinem Eindruck ist der Weihnachtsmarkt in Osnabrück bisher gut gelaufen“, sagt Kracke. „Die Umsätze sind zwar bisher etwas niedriger als in den Vorjahren ausgefallen – aber der Rückgang ist nur minimal und einzig auf das viele Regenwetter an den Wochenenden zurückzuführen.  Für diese Woche sind die Prognosen gut – ich gehe davon aus, dass wir den Rückstand diese Woche aufholen werden.“

Kracke freut sich darüber, dass dieses Jahr besonders viele Bustouristen und Besucher von außerhalb auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs sind. „Mir scheint, dass der Weihnachtsmarkt in Osnabrück diesmal von noch mehr Busunternehmen als in den Vorjahren angesteuert wird. Gerade diese Gäste haben dafür gesorgt, dass auch bei mäßigem Wetter immer guter Andrang herrscht“, sagt Kracke.

Der Schaustellerchef geht davon aus, dass auch der Einzelhandel in Osnabrück von den Besuchern des Weihnachtsmarkts profitiert. „Mir fällt auf, dass gerade die auswärtigen Gäste immer mit vielen Einkäufen aus den Geschäften in der Innenstadt auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs sind – die Besucher erledigen offenbar zunehmend auch ihre Weihnachtseinkäufe in Osnabrück. Das ist eine schöne Entwicklung“, so Kracke.

Es sei vielfach zu beobachten, dass solche Besucher erst in die Stadt gehen, ihre Einkäufe danach in den Bussen ablagern und anschließend wieder auf den Weihnachtsmarkt kommen. „Die Bewirtungsangebote auf dem Weihnachtsmarkt werden gut angenommen, aber auch die Geschenkartikel und die anderen Angebote finden guten Anklang. Ich glaube, dass wir eine ganz gesunde Mischung haben“, meint Kracke.

Der Schausteller geht davon aus, dass zum Erfolg des Historischen Weihnachtsmarkts in Osnabrück neben der einzigartigen Kulisse mit Dom, Rathaus und den alten Giebelhäusern am Markt besonders auch beiträgt, dass auf laute Musik, grelle Beleuchtung und typische Bierbuden verzichtet wird. „Es steht ganz klar im Vordergrund, einen traditionellen Weihnachtsmarkt mit stimmigen Angeboten auszurichten und kein Volksfest. Es soll ruhig und beschaulich zugehen. Deswegen ist es uns auch besonders wichtig, dass wir immer mit unserer Spieluhr, dem Nussknacker und der Weihnachtspyramide zur schönen Atmosphäre beitragen.“

Kinnius-Geschäftsführer Rudolf Festag (l.) und Schausteller Jens Hanke haben erstmals eine Osnabrücker Weihnachtswurst kreiert. © PR, OMT, LintelKracke freut sich darüber, wenn stimmige neue Angebote die Sortimentsvielfalt und die gastronomische Bandbreite auf dem Weihnachtsmarkt bereichern. Für ein ganz neues Bewirtungsangebot sorgt dieses Jahr Jens Hanke. Der Standbetreiber, der auch als Sprecher der Interessengemeinschaft der Kunsthandwerksanbieter auf dem Weihnachtsmarkt bekannt ist, hat in einer Kooperation mit dem Osnabrücker Grillgut-Spezialisten Kinnius die „Wurst- Manufaktur“ aus der Taufe gehoben, einen Weihnachtsmarkstand vor dem Theater, an dem „live“ – also im laufenden Betrieb und hinter Glas zum Zusehen – eine Bratwurst produziert und in einer angegliederten Grillhütte gleich frisch zubereitet wird.

„Wir haben bisher ein ganz positives Echo – ich freue mich sehr über den guten Start“, sagt Hanke. Er und Kinnius gehen in einer Standgemeinschaft arbeitsteilig vor: Kinnius produziert die Bratwurst, bei Hanke und seiner Frau Stephanie wird sie gegrillt und verkauft. „Für uns ist es auch eine Premiere“, erklärt Rudolf Festag, der Geschäftsführer des Osnabrücker Bratwurstherstellers.

Wie er erklärt, hat Kinnius die mobile Fleischerei eingerichtet und betreibt mit Fleischern aus dem Betrieb die Produktion der Wurst. In der Glaskabine gelten Hygienevorschriften wie in niedergelassenen Betrieben. „Wir haben die Wurst- Manufaktur eigens gebaut. Jens Hanke hat es angeregt – die Idee war es, dass wir als Osnabrücker Betrieb einmal genau zeigen wollten, wie eine Bratwurst gemacht wird“, macht Festag deutlich.

Metzger Klaus Eschment bereitet die Osnabrücker Weihnachtswurst von Kinnius vor den Augen der Besucher zu. © PR, OMT, Jens LintelDie nach seinen Angaben für etwa 16.000 Euro eingerichtete Wurst-Manufaktur ist mit allen Geräten und Maschinen ausgestattet, die für die Produktion nötig sind – vom Abwiegen der Gewürze über das Zerkleinern des Fleischs und die Zubereitung der Wurstmasse bis zum Befüllen der Därme kann jeder Schritt durch die Glasscheibe angesehen werden. „Wir produzieren die Bratwurst jeden Tag frisch“, so Festag.

Wie er und Hanke erklären, wurde eine spezielle „Osnabrücker Weihnachtswurst“ kreiert, die mit Cranberry und Apfel verfeinert ist. „Das war eigentlich gleich unsere erste Rezeptidee. Wir haben noch einige andere Richtungen ausprobiert, haben uns dann aber doch für diesen Geschmack entscheiden, mit dem die Bratwurst eine leicht fruchtige Note bekommt“, so Festag. Die grobe Bratwurst wird in Schweinenaturdärmen produziert und von Hand gewickelt.

Auch Festtag freut sich über viele positive Reaktionen auf die Weihnachtswurst. Nach dem Markt soll Bilanz gezogen und über eine Wiederholung entschieden werden. „Auf der Maiwoche können wir damit nicht auftreten, weil das unsere wichtigste Produktionszeit ist und wir dann kein Personal dafür abstellen können – aber Weihnachten passt es für uns gut“, sagt Festag.

Hanke bietet neben der Weihnachtswurst noch zwei weitere Bratwurstsorten an dem Grillstand an. „Sie sind natürlich alle gut, auch eine Thüringer ist dabei – aber es sind wirklich viele Gäste, die gezielt nach der Weihnachtswurst fragen. Darüber freue ich mich – auch weil wir schon einige Stammgäste haben“, so Hanke. Er betreibt weiter auch einen Stand an der Marienkirche, an dem Christbaumschmuck verkauft wird. Zusätzlich ist er zusammen mit seiner Frau Stephanie nun im zweiten Jahr mit Bewirtungsangeboten unterwegs, u.a. auf der Maiwoche und Volksfesten in der Region.

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Osnabrücker Weihnachtsmarkt


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