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Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück
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Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 1. Februar 2019 / Moderne Zeiten in der Jugendherberge Osnabrück: Das Haus an der Iburger Straße wird zurzeit zur ersten Jugendherberge in Deutschland mit digitalem Schwerpunkt ausgebaut. Der Landesverband Unterweser-Ems des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) investiert rund 1,8 Millionen Euro in die Modernisierung und Neuausrichtung des Hauses, das zurzeit aufwändig...

Stadt & Land

Bischof nach zehn Monaten wieder im Dienst: Entschuldigung für Missbrauchsfälle

Bischof Franz-Josef Bode. © PR, Bistum Osnabrück(eb/pr) Osnabrück, 27. Dezember 2018 / Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode hat am Ersten Weihnachtstag (25. Dezember) im Osnabrücker Dom einen feierlichen Gottesdienst gefeiert. Er trat damit nach längerer Abwesenheit erstmals wieder an die Öffentlichkeit. Bode war krankheitsbedingt über zehn Monate nicht im Dienst. Er hatte sich im Februar einer komplizierten Bandscheibenoperation unterziehen müssen.

Bode ging zu Beginn des Gottesdienstes auf die vor kurzem bekannt gewordenen Missbrauchsfälle im Bistum Osnabrück ein. Ein inzwischen 85-jähriger Priester hatte in den 1960-er bis 1990-er Jahren nach den bisherigen Erkenntnissen mehrere Kinder sexuell missbraucht.

Bode sagte dazu: „In diesem Jahr erleben wir die tiefe Finsternis in besonderer Weise. Ein Priester unseres Bistums hat sich schwerer sexueller Vergehen schuldig gemacht, die eine breite Spur des Unheils nach sich gezogen haben und es noch tun. Erst jetzt hat die Aussage einiger Opfer die Dinge aufgedeckt und öffentlich gemacht. Andere wurden dadurch ermutigt, ebenfalls das Schweigen zu durchbrechen.“

In diesem über Jahrzehnte währenden Geschehen habe es auch ernste Versäumnisse und Fehler auf Seiten des Bistums gegeben, so der Bischof weiter. Bode sagte: „Nach seiner Pensionierung ist der Priester sogar zum zeitweiligen Leiter der Pfarrei und zum unterstützenden Priester ernannt worden – von mir unterschrieben. Dessen bin ich mir schmerzhaft bewusst und ich bitte dafür um Vergebung und Entschuldigung. Zugleich versichere ich allen, dass wir den Dingen an der Seite der Opfer weiter nachgehen, dass wir Hilfen suchen und Konsequenzen ziehen werden.“

Bode rief dazu auf, Schuld vor Gott zu bringen. „Liebe Schwestern und Brüder, in dieser Finsternis erfahre ich und erfahren vielleicht auch Sie noch tiefer, für welche Welt Gott Mensch geworden ist. Weil wir gerade heute die Verstrickungen und die Netzwerke des Bösen immer deutlicher erkennen, lade ich dazu ein, einen Moment zu schweigen und die Sünde in der Kirche und unsere eigenen Schuldigkeiten vor Gott zu bringen.“

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Bistum Osnabrück


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