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Babyboom: Mehr Kinder als je zuvor im Klinikum Osnabrück
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Babyboom: Mehr Kinder als je zuvor im Klinikum Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 21. Januar 2019 / Im Klinikum Osnabrück hat sich der Babyboom im Jahr 2018 fortgesetzt. So sind im Vorjahr bei 1705 Entbindungen insgesamt 1773 Kinder in dem Haus auf dem Finkenhügel zur Welt gekommen. „Damit haben wir die bisher höchsten Zahlen in der Geschichte des Klinikums Osnabrück erreicht“, freut sich Dr. Dr. Yves Garnier, der Chefarzt der Klinik für Frauenheilk...

Stadt & Land

Beschäftigung erreicht neues Hoch – weniger Arbeitslose im Dezember

Agentur für Arbeit in Osnabrück. © Eigenfoto(eb/pr) Osnabrück, 7. Januar 2019 / Die Zahl der Arbeitslosen in der Region Osnabrück ist Dezember leicht gesunken. Nach Angaben der Agentur für Arbeit in Osnabrück waren im Dezember 11.869 Menschen ohne Job gemeldet. Im Vergleich zum November waren es 35 Personen weniger, im Vorjahresvergleich sogar ein Rückgang um 1.104 Menschen. Die Arbeitslosenquote blieb im Vergleich zum November konstant bei 4,0 Prozent und lag um 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.
 
„Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin äußerst robust“, resümiert Christiane Fern, Vorsitzende der Geschäftsführung der Osnabrücker Arbeitsagentur. „Für die Arbeitnehmer ist das eine gute Nachricht, wie man auch an den Beschäftigtenzahlen ablesen kann.“ So weisen die aktuellsten Daten (Juni 2018) für den Agenturbezirk 221.549 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse aus – 4.801 mehr als im Juni 2017 (plus 2,2 Prozent) und damit ein erneutes Rekordhoch.
 
Zudem meldeten Arbeitgeber in der Region knapp 1.300 neue offene Stellen – über 18 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Fern: „Der Wunsch, neue Mitarbeiter einzustellen, ist in der Region immer noch sehr groß. Einige Arbeitslose haben in diesem Jahr von der guten Einstellungsbereitschaft profitiert. Es könnten aber noch deutlich mehr sein. Hier gilt es – vor allem bei Ungelernten und Langzeitarbeitslosen –, weiter an deren Qualifikationen zu arbeiten.“ Doch auch hier, so die Expertin, sei man inzwischen auf einem guten Weg. So befanden sich im Dezember u.a. 1.150 Menschen in einer beruflichen Weiterbildung und damit 209 mehr als noch im Vorjahr.
 
Die Unterbeschäftigung, die neben Arbeitslosen auch Personen erfasst, die Arbeit suchen, jedoch zum Beispiel derzeit an (Qualifizierungs-)Maßnahmen teilnehmen oder erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden, umfasste im Dezember 17.336 Personen – 92 mehr als im Vormonat (plus 0,5 Prozent) und 1.050 weniger als vor einem Jahr (minus 5,7 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote lag mit 5,7 Prozent um 0,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.
 
Die Gruppe arbeitslos gemeldeter Ausländer reduzierte sich im Vorjahresvergleich um 336 auf 3.138 Personen (minus 9,7 Prozent). Hierzu gehören sowohl Menschen, die schon länger im Agenturbezirk leben, als auch neu hinzugekommene Flüchtlinge. 880 Flüchtlinge, die als Asylbewerber nach Deutschland gekommen sind und sich im Agenturbezirk um Arbeit oder Ausbildung bemühen[2], waren im Dezember 2018 bei Agenturen und Jobcentern arbeitslos gemeldet. Weitere 1.560 befanden sich in Integrationskursen, Qualifizierungsmaßnahmen oder waren erwerbstätig und gleichzeitig arbeitsuchend gemeldet.[3]
 
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung, für den die Arbeitsagentur verantwortlich zeichnet, wuchs der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum November um 113 auf nunmehr 4.754 Personen. Im Vorjahresvergleich waren es 190 Menschen weniger. In der Grundsicherung – verantwortlich hierfür sind das Jobcenter der Stadt Osnabrück sowie das Jobcenter „MaßArbeit“ des Landkreises – umfasste die Arbeitslosenzahl 7.115 Personen, 148 weniger als im Vormonat, 914 weniger als im Dezember 2017.
 
Im Dezember waren im Agenturbezirk 1.034 junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet, somit 71 Personen bzw. 6,4 Prozent weniger als im November, 75 weniger als im Dezember 2017 (minus 6,8 Prozent). Die Jugendarbeitslosenquote (bis unter 25 Jahre) betrug 2,9 Prozent, im vorigen Dezember hatte sie bei 3,1 Prozent gelegen.
 
Die Fluktuation am Arbeitsmarkt lässt sich an den Zahlen zu Arbeitslos(ab)meldungen verdeutlichen. Im Dezember nahmen Agentur und die Jobcenter in Stadt und Landkreis 3.134 Arbeitslosmeldungen auf (54 mehr als im Vorjahreszeitraum) und registrierten 3.167 Abmeldungen (20 mehr als im Dezember 2017). Es meldeten sich 1.180 zuvor erwerbstätige Menschen arbeitslos, 16 weniger als vor einem Jahr. Durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit konnten in diesem Monat 855 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, ein Rückgang um eine Person im Vergleich zum Vorjahr und um 238 gegenüber dem November.

In der Stadt Osnabrück wurden 6.088 arbeitslose Menschen gezählt, 591 weniger als vor einem Jahr – aktuell eine Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent (Dezember 2017: 7,2 Prozent). 1.793 Personen waren bei der Arbeitsagentur in der Stadt Osnabrück arbeitslos gemeldet, ein Rückgang um 62 Menschen gegenüber dem Vorjahr (minus 3,3 Prozent). Beim Jobcenter Osnabrück waren 4.295 Personen als arbeitslos registriert – ein Minus von 529 Menschen im Vergleich zum Dezember 2017 (minus 11,0 Prozent). Im Landkreis blieb die Arbeitslosenquote mit 2,8 Prozent um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. So waren 5.781 Menschen ohne Arbeit und damit insgesamt 513 weniger als im Dezember 2017. 2.961 Arbeitslose (128 weniger als im Dezember des Vorjahres) zählte die Arbeitsagentur, hinzu kamen 2.820 Personen beim Jobcenter des Landkreises („MaßArbeit“) – ein Rückgang um 385 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat.
 
Exakt 4.312 Personen zählten im Dezember zu der Gruppe der Langzeitarbeitslosen, ein Rückgang um 605 Männer und Frauen im Vorjahresvergleich. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung umfasste die Gruppe insgesamt 552 Personen (2017: 654), in der Grundsicherung waren es 3.760 Menschen (2017: 4.263). Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an der Gesamtzahl Arbeitsloser im Agenturbezirk sank im Jahresvergleich: Waren im Dezember 2017 37,9 Prozent aller Arbeitslosen langzeitarbeitslos, galt dies im Dezember 2018 für 36,3 Prozent.

Mehr zum Thema:

Agentur für Arbeit Osnabrück


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