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Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück
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Klassenfahrten 2.0: Erste digitale Jugendherberge in Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 1. Februar 2019 / Moderne Zeiten in der Jugendherberge Osnabrück: Das Haus an der Iburger Straße wird zurzeit zur ersten Jugendherberge in Deutschland mit digitalem Schwerpunkt ausgebaut. Der Landesverband Unterweser-Ems des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) investiert rund 1,8 Millionen Euro in die Modernisierung und Neuausrichtung des Hauses, das zurzeit aufwändig...

Stadt & Land

Neue Berliner Kissen müssen weg

Stadtbaurat Frank Otte © Eigenfoto(eb/pr) Osnabrück, 17. Januar 2019 / Die neuen „Berliner Kissen“, die im September des vergangenen Jahres auf der Gluckstraße und der Händelstraße am Westerberg verlegt wurden, müssen wieder entfernt werden. Das hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Osnabrück in seiner Sitzung am 15. Januar beschlossen. „Die Verwaltung prüft, wie einerseits rechtssicher, andererseits schnellstmöglich der Beschluss umgesetzt werden kann. Gespräche mit dem Hersteller haben wir bereits aufgenommen“, erklärte Stadtbaurat Frank Otte.

Nach den Informationen der Stadt Osnabrück haben die neun neuen Doppelelemente, die Autofahrer zum langsameren Fahren ermuntern sollten, nicht den Auftragsvorgaben entsprochen. Wie es in der Mitteilung heißt, habe sich nach der Montage im September gezeigt, dass Maße und Material der Kissen nicht dem Auftrag entsprochen hätten. So seien Kissen aus Plastik statt aus Gummi geliefert worden, so dass beim Überfahren deutlich hörbare Geräusche entstehen. 

Der Bereich, in dem diese Kissen verlegt worden sind, gehört nach den weiteren Informationen der Stadt zu den wichtigen Anfahrtsrouten von Rettungsfahrzeugen zum Klinikum. Weiter heißt es, dass die verlegten Kissen insbesondere für Patienten in den Rettungsfahrzeugen zu Beeinträchtigungen führen, so dass die Fahrer auch über alternative Routen fahren. Wenn die Hauptverkehrsadern verstopft sind, kann es bei der Fahrt über Ausweichrouten aber zu Zeitverlusten kommen. Nach Medienberichten hatte sich u.a. das Klinikum gegen die neuen Kissen gewandt, die härter, steiler und etwa 10 cm breiter als die im Jahr 2017 angebrachten Vorgängermodelle sind.
 
Die Montage der Kissen war mit Anwohnern des Stadtteils am „Runden Tisch Westerberg“ mit dem Ziel vereinbart worden, Verkehre im Quartier durch Entschleunigung zu beruhigen beziehungsweise umzulenken. An dem Runden Tisch nahmen neben Bürgerinitiativen und Anliegern auch Verwaltungsmitarbeiter teil. „Wir werden mit den Teilnehmern aber auch mit dem Klinikum in Ruhe Alternativen diskutieren, denn wir wollen an dem Ziel, den Verkehr zu beruhigen, festhalten“, sagt Otte. „Unsere Absicht ist, eine für Anwohner und Klinikum verträgliche Lösung zu finden.“
 
Die Verlegung der etwa 1,80 Meter breiten Kissen hat nach den Infos der Stadt rund 70.000 Euro gekostet. Wer diese Kosten und die der Demontage übernehmen muss, wird zurzeit von der Verwaltung geprüft. Bereits 2017 waren als Bestandteil des vom „Runden Tisch“ erarbeiteten Verkehrskonzeptes 25 Kissen (ein Kissen besteht aus zwei Elementen) aus Gummi für rund 200.000 Euro verlegt worden, um das Tempo der Autofahrer zu senken.
 
Dem Beschluss der Verwaltungsausschusses entsprechend sollen alle neuen Kissen zeitnah entfernt werden, so dass für Krankentransporte die Zufahrt zum Klinikum über die Gluckstraße wieder störungsfrei gewährleistet ist. Dafür soll die Schranke am Heger Holz wieder aktiviert werden. 

Mehr zum Thema:

Stadt Osnabrück

 


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