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Kind angefahren: Polizei sucht Zeugen

(eb/pr) Osnabrück, 18. Juli 2018 / Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zu einem Verkehrsunfall auf der Martinistraße in Osnabrück, bei dem ein 6-Jähriger von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden ist. Nach dem Bericht der Polizei wurde der Junge auf dem Radfahrer- und Fußgängerüberweg am Arndtplatz von dem Auto erfasst. Es ist unklar, ob sich der Fahrer des Wagens oder der Ju...

Polizei & Gericht

Getötete Radfahrerin war 71 Jahre alt

(Radwege erhöhen die Sicherheit - auch eigene Ampelphasen für Radfahrer. © Eigenfotoeb/pr) Osnabrück, 18. Oktober 2017 / Im Osnabrücker Stadtteil Hellern ist am Montagmittag, 16. Oktober, eine Radfahrerin bei einem Unfall mit einem Lkw ums Leben gekommen. Der Hergang des Unfalls und die Identität der Seniorin, die im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlag, standen zunächst nicht fest.

Am Tag nach dem Unfall wurde bekannt, dass die Frau 71 Jahre alt war. Sie war gegen 11.30 Uhr von einem Sattelzug angefahren worden, der von der Lengericher Landstraße in die Straße „An der Blankenburg“ abbiegen wollte. Nach einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung geht die Polizei nach den bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass der Lkw-Fahrer die Radfahrerin übersehen hat.

Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen forderte bereits am Tag nach dem Unfall Beschränkungen des Lkw-Verkehrs in der Stadt und setzt sich dafür ein, dass die Verwaltung prüfen soll, „ob und wie die Kreuzungssituation entschärft“ werden kann. „Das allein reicht uns aber nicht“, so Michael Kopatz, der verkehrspolitische Sprecher. Fraktionschef Michael Hagedorn meinte weiter: „Wir haben einfach zu viel Lkw-Verkehr mitten in der Stadt. Es muss doch möglich sein, auch in einer Stadt mit vielen ansässigen Speditionen den Lkw-Verkehr zu reduzieren. Hier steht das Gewerbe selbst in der Pflicht, Stadtdurchquerungen müssen tabu sein. Grundsätzlich muss der schnellste Weg zur Autobahn genommen werden.“

Dabei muss beachtet werden, dass Osnabrück den Lkw-Verkehr u.a. wegen der geltenden Fernstraßenregelungen nicht einfach untersagen kann. Außerdem werden bei vielen Logistikbetreiben auch Stadtfahrten längst vermieden – schon aus Zeitgründen. Während bei den Grünen begrüßt wird, dass, wie es heißt „das Speditionsgewerbe mit einer Infokampagne für mehr Bewusstsein sorgt und mit stationären Spiegeln gegen den „toten Winkel“ auch praktische Lösungen anbietet“, wollen sie sich weiter dafür einsetzen, dass die neuen Sicherheitsrichtlinien im soeben beschlossenen Radverkehrsplan schnellstmöglich umgesetzt werden.

Polizeidirektion Osnabrück


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