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Heftiger Widerstand: 23-Jähriger bricht Polizisten das Handgelenk

(eb/pr) Hagen, 31. August 2018 / Bei einem Polizeieinsatz am Ulmenweg in Hagen sind jetzt gleich zwei Polizeibeamte von einem betrunkenen 23-Jährigen verletzt worden. Einem der Polizisten der Randalierer das Handgelenk. Nach dem Polizeibericht waren die Beamten zu einem Einsatz wegen eines „Randalierers in einer Wohnung“ gerufen worden. Wie sich herausstellte, ging es um einen betrunkene...

Polizei & Gericht

Kriminalstatistik für 2017: Weniger Verbrechen, hohe Aufklärungsquote

Polizeipräsident Bernhard Witthaut. © PR; Quelle: Polizeidirektion Osnabrück(eb) Osnabrück, 5. März 2018 / Die Polizeidirektion Osnabrück hat die Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2017 vorgestellt. Danach ist die Gesamtzahl der verübten Straftaten um 6.971 (-7,8 %) auf 84.942 Verbrechen zurückgegangen. Das war der niedrigste Wert seit zehn Jahren. Die Aufklärungsquote lag bei 62,62 % und ist damit um 0,6 % gestiegen. „Wir klären 6 von 10 Straftaten auf. Das Sicherheitsniveau in der Polizeidirektion Osnabrück ist ausgesprochen hoch“, sagte Polizeipräsident Bernhard Witthaut. „Die Menschen in unserer Region sind statistisch immer weniger von Kriminalität direkt betroffen. Und trotzdem ist das Sicherheitsempfinden der Menschen oftmals ein anderes - daran müssen wir arbeiten.“

Bei der Kriminalität von Flüchtlingen wurde ein deutlicher Rückgang registriert. So wurden aus diesem Kreis 3.979 tatverdächtige Personen gezählt, was Rückgang um 463 (10,4 %) ausmacht. Dagegen stieg die Anzahl der ausländerrechtlichen Verstöße wie beispielsweise unerlaubte Einreise um 6,8 % auf 2.750 an.

Einen überdurchschnittlich hohen Rückgang verzeichnete die Direktion bei den Wohnungseinbrüchen. Insgesamt ging die Zahl der Fälle um 649 (26,4 %) auf 1.806 Einbrüche zurück. Das war der geringste Wert seit sechs Jahren. Auch bei den versuchten Einbrüchen gab es einen Rückgang um 3 Prozent.

Nach einem überdurchschnittlichen Anstieg im Vorjahr ist auch die Anzahl der Rohheitsdelikte wieder gesunken. In diesem Bereich wurde 2017 ein Rückgang um 529 Fälle (4 %) auf 12.566 Verbrechen registriert. Den Großteil machen Körperverletzungen aus. Dabei gab es ebenfalls einen Rückgang um 450 Fälle (4,7 %) auf 8.996 Taten. Dagegen gab es einen Anstieg bei den Raubdelikten. Sie ging um 65 (12,8%) nach oben. Die Straßenkriminalität ist um 1.937 Verbrechen (9,6 %) zurückgegangen. Nach Infos der Polizei liegt sie auf dem niedrigsten Wert seit zehn Jahren.

Häufiger waren dagegen Polizisten sowie Feuerwehr- und Rettungskräfte von Gewalt und Übergriffen betroffen. Dabei wurde ein Anstieg um 42 (8,6 %) auf 530 Verbrechen registriert. Nahezu jeder zweite Polizeibeamte in der Direktion ist im letzten Jahr selbst Opfer einer Straftat geworden. Vielfach ist bei solchen Fällen Alkohol im Spiel.
Die Zahl der Straftaten, die Kindern bzw. Jugendlichen bis 18 Jahren zugerechnet werden, stieg 2017 um 241 (4,4 %) auf 5.673 an. Auffällig: Es wurden viele tatverdächtige Kinder unter 14 Jahren registriert (182, Zunahme um 20 %). Insbesondere Straftaten wie Ladendiebstähle, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Beleidigungen, Erschleichen von Leistungen sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz werden laut Polizei zunehmend häufiger von Kindern unter 14 Jahren begangen.

Auch im Deliktsfeld Cybercrime sei die Anzahl der registrierten Verbrechen gestiegen, so die Polizei. In diesem Bereich wurde eine Zunahme um 175 (3 %) auf 5.879 Fälle registriert.    

Polizeidirektion Osnabrück


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