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Heftiger Widerstand: 23-Jähriger bricht Polizisten das Handgelenk

(eb/pr) Hagen, 31. August 2018 / Bei einem Polizeieinsatz am Ulmenweg in Hagen sind jetzt gleich zwei Polizeibeamte von einem betrunkenen 23-Jährigen verletzt worden. Einem der Polizisten der Randalierer das Handgelenk. Nach dem Polizeibericht waren die Beamten zu einem Einsatz wegen eines „Randalierers in einer Wohnung“ gerufen worden. Wie sich herausstellte, ging es um einen betrunkene...

Polizei & Gericht

Polizei: Einbruchsgefahr in den Ferien – keine Urlaubsbilder im Internet posten

Auf frischer Tat: Einbrecher am Werk. © PR; Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, www.polizeiberatung.de(eb/pr) Osnabrück, 27. Juni 2018 / Die Polizei hat vor dem Beginn der Sommerferien in Niedersachsen (28. Juni) vor einer erhöhten Einbruchsgefahr in der schulfreien Zeit gewarnt. Nicht nur Familien hätten sich den Ferienbeginn im Kalender notiert, auch für Einbrecher beginne eine vielversprechende Zeit, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Wie Nadine Kluge-Gornig von der Polizeidirektion Osnabrück erklärt, reichen oft schon kleine Vorkehrungen, um das Haus oder die Wohnung vor Einbrüchen zu schützen. Wichtig sei es, dafür zu sorgen, dass Einbrecher nicht erfahren können, dass die Wohnungsinhaber verreist sind. Dazu gehöre es auch, Urlaubsbilder und Reiseziele nicht einfach so in Sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. „Seien Sie vorsichtig beim Posten von Urlaubsbildern und Informationen in sozialen Netzwerken. Denn nicht nur die echten Freunde können diese Nachrichten lesen, sondern auch potentielle Einbrecher, die gerade Social Media zunehmend als Informationsquelle nutzen“, rät Kluge-Gornig. Wer auf einen Urlaubsgruß per Facebook nicht verzichten wolle, solle sensibel mit der Veröffentlichung von persönlichen Inhalten umgehen.

Vor der Reise könnten bereits Schwachstellen am und im Haus ausfindig gemacht werden. Gerade Balkone bzw. Terrassen oder Kellereingänge, die nicht für jedermann einsehbar sind, sollten gesichert werden. Damit Einbrecher erst gar nicht in die eigenen vier Wände eindringen können, sollten Mülltonnen, Gartenmöbel oder Leitern nicht in der Nähe von Fenstern und Balkonen abgestellt werden, um den Einstieg nicht noch zu erleichtern. Zusätzliche mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern könnten Einbrecher dazu veranlassen, schneller von einem Objekt abzulassen und seien deshalb eine gute Investition.

Auch Licht wirke abschreckend auf Einbrecher: Programmierte Zeitschaltuhren, die abends das Licht einschalten, seien ebenso nützlich wie Beleuchtung an einbruchsgefährdeten Bereichen am Haus, beispielsweise in Form von Bewegungsmeldern. Urlauber sollten eine Vertrauensperson bitten, Jalousien über Tag hochzuziehen und sie bei Nacht herunterzulassen und auch den Briefkasten zu leeren.

Die Polizei ruft außerdem zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachte, solle nicht davor zurückschrecken, die Polizei zu verständigen, so Kluge-Gornig.

Wie die Beamten mitteilen, ist die Anzahl der Einbrüche im Zuständigkeitsgebiet der Polizeidirektion Osnabrück im Jahr 2017 um rund 26 Prozent auf 1.806 Fälle gesunken (685 Einbruchsversuche). Trotz des Rückgangs schätzt fast jeder vierte Niedersachse (23,4 Prozent) das Risiko als hoch ein, selbst Opfer eines Einbruchs zu werden.

Polizeidirektion Osnabrück


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