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55.000 Geräte werden angepasst: Erdgasumstellung geht in die heiße Phase
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Heftiger Widerstand: 23-Jähriger bricht Polizisten das Handgelenk

(eb/pr) Hagen, 31. August 2018 / Bei einem Polizeieinsatz am Ulmenweg in Hagen sind jetzt gleich zwei Polizeibeamte von einem betrunkenen 23-Jährigen verletzt worden. Einem der Polizisten der Randalierer das Handgelenk. Nach dem Polizeibericht waren die Beamten zu einem Einsatz wegen eines „Randalierers in einer Wohnung“ gerufen worden. Wie sich herausstellte, ging es um einen betrunkene...

Polizei & Gericht

Zoll warnt: Finger weg von geschützten Arten

Zoll-Kontrolle auf einem Flughafen. © PR, Quelle: Hauptzollamt Osnabrück(eb/pr) Osnabrück, 19. Juli 2018 / Damit es kein „böses Erwachen“ bei der Heimreise gibt, sollten Urlauber unbedingt darauf achten, sich an die bestehenden Zollvorschriften zu halten. Darauf weist das Hauptzollamt Osnabrück hin. Einen guten Überblick über die wichtigsten Zollbestimmungen vermittele die Smartphone-App „Zoll und Reise, die kostenlos genutzt werden könne. „Mit der App kann schnell und einfach herausgefunden werden, welche und wie viele Waren sie aus dem Ausland mitgebracht erden dürfen“, so Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück.

Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern seien für private Zwecke einige Waren von den Einfuhrabgaben befreit; z.B. 200 Zigaretten und 1 Liter Spirituosen bei einem Mindestalter von 17 Jahren. Medikamente sind nur für den persönlichen Bedarf der Reisenden zulässig. Für andere Waren gilt bei der Einreise eine Reisefreigrenze von 300 Euro, für Flug- und Seereisen betragen diese 430 Euro. Für Reisende unter 15 Jahren beträgt die Freigrenze immer 175 Euro. Reisen innerhalb der EU unterliegen grundsätzlich keinen Beschränkungen. Eine Ausnahme besteht allerdings für sogenannte Genussmittel (z.B. Branntwein, Bier, Tabak) und Energieerzeugnisse, für die EU-weit nationale Verbrauchsteuern erhoben werden. Für entsprechende Waren sind daher auch bei Reisen in der EU bestimmte Vorschiften und Mengen zu beachten.

Zum Schutz der bedrohten Tier- und Pflanzenwelt rät der Zoll, auf Reisesouvenirs aus Tieren oder Pflanzen zu verzichten. Durch den Kauf derartiger Waren tragen Touristen - meist unwissend - dazu bei, dass der Bestand vieler Arten weltweit gefährdet ist. Der Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen, Teilen davon oder Waren daraus ist streng reglementiert. Verstöße werden konsequent verfolgt. Bei Verstößen werden die Waren eingezogen und hohe Bußgeldern oder Strafen verhängt.

Auch Kulturgüterdürfen nicht mit nach Deutschland gebracht werden. Dabei handele es sich um Gegenstände, die für die Archäologie, Geschichte, Literatur, Kunst oder Wissenschaft ein bedeutungsvolles Gut darstellen. Hierzu zählten seltene Mineralien, auch Antiquitäten, bedeutende Bücher, Bilder und Zeichnungen. Diese unterliegen in vielen Ländern sehr strengen Ausfuhrbeschränkungen oder -verboten. Wer aus dem Urlaub ein besonderes Souvenir mitbringen möchte, sollte sich daher stets informieren, was aus dem jeweiligen Land mitgebracht werden darf oder gänzlich auf derartige Souvenirs verzichten.

Bekleidung, Fanartikeln, Kosmetika, Taschen, Uhren und Ähnliches namhafter Markenhersteller werden in den Urlaubsländern häufig zu Billigpreisen angeboten. Dabei sollten Reisende vorsichtig sein, rät der Zoll. Viele solcher vermeintlichen Schnäppchen entpuppten sich als qualitativ minderwertige Fälschungen, die auch gesundheitsgefährdend sein könnten. So werden beispielsweise nachgeahmte Textilien nicht selten mit giftigen Farbstoffen hergestellt. Der Zoll empfiehlt deshalb, im Urlaub auf den Kauf solcher Waren zu verzichten.

Zu beachten sei auch, dass Bargeld und Wertpapiere ab 10.000 Euro bei der Einreise in die Europäische Union oder Ausreise aus der EU eigenständig und ohne Aufforderung schriftlich beim Zoll angemeldet werden müssen. Damit soll die Geldwäsche bekämpft und die Finanzierung terroristischer Vereinigungen verhindert werden. Innerhalb der EU müssen beim Grenzübertritt Barmittel im Wert von 10.000 Euro oder mehr nur nach Aufforderung mündlich angezeigt werden. Wer Barmittel nicht anmeldet oder unzutreffende bzw. unvollständige Angaben macht, handelt ordnungswidrig. Die Ordnungswidrigkeit könne mit einer Geldbuße bis zu einer Million Euro geahndet werden.

Deutscher Zoll – Hauptzollamt Osnabrück

 


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