Suchen und finden auf Marktplatz Osnabrück

Nachrichten im Fokus

Europatag gegen Plastiktüten
Europatag gegen Plastiktüten
Unermüdlich: Frau aus GMHütte strickt für Freibettenfonds
Unermüdlich: Frau aus GMHütte strickt für Freibettenfonds
Neu: ''Azubis im Unterricht'' an der Lindenschule
Neu: ''Azubis im Unterricht'' an der Lindenschule
''Tolles Geschenk'': Feldbahn soll ausgebaut werden
''Tolles Geschenk'': Feldbahn soll ausgebaut werden

Unermüdlich: Frau aus GMHütte strickt für Freibettenfonds

(eb/pr) Georgsmarienhütte, 26. April 2017 / Sie strickt und strickt – Ende (zum Glück) nicht absehbar: Über 5.100 Euro kamen bisher durch den Verkauf von Babyschühchen und Socken zusammen, die Marita Lichtenstein aus Georgsmarienhütte angefertigt hat. Und dies ganz uneigennützig: Das Geld kommt komplett dem Freibettenfonds am Franziskus-Hospital Harderberg (FHH) zu Gute. Das Haus kennt s...

Gesundheit

Cannabis auf Rezept - aber kein Freibrief für alle

Die Barmer Krankenkasse hat im Internet Informationen zu der Verschreibung von Cannabis-haltigen Medikamenten zusammen gestellt. © für Abbildung: PR; Quelle: Webseite Barmer(pr/eb) Osnabrück,  19. April 2017 / Seit 10. März ist das Cannabis-Gesetz in Kraft. Es ermöglicht den gesetzlichen Krankenkassen prinzipiell die Übernahme der Kosten für Cannabis-haltige Arzneimittel. Doch was heißt das für den Alltag schwerkranker Menschen, die auf diese Medikamente ihre Hoffnung setzen? Mit einem neuen Informations-Service will die Barmer Krankenkasse ihre Versicherten über den Einsatz von Cannabis-haltigen Arzneimitteln aufklären. Denn: Kaum ein Betroffener wisse, welche Konsequenzen das neue Cannabis-Gesetz für die Versorgung von Patienten bringt.

Der Infoservice soll vor allem die aktuell sehr häufig gestellten Fragen beantworten. Generell sollte der Stellenwert von Cannabis in der Medizin objektiv bewertet werden. Denn zwar sei die Zahl der heute verfügbaren Cannabis-haltigen Arzneimittel überschaubar. Die Zahl der Erkrankungen hingegen sei immens, die mit Hilfe von Cannabis geheilt oder wenigstens gelindert werden sollen, wobei andere Möglichkeiten aus dem Blickfeld geraten.

Dazu sei grundsätzlich im Einzelfall zu prüfen, ob ein Cannabis-haltiges Medikament dem Patienten wirklich helfe oder ob es bessere Alternativen gebe. Vor diesem Hintergrund könne es auch mit dem Cannabis-Gesetz dazu kommen, dass Krankenkassen die Kostenübernahme für Cannabis ablehnen und eine andere Therapie empfohlen wird. Allgemeinverständliche Erläuterungen zu diesen Zusammenhängen und viele weitere Informationen haben die Experten der Barmer im Internet zusammengestellt.

Die Versorgung schwerkranker Patienten mit Cannabispräparaten ist für die Barmer nicht neu. Auch bevor die Cannabis-Verordnung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen wurde, hat die Barmer in jedem Einzelfall geprüft, ob eine Kostenübernahme möglich ist.  Dabei wurden unterschiedliche Cannabispräparate und ihr Einsatz bei den verschiedenen Erkrankungen individuell  abgewogen. Auch Kostenzusagen wurden im Einzelfall ausgesprochen.

Barmer

Barmer-Informationen zu Cannabis-Medikamenten

 


Leser-Kommentare

- Wollen Sie einen Kommentar erstellen?