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(pr/eb) Osnabrück, 17. November 2017 / Wer macht was, wenn ein Ereignis eintritt, bei dem die Krankenhäuser in der Region mit einem massenhaften Aufkommen von schwer verletzten Patienten konfrontiert sind – etwa nach einer Massenkarambolage auf der Autobahn, einem Chemieunfall bei der Bahn oder nach einem Anschlag? Über diese und viele weitere wichtigen Fragen, die in einem Zusammenhang ...

Gesundheit

CKM erweitert Palliativeinheit

Baustart an der Palliativeinheit des CKM: Den neuen Balkon nahmen Reinhold Schneider und Christian Schedding (v.l.) gleich in Augenschein. © für Abbildung: PR; Quwelle: NSK; Aufnahme: Daniel Meier(pr/eb) Melle, 13. September 2017 / Eigentlich sollte die Erweiterung der Palliativeinheit im Christlichen Klinikum Melle (CKM) schon im Frühjahr starten, nachdem die notwendige Investitionssumme über verschiedenste Spendenaktionen zusammen gekommen war. Eigentlich. Doch wie die Einrichtung bekannt gab, wurde jetzt erst mit dem Umbau begonnen; Gründe für die Verzögerung wurden nicht genannt. Die Fertigstellung wurde entsprechend von Herbst auf Jahresende 2017 verschoben.

Neben bedarfsgerechten und ansprechenden Patientenzimmern sind ein Aufenthaltsraum sowie ein Balkon geplant. Darüber hinaus wird die Palliativstation in einen ruhigeren Bereich verlagert. Durch die zusätzliche Einrichtung eines 40 Quadratmeter großen Multifunktionsraums soll die Möglichkeit gegeben werden, mit Angehörigen zu feiern.

Der neue Bereich bekommt ein helles freundliches Gesicht mit frischen Bodenbelägen in Holzoptik und optimaler Beleuchtung. "Wir möchten, dass die Patienten sich wohlfühlen", erläuterte Verwaltungsdirektor Christian Schedding. Dazu solle auch der 16 Quadratmeter große begrünte Balkon beitragen. Er bekomme noch eine Beschattungsanlage, um auch bei greller Sonne genutzt werden zu können. Das Konzept der Erweiterung wurde von Pflegekräften entwickelt und mit dem Architekten Stephan Leiwe abgestimmt. Gemeinsam wurde im Team auch ein ansprechendes Farbkonzept entworfen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen mehr als 200 000 Euro, davon stammen allein 50.000 Euro vom Spes-Viva-Förderverein. Die Palliativeinheit arbeitet nach dem Konzept von Spes Viva.
 
Die Palliativeinheit des CKM nimmt Menschen mit begrenzter Lebenserwartung auf. Ziel ist es, Symptome zu lindern und die Lebenszeit möglichst lebenswert zu gestalten. Der Verein Spes Viva, der in der gesamten Region mittlerweile so etwas wie ein Markenzeichen für fachlich qualifizierte und gleichzeitig würdevolle Palliativarbeit ist, wurde von Prof. Dr. Winfried Hardinghaus ursprünglich in Ostercappeln initiiert. Im CKM-Palliativbereich werden regelmäßig zwei bis fünf Patienten stationär versorgt, im ambulanten Bereich bis zu 40 Patienten pro Woche. Für weitere Spenden ist ein Konto bei der Kreissparkasse Melle, IBAN DE47 2655 2286 0161 1394 56, eingerichtet.

Spes Viva im CKM

Spes Viva-Förderverein

Spes Viva

CKM

 

 

 


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