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Unbürokratische Hilfe: MHO mit neuem Patientenfürsprecher

(eb/pr) Osnabrück, 18. Juli 2018 / An vielen Krankenhäusern stehen so genannte Patientenfürsprecher zur Verfügung - als unabhängige und meist ehrenamtlich tätige Ansprechpartner für Patienten. So auch am Marienhospital Osnabrück (MHO): Dort wurde jetzt Heinz Ostermann (66) zum Patientenfürsprecher ernannt. "Ich freue mich, diese Aufgabe in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern wahrzu...

Gesundheit

Land fördert Krankenhäuser: Rund 30 Mio. Euro für Stensen-Kliniken

Im MHO gab es beim Besuch von Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (l.) strahlende Gesichter. Denn hier kann im kommenden Jahr mit Umbau und Erweiterung der Geburtshilfe begonnen werden. © für Abbildung: PR; Quelle: NSK; Aufnahme Daniel Maier(pr/eb) Osnabrück, 18. Oktober 2017 / Bereits im Februar war bekannt gegeben worden, dass das Land Niedersachsen weitere Baumaßnahmen des Niels-Stensen-Krankenhausverbundes mit rund 30 Millionen Euro unterstützen wird. Gesundheitsministerin Cornelia Rundt kam persönlich und übergab bei einem Besuch der Einrichtungen die Fördermittelbescheide über insgesamt 30,2 Millionen Euro, die sich auf das Bramscher Krankenhaus sowie das Marienhospital Osnabrück (MHO) aufteilen.

Dem Krankenhaus Bramsche sollen 15,5 Millionen Euro dabei helfen, die neu geschaffenen Strukturen weiter auszubauen. "Nach der personellen und medizinischen Neuordnung in Bramsche können wir nun auch den wichtigen letzten Schritt gehen und unser Konzept baulich und funktional umsetzen", erläuterte Geschäftsführer Werner Lullmann. Das gesamte Haus soll neu strukturiert werden: Der Eingangsbereich wird an eine zentrale Stelle (zur Rathausseite) verlegt. Dort wird auch eine neue Kapelle entstehen. Die Wege sollen kürzer werden, es gibt neue Patienten- und Behandlungszimmer. Die Innere Medizin rückt näher an die Intensivstation heran und die Psychiatrie erhält eine neue Etage.

Zudem lässt der Verbund die Fassade energetisch überarbeiten, um den Energieverbrauch zu senken. Die Gesamtkosten für den Um- und Neubau liegen bei 18 Millionen Euro. Der Verbund muss also trotz der Unterstützung des Landes noch 2,5 Millionen Euro selbst aufbringen. Geschäftsführer Lullmann will nach Möglichkeit bereits im Winter mit dem Bau gestartet werden. Eine der ersten Maßnahmen sei der Umbau des bisherigen OPs.

Auch im Marienhospital Osnabrück gab es strahlende Gesichter. Hier fließen 14,7 Millionen Euro in die Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe wird dann zu einer räumlichen Einheit auf zwei Ebenen. Es entstehen ein neuer Kreißsaal sowie ein OP für Kaiserschnitte. Dafür wird das Haus K auf Ebene 5 aufgestockt. Für die Maßnahmen sind 16,6 Millionen Euro angesetzt, von denen das Land 14,7 Millionen Euro übernimmt. Die Geburtshilfe ist laut Werner Lullmann dann künftig für bis zu 2.500 Geburten jährlich bestens aufgestellt. Zurzeit kommen im MHO rund 1.800 Kinder zur Welt.
 
"Diese Unterstützung ist extrem wichtig für uns, denn wir wollen auch künftig den hohen medizinischen und pflegerischen Ansprüchen genügen. Das gelingt nur, wenn die Räume und deren Ausstattung unseren Pflegenden und Ärzten ein fachgerechtes Arbeiten ermöglichen und gleichzeitig den Bedürfnissen unserer Patientinnen und der Neugeborenen entsprechen". machte MHO-Krankenhausdirektor Johannes Düvel abschließend deutlich.

NSK
 


 

 


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