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(pr/eb) Osnabrück, 17. November 2017 / Wer macht was, wenn ein Ereignis eintritt, bei dem die Krankenhäuser in der Region mit einem massenhaften Aufkommen von schwer verletzten Patienten konfrontiert sind – etwa nach einer Massenkarambolage auf der Autobahn, einem Chemieunfall bei der Bahn oder nach einem Anschlag? Über diese und viele weitere wichtigen Fragen, die in einem Zusammenhang ...

Gesundheit

Marienhospital mit neuer Abteilung für Patienten mit Vorhofflimmern

Dieses Team, vorgestellt von Krankenhausdirektor Johannes Düvel (r.), betreut die neue Station für Herzrhythmusstörungen im MHO. © für Abbildung: PR; Quelle: NSK; Aufnahme: Daniel Meier(pr/eb) Osnabrück, 20. Oktober 2017 / Die häufigste Herzrhythmusstörung weltweit ist das Vorhofflimmern. Typische Anzeichen dieser Störung des Herzrhythmus sind ein unregelmäßiger Puls und Symptome wie Herzrasen, Herzstolpern, eine reduzierte körperliche Belastbarkeit und ein damit verbundenes Angstgefühl. Ihnen kann jetzt im Marienhospital Osnabrück (MHO) schnell und gezielt auf der neu eingerichteten Spezial-Station geholfen werden.

"Wir  ermöglichen den Betroffenen eine sofortige Behandlung", erläutert Prof. Dr. Thomas Wichter, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin / Kardiologie. Auf der Station werden Herzrhythmusstörungen akut behandelt und langfristig versorgt. Damit reagiert das MHO auf den steigenden Bedarf an qualifizierter Behandlung dieser Erkrankung. "Wir schließen damit eine Lücke in der Region und verbessern die kardiologische Betreuung", führte Wichter weiter aus.

Derzeit sind in Deutschland rund zwei Millionen Menschen von Vorhofflimmern betroffen. Diese Zahl wird sich in den nächsten 40 Jahren aufgrund der Altersentwicklung der Bevölkerung verdoppeln. "Zudem können sich bei den betroffenen Patienten Blutgerinnsel in der linken Vorkammer bilden, die einen häufig schwerwiegend verlaufenden Schlaganfall zur Folge haben können", erläuterte Oberarzt Prof. Dr. Peter Milberg, der die neue Station leitet. Einer frühzeitigen Erkennung und Behandlung dieser Patienten komme daher eine immense Bedeutung zu.   

Auf der neuen Station erfolgt ohne lange Wartezeiten eine sofortige Diagnose durch ein Team von hoch spezialisierten Ärzten und speziell geschultem Pflegepersonal. Durch eine lückenlose Überwachung des Herzschlages kann eine sofortige Therapie eingeleitet werden. Es wird ein langfristiges und individuelles Behandlungskonzept erstellt. Auf diese Weise können vor allem auch Patienten mit Vorhofflimmern noch frühzeitiger und damit effektiver behandelt und vor Folgeerkrankungen wie dem Schlaganfall geschützt werden. "Neben der akuten Linderung der Beschwerden (etwa durch eine zeitnahe Kardioversion) erfolgt dann die Einschätzung möglicher weiterer Therapieoptionen durch ein Team von erfahrenen Rhythmologen", meinte Milberg abschließend. Die Station ist unter Tel. 0541 / 3264644 erreichbar.

MHO

 

 


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