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Unbürokratische Hilfe: MHO mit neuem Patientenfürsprecher
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Unbürokratische Hilfe: MHO mit neuem Patientenfürsprecher

(eb/pr) Osnabrück, 18. Juli 2018 / An vielen Krankenhäusern stehen so genannte Patientenfürsprecher zur Verfügung - als unabhängige und meist ehrenamtlich tätige Ansprechpartner für Patienten. So auch am Marienhospital Osnabrück (MHO): Dort wurde jetzt Heinz Ostermann (66) zum Patientenfürsprecher ernannt. "Ich freue mich, diese Aufgabe in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern wahrzu...

Gesundheit

Hoffnung für Blinde: Vortrag über Netzhautchips

Dr. Fabian Höhn stand den Besuchern der Veranstaltung Rede und Antwort. © für Abbildung: PR; Quelle: NSK; Aufnahme: Daniel Meier(pr/eb) Osnabrück, 25. Oktober 2017 / Bei einer Veranstaltung des Marienhospitals Osnabrück (MHO) in Kooperation mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen im Bildungszentrum St. Hildegard standen die häufigsten Erblindungsursachen und ihre Therapien im Mittelpunkt. Dr. Fabian Höhn, Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde am MHO, stellte zudem Netzhautchips vor, die Blinden zukünftig Hoffnung auf erneutes Sehen geben können und voraussichtlich ab dem kommenden Jahr im Marienhospital implantiert werden.
 
Das Katarakt, umgangssprachlich als "grauer Star" bekannt, sei weltweit vorrangiger Auslöser einer Erblindung und die Makuladegeneration in den entwickelten Nationen, so der Experte. Netzhautzellen könnten sich nicht regenerieren, Sehen sei aber für die Lebensqualität extrem wichtig. Helfen könne beim grauen Star eine Operation, bei der die Linse gegen eine künstliche ausgetauscht werde. Es sei immer mehr möglich, mit noch kleineren Schnitten zu operieren, weil die Linsen zunehmend kleiner würden. Dr. Höhn stellte verschiedene Linsentypen und -Modelle vor, die das Sehen auch ganz ohne Brille ermöglichten.
 
Die Makula bezeichnete er als das Filetstück des Auges, da in diesem nur 0,5 Millimeter großen anatomischen Areal 100 Prozent Sehvermögen erzielt werden könne. Krankheiten in diesem Bereich seien daher besonders schwerwiegend. Eine altersabhängige Makuladegeneration führe zum Verlust des Sehvermögens, das Erkrankungsrisiko steige mit zunehmendem Lebensalter. Fünf Millionen Menschen seien in Deutschland erkrankt, eine Heilung sei nicht möglich, nur eine Behandlung der Symptome. Risikofaktoren seien unter anderem Alter, Rauchen und genetische Faktoren.
 
Marienhospital Osnabrück

Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen

Bildungszentrum St. Hildegard

 

 

 


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