Suchen und finden auf Marktplatz Osnabrück

Nachrichten im Fokus

Hasetor: Straßen sind wieder frei
Hasetor: Straßen sind wieder frei
IHK warnt vor Cyber-Kriminalität
IHK warnt vor Cyber-Kriminalität
Zum 67. Mal: Steckenpferdreiten über die Rathaustreppe
Zum 67. Mal: Steckenpferdreiten über die Rathaustreppe
Im Sauseschritt: Oberbürgermeister empfängt Karnevalisten
Im Sauseschritt: Oberbürgermeister empfängt Karnevalisten

Schwimmen wird teurer: Ab 1. Oktober neue Bädertarife in Osnabrück

(eb/pr) Osnabrück, 4. September 2018 / Zum 1. Oktober heben die Stadtwerke Osnabrück die Basistarife im Nettebad, Moskaubad und Schinkelbad an. Grund für die Preiserhöhung sind nach Angaben des Versorgungsbetriebs insbesondere die stetig steigenden Personal- sowie Betriebs- und Instandhaltungskosten. Die Stadtwerke hatten die Bädertarife letztmalig vor zwei Jahren angehoben.

Gesundheit

Hoffnung für Blinde: Vortrag über Netzhautchips

Dr. Fabian Höhn stand den Besuchern der Veranstaltung Rede und Antwort. © für Abbildung: PR; Quelle: NSK; Aufnahme: Daniel Meier(pr/eb) Osnabrück, 25. Oktober 2017 / Bei einer Veranstaltung des Marienhospitals Osnabrück (MHO) in Kooperation mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen im Bildungszentrum St. Hildegard standen die häufigsten Erblindungsursachen und ihre Therapien im Mittelpunkt. Dr. Fabian Höhn, Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde am MHO, stellte zudem Netzhautchips vor, die Blinden zukünftig Hoffnung auf erneutes Sehen geben können und voraussichtlich ab dem kommenden Jahr im Marienhospital implantiert werden.
 
Das Katarakt, umgangssprachlich als "grauer Star" bekannt, sei weltweit vorrangiger Auslöser einer Erblindung und die Makuladegeneration in den entwickelten Nationen, so der Experte. Netzhautzellen könnten sich nicht regenerieren, Sehen sei aber für die Lebensqualität extrem wichtig. Helfen könne beim grauen Star eine Operation, bei der die Linse gegen eine künstliche ausgetauscht werde. Es sei immer mehr möglich, mit noch kleineren Schnitten zu operieren, weil die Linsen zunehmend kleiner würden. Dr. Höhn stellte verschiedene Linsentypen und -Modelle vor, die das Sehen auch ganz ohne Brille ermöglichten.
 
Die Makula bezeichnete er als das Filetstück des Auges, da in diesem nur 0,5 Millimeter großen anatomischen Areal 100 Prozent Sehvermögen erzielt werden könne. Krankheiten in diesem Bereich seien daher besonders schwerwiegend. Eine altersabhängige Makuladegeneration führe zum Verlust des Sehvermögens, das Erkrankungsrisiko steige mit zunehmendem Lebensalter. Fünf Millionen Menschen seien in Deutschland erkrankt, eine Heilung sei nicht möglich, nur eine Behandlung der Symptome. Risikofaktoren seien unter anderem Alter, Rauchen und genetische Faktoren.
 
Marienhospital Osnabrück

Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen

Bildungszentrum St. Hildegard

 

 

 


Leser-Kommentare

- Wollen Sie einen Kommentar erstellen?