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Fachklink Nettetal: Suchtpatienten können vom Entzug ''sanft'' in die Reha wechseln

(pr/eb) Bramsche, 17. Juli 2018 / Gute Nachrichten für Suchtkranke: Das neue so genannte "Nahtlosverfahren" der Deutschen Rentenversicherung und der Krankenkassen macht es jetzt möglich, dass Patienten direkt aus der Qualifizierten Entzugsbehandlung (QE) eines Krankenhauses in die stationäre Reha von Fachkliniken verlegt werden können. Vor diesem Hintergrund hat die Suchtstation des Bram...

Gesundheit

Neue App für Hüft- und Kniepatienten

Das Franziskus-Hospital Harderberg versorgt Hüft- und Kniepatienten mit Infos zu ihrer Behandlung nun auch auf dem Smartphone. © für Abbildung: PR; Quelle: NSK(pr/eb) Osnabrück, 27. Oktober 2017 / Als nach eigenen Angaben erstes Krankenhaus der Region hat das Franziskus-Hospital Harderberg (FHH) jetzt eine App herausgebracht. Diese ist zunächst auf Hüft- und Kniepatienten ausgerichtet, die am FHH in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in Behandlung sind und versorgt sie mit Infos zu ihrer Behandlung auf dem Smartphone – natürlich kostenlos. Die "Niels-App Mein Kunstgelenk" beantwortet viele Fragen rund um den Krankenhausaufenthalt und die bevorstehende Behandlung.

Die App funktioniert anonym, der Nutzer wählt lediglich die Art der Behandlung (Knie- oder Hüftendoprothese) aus und trägt das Datum seiner OP ein. Dann erhält er über einen Zeitraum von 90 Tagen Infos über die Klinik, die Ärzte im Porträt, den standardmäßigen Ablauf seiner Behandlung im Krankenhaus sowie Anleitungen für physiotherapeutische Übungen. Wichtige Erinnerungen wie beispielsweise die Packliste für die Krankenhaustasche oder das Nüchtern-Sein vor der OP erscheinen rechtzeitig als Push-Benachrichtigung auf dem Handy, ohne dass die App gerade geöffnet ist. So sind alle wichtigen Informationen immer verfügbar.
 
Das Grundgerüst der App stammt von einer niederländischen Agentur, die schon mehrere Preise in der Gesundheitsbranche gewonnen hat. Die Inhalte kommen vom Franziskus-Hospital Harderberg - von der Medizin über die Pflege bis hin zur Physiotherapie.

"Die Patienten profitieren so nicht nur in ihrer unmittelbaren Behandlung von unserer hohen fachlichen Expertise, sondern quasi rund um die Uhr beim Lesen der App", erläuterte Dr. Olaf Rolf, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Leiter des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung am FHH. Die meisten Patienten seien sehr wissbegierig, wenn es um ihre Krankheit gehe. Da werde dann auch viel gegoogelt, aber nicht immer finde man die richtigen Informationen. "Mit unserer Niels-App bekommen die Patienten hingegen passgenaue Infos zur Behandlung aus erster, nämlich unserer Hand", meinte Dr. Rolf. Natürlich ersetze die App nicht das persönliche Arzt-Patient-Gespräch, aber sie sei eine hervorragende Ergänzung.

Dem Pilotprojekt sollen weitere Apps für Patienten des Niels-Stensen-Klinik-Verbundes  folgen, zu dem auch das FHH gehört. "Wir freuen uns, dass wir unseren Patienten als erste Klinik der Region zusätzlich eine so innovative Unterstützung per App anbieten können", betonte FHH-Geschäftsführer Michael Kamp. Die App kann kostenlos im App Store heruntergeladen werden – ein Link ist auf der FHH-Webseite angegeben.

FHH
 

 

 


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