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(pr/eb) Osnabrück, 17. November 2017 / Wer macht was, wenn ein Ereignis eintritt, bei dem die Krankenhäuser in der Region mit einem massenhaften Aufkommen von schwer verletzten Patienten konfrontiert sind – etwa nach einer Massenkarambolage auf der Autobahn, einem Chemieunfall bei der Bahn oder nach einem Anschlag? Über diese und viele weitere wichtigen Fragen, die in einem Zusammenhang ...

Gesundheit

Mehr Patienten mit Herzrhythmusstörungen

Mediziner des Herzzentrums Osnabrück-Bad Rothenfelde informierten über Herzrhythmusstörungen. Prof. Dr. Gerold Mönnig (3.v.l.) wurde als neuer Chefarzt der Kardiologie mit Schwerpunkt Rhythmologie an der Schüchtermann-Klinik vorgestellt. © für Abbildung: PR; Quelle: Herzzentrum Bad Rothenfelde; Aufnahme: Daniel Meier(pr/eb) Bad Rothenfelde, 1. November 2017 / Vorhofflimmern und andere Herzrhythmusstörungen nehmen auch in der Region Osnabrück zu. Deshalb standen diese gesundheitlichen Beeinträchtigungen jetzt im Mittelpunkt einer Veranstaltung des Herzzentrums Osnabrück-Bad Rothenfelde, bei der es um neue Möglichkeiten und Herausforderungen der Behandlung ging. Darüber hinaus wurde Prof. Dr. Gerold Mönnig als neuer Chefarzt der Kardiologie mit Schwerpunkt Rhythmologie an der Schüchtermann-Klinik offiziell begrüßt.
 
Dies übernahm Prof. Dr. Joachim Thale, Noch-Chefarzt der Kardiologie in der Schüchtermann-Klinik, der gemeinsam mit Prof. Mönnig die Tagung organisiert hatte. Wenn Prof. Thale im Sommer 2019 in den Ruhestand eintritt, wird Prof. Dr. Mönnig die alleinige Leitung der Kardiologie in der Schüchtermann-Klinik übernehmen. Dieser war zuletzt leitender Oberarzt der Abteilung Rhythmologie am Uniklinikum Münster. Die Region Osnabrück sei mit den neuen Einrichtungen für Rhythmologie an der Schüchtermann-Klinik, am Marienhospital Osnabrück sowie am Klinikum Osnabrück bestens gerüstet.

"Es gibt nur einen Gewinner und das ist der Patient", meinte Prof. Mönnig. Das Herzzentrum Osnabrück-Bad Rothenfelde, zu dem neben der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde das Marienhospital Osnabrück sowie das Klinikum Osnabrück gehören, werde die kardiologische Versorgung im Osnabrücker Raum weiter nach vorne bringen.

"Vorhofflimmern ist eine Volkskrankheit", so der Mediziner. Derzeit sind in Deutschland rund zwei Millionen Menschen von Vorhofflimmern betroffen. Studien gehen nach seinen Worten von einer sehr deutlichen Zunahme von Herzrhythmusstörungen in den kommenden Jahren aus. So wird sich die Zahl der betroffenen Patienten in den nächsten 40 Jahren aufgrund der Altersentwicklung der Bevölkerung verdoppeln.

"Wir werden immer mehr damit zu tun haben, daher ist das ein so wichtiges Thema", betonte Prof. Mönnig. Typische Anzeichen einer Störung des Herzrhythmus sind ein unregelmäßiger Puls und Symptome wie Herzrasen, Herzstolpern, eine reduzierte körperliche Belastbarkeit und ein damit verbundenes Angstgefühl. Dr. Guram Imnadze, leitender Abteilungsarzt der Rhythmologie im Klinikum Osnabrück, berichtete über die verschiedenen Möglichkeiten, um bestimmte Formen von Herzrhythmusstörungen dauerhaft zu beseitigen.

Prof. Dr. Peter Milberg (Oberarzt der Klinik für Innere Medizin Kardiologie, Marienhospital Osnabrück) erläuterte innovative Verödungstherapien bei komplexen Herzrhythmusstörungen nach Eingriffen. Über chirurgische Verfahren bei Vorhofflimmern berichtete Prof. Dr. Henning Warnecke (Chefarzt der Herzchirurgie an der Schüchtermann-Klinik). Die chirurgischen Methoden würden oft dann angewendet, wenn nichts anderes mehr helfe. Eine chirurgische Verödung kann Vorhofflimmern mit hohen Erfolgsraten behandeln, gerade auch dann, wenn die Katheterverfahren an ihre Grenzen stoßen.

Schüchtermann-Klinik

Marienhospital Osnabrück

Klinikum Osnabrück

 
 

 


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