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Unbürokratische Hilfe: MHO mit neuem Patientenfürsprecher
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Unbürokratische Hilfe: MHO mit neuem Patientenfürsprecher

(eb/pr) Osnabrück, 18. Juli 2018 / An vielen Krankenhäusern stehen so genannte Patientenfürsprecher zur Verfügung - als unabhängige und meist ehrenamtlich tätige Ansprechpartner für Patienten. So auch am Marienhospital Osnabrück (MHO): Dort wurde jetzt Heinz Ostermann (66) zum Patientenfürsprecher ernannt. "Ich freue mich, diese Aufgabe in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern wahrzu...

Gesundheit

Caritas: Weniger Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen

Mit dem Projekt ''Halt'' will die Caritas dem Komatrinken Jugendlicher vorbeugen. © Screenshot Halt-Webseite(pr/eb) Osnabrück, 6. Dezember 2017 / Positive Entwicklung: Während in Niedersachsen die Zahl der Jugendlichen gestiegen ist, die wegen Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurden, ist sie in der Region Osnabrück rückläufig. Nach Auskunft des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik wurden in der Altersgruppe von 10 bis 20 Jahre im vergangenen Jahr 173 junge alkoholisierte Menschen in Krankenhäusern der Region behandelt, im Jahr 2015 waren es noch 184.

Marina Wawilkin, Leiterin der Caritas-Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation, sah darin eine Bestätigung für die intensive Präventionsarbeit: "Die Caritas arbeitet in Stadt und Landkreis Osnabrück mit vielen Kooperationspartnern zusammen, um junge Menschen und ihre Eltern für die Gefahren bei Alkoholkonsum zu sensibilisieren. Dass wir entgegen dem Niedersachsentrend sinkende Zahlen verzeichnen können, ist gut und für mich ein Ansporn, weiter intensive Präventionsarbeit zu machen".

Ein wichtiger Baustein sei das Präventionsprojekt "Halt - Hart am Limit", das die Caritas in ihren Beratungsstellen in Osnabrück, Bersenbrück und Melle anbietet. "Mit 'Halt' fahren wir zweigleisig: einerseits beraten wir Kinder, Jugendliche und ihre Eltern, die auffällig geworden sind. Andererseits bieten wir eine Fülle von Präventionsmaßnahmen, um zu sensibilisieren. Dafür gehen wir zum Beispiel aktiv in die Schulen, um mit den jungen Menschen am Thema zu arbeiten". erläuterte Wawilkin.

Weiterhin kooperiert die Caritas mit vielen Institutionen und Organisationen auf kommunaler Ebene und arbeitet in verschiedenen Netzwerken mit: "Wichtig sind auch Maßnahmen wie zum Beispiel Schulungen für Verkäuferinnen". Wawilkin hat beim Thema Komasaufen auch die Eltern im Blick, die manchmal mit Panik reagieren, wenn sie einen Anruf aus dem Krankenhaus erhalten, in das ihr alkoholisierter Zögling eingeliefert wurde. "Ich kann die Sorge vieler Eltern gut verstehen. Wichtig ist auch hier: bewahren Sie die Ruhe. Sprechen Sie mit Ihren Kindern, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Eine Beratung ist vertraulich und kostenfrei – und bewegt häufig einiges".

"Wir haben in den letzten Jahren viel bewegen können, gerade auch, weil wir zusammen mit vielen Partnern ein Präventionsnetzwerk aufgebaut haben, das Wirkung zeigt", ergänzte Conrad Tönsing, Leiter des Geschäftsbereich Suchtprävention und Rehabilitation.

Caritasverband für die Diözese Osnabrück
 

 

 


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