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Fachklink Nettetal: Suchtpatienten können vom Entzug ''sanft'' in die Reha wechseln
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Neu: Yoga im Zoo für die gute Sache
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Fachklink Nettetal: Suchtpatienten können vom Entzug ''sanft'' in die Reha wechseln

(pr/eb) Bramsche, 17. Juli 2018 / Gute Nachrichten für Suchtkranke: Das neue so genannte "Nahtlosverfahren" der Deutschen Rentenversicherung und der Krankenkassen macht es jetzt möglich, dass Patienten direkt aus der Qualifizierten Entzugsbehandlung (QE) eines Krankenhauses in die stationäre Reha von Fachkliniken verlegt werden können. Vor diesem Hintergrund hat die Suchtstation des Bram...

Gesundheit

Spende für Palliativarbeit im Marienhospital

Matthias Stermann und Johannes Budke (Geschäftsführende Gesellschafter des OHF, 3. Und 4.v.l.) übergaben einen symbolischen Scheck in Höhe von 2.500 Euro an das Team der MHO-Palliativstation unter der Leitung von Prof. Winfried Hardinghaus (2.v.r.). © für Abbildung: PR; Quelle: NSK(eb/pr) Osnabrück, 19. Dezember 2017 / Das Haus für Finanzplanung in Osnabrück (OHF) unterstützt die Palliativarbeit des Marienhospitals Osnabrück (MHO): Die Geschäftsführenden Gesellschafter Johannes Budke und Matthias Stermann übergaben jetzt auf der MHO-Palliativstation an deren Ärztlichen Leiter Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Dr. Kerstin Schütte (Chefärztin der Klinik für Innere Medizin/Gastroenterologie) sowie Pflegedirektorin Christina Sterk einen Scheck über 2.500 Euro.
 
"Anlässlich unseres zehnjährigen Bestehens möchten wir mit der Spende gerne Danke sagen", erläuterte Budke: "Es ist uns ein großes Anliegen, die Arbeit der Palliativstation zu unterstützen". Prof. Dr. Hardinghaus bedankte sich im Namen des gesamten Teams für die Zuwendung und betonte, dass das Geld der Versorgung und Begleitung Schwerstkranker und Sterbender zu Gute komme.
 
Die Palliativeinheit des MHO nimmt Menschen mit begrenzter Lebenserwartung auf. Ziel ist es, Symptome zu lindern und die Lebenszeit möglichst lebenswert zu gestalten. Die Palliativstation bietet den Patienten eine ganzheitliche Versorgung.
 
Im November 2015 ist die Palliativstation des MHO mit zwölf Betten neu eingerichtet worden. Die Zimmer sind freundlich gestaltet, viele verfügen über einen Balkon. Das Wohnzimmer bietet Platz für Gespräche, die wohnliche Atmosphäre lädt zum Verweilen für Patienten und Angehörige ein. Ebenso gibt es Rückzugsmöglichkeiten wie einen Raum der Stille. Im Patientenbad ermöglichen es verschiedene Hilfsmittel auch Schwerstkranken, ein entspannendes Bad zu nehmen.

Prof. Hardinghaus berichtete, dass auf der Station Patienten mit einer nicht heilbaren Erkrankung versorgt würden, deren Krankheitszustand eine Krankenhausbehandlung erfordere: "Die Palliativstation bietet den Patienten akut eine Linderung der belastenden Symptome wie zum Beispiel Schmerzen, Luftnot, Übelkeit, Erbrechen und Angst".

Die Patienten werden von einem Team aus Ärzten, Pflegern, Physiotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeitern und Seelsorgern individuell betreut. Die ganzheitliche Versorgung berücksichtigt alle körperlichen, psychischen, sozialen und religiösen Aspekte. Ziel ist die größtmögliche Selbstbestimmung des Patienten. Die Einbeziehung der Angehörigen stellt ebenfalls eine wichtige Säule der Arbeit dar.

"Wir können jeden schmerzfrei und würdevoll begleiten. Die Palliativstation ist für eine akute Intervention bei körperlichen, psychosozialen oder spirituellen Krisen von Schwerstkranken und Sterbenden zuständig. Ziel ist die Entlassung des Patienten nach Hause, ins Pflegeheim oder in das Osnabrücker Hospiz", erläuterte Prof. Hardinghaus. Seit den 1990er Jahren setzt sich Prof. Hardinghaus für die Hospiz- und Palliativarbeit ein, er wird bundesweit als Experte auf diesem Gebiet geschätzt.

Vor rund 20 Jahren gründete er in Ostercappeln den Verein Spes Viva, der in der gesamten Region mittlerweile so etwas wie ein Markenzeichen für fachlich qualifizierte und gleichzeitig würdevolle Palliativarbeit ist. Aus dieser Arbeit entwickelte sich auch die Palliativstation im MHO.

MHO
 

 

 


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