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Gipfel zum Thema ''Klimaschutzbildung''
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Fortbildung abgeschlossen: 18 neue Alten-Betreuer
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Muräne hat Migräne: Szenische Lesung für Kinder
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Afrika-Fest in Sutthausen
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Fortbildung abgeschlossen: 18 neue Alten-Betreuer

(pr/eb) Osnabrück, 25. Mai 2018 / Die Volkshochschule Osnabrücker Land (VHS) bietet eine Fortbildung mit dem Titel "Qualifikation zur zusätzlichen Betreuungskraft für Menschen mit Demenzerkrankungen nach §§43b53c SGB XI". Diesen Lehrgang, der 160 Unterrichtsstunden sowie 80 Praxisstunden in Einrichtungen der Altenhilfe umfasst, haben jetzt 17 Frauen und ein Mann erfolgreich absolviert. E...

Gesundheit

Mobile Retter jetzt auch in Herringhausen

Bei der Feuerwehr Herringhausen gibt es jetzt auch Mobile Retter. © für Abbildung: PR; Quelle: LKOS(eb/pr) Herringhausen, 5. Februar 2018 / Im September 2017 starteten Stadt und Landkreis Osnabrück die Initiative "Mobile Retter" (wir berichteten). Nachdem sich das Bildungszentrum St. Hildegard der Initiative anschloss und seine Pflegekräfte auch zu Mobilen Rettern ausbildet, wächst das Projekt nun weiter:  Im Feuerwehrhaus Herringhausen haben sich jetzt 18 Freiwillige, hauptsächlich Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und deren Angehörige, zu Mobilen Retter ausbilden lassen.

Mobile Retter werden parallel zum Rettungsdienst alarmiert, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens im Fall einer notwendigen Reanimation bereits mit qualifizierter Herz-Lungen-Wiederbelebung zu überbrücken. Denn täglich erleiden Menschen in der Region einen Herz-Kreislauf-Stillstand oder plötzliche Bewusstlosigkeit, die tödlich enden kann. Und wenn das Herz nicht mehr schlägt oder nur noch flimmert, ist Eile geboten, denn dann hängt das Leben am seidenen Faden – jede Sekunde zählt.

Doch in Niedersachsen kann es bis zu 15 Minuten dauern, bis Notarzt und Rettungsdienst müssen eintreffen. Oft zu spät für den Betroffenen, denn nach drei bis fünf Minuten ohne Herzschlag und damit ohne Sauerstoff im Gehirn sterben Gehirnzellen ab. Der Mensch beginnt zu sterben.

Vor diesem Hintergrund haben Stadt und Landkreis Osnabrück das Projekt "Mobile Retter" initiiert: Wenn nun ein Notruf mit der Meldung "Herzstillstand" in der Regionalleitstelle Osnabrück eingeht, lösen die Disponenten neben dem Alarm für den Regelrettungsdienst auch den Alarm auf der "Mobile Retter"-App aus.  

Das System ortet daraufhin registrierte Ersthelfer im unmittelbaren Umkreis des Einsatzortes und sendet eine Einsatznachricht auf das Smartphone. Nimmt der Mobile Retter den Einsatz an, erhält er weitere Details wie Einsatzort, Wegbeschreibung und Art des Notfalls. Der Ersthelfer sucht den Patienten auf und überbrückt durch lebensrettende Maßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen des Regelrettungsdienstes.

"Wir haben das System auf einem der letzten Dienstabende vorgestellt und sofort gab es eine große Bereitschaft bei den Kameraden mitzumachen", berichtete Ortsbrandmeister Volker Köster. "Da wir ein große Gruppe waren, kam ein Team des DRK Bissendorf nach Herringhausen, um vor Ort das Training durchzuführen". Die fünf Ausbilder frischten bei den Teilnehmern die Kenntnisse in Atemwegssicherung sowie Herz-Lungen-Wiederbelebung an Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern auf. Im Vordergrund stand dabei das intensive praktische Training auch mit Hilfe eines Defibrillators. Aber auch theoretisches Fachwissen, Eigenschutz, Versicherungs- und Rechtsfragen wurden intensiv behandelt.

Christoph Tiaden, Gruppenführer der Herringhausener Wehr, Disponent auf der Regionalleitstelle und Rettungsassistent, hatte sich im Vorfeld um die Organisation und die Erfassung der Daten bei der Rettungsleitstelle gekümmert, so dass die geschulten Ersthelfer schon am Tag nach der bestandenen Prüfung ihre App aktivieren konnten und ab sofort als Mobile Retter im System integriert sind.

Alle Mobilen Retter haben im Vorfeld an einem Training zur Anwendung der leitliniengerechten Basisreanimation teilgenommen. Will man im System bleiben, muss dieses Training jährlich aufgefrischt werden. Bereits seit vielen Jahren bestehen in einigen Bereichen der Region Osnabrück gut ausgebaute und hochqualifizierte "First Responder"-Strukturen (der so genannte Sanitäter vor Ort), die ehrenamtlich durch verschiedene Hilfsorganisationen betrieben werden.

Diese werden schon heute bei Notarzteinsätzen ebenfalls alarmiert und leisten einen wichtigen Beitrag in der Notfallrettung. Der Mobile Retter stellt nun eine Ergänzung zum etablierten System dar, wobei dieser nur bei Herzstillstand zum Einsatz kommen soll. An dem neuen System sind das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter Unfallhilfe, die DLRG sowie Feuerwehren im Landkreis und Stadt Osnabrück beteiligt, die 70 Trainer zur Verfügung stellen und die Qualifizierungsmaßnahmen durchführen.

Weitere ehren- und hauptamtliche Helfer im Gesundheits- und Rettungsdienstsektor sowie ausgebildete Betriebssanitäter können ebenfalls als Mobile Retter am System teilnehmen. Anmeldungen zu den Weiterbildungen können online erfolgen. Weitere Informationen gibt´s bei Matthias Hartmann per E-Mail (mobile-retter@lkos.de).

Mobile Retter

Stadt Osnabrück

Landkreis Osnabrück

 

 


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